Airberlin & NIKI: Gültigkeit der Tickets ab dem 28.10.2017

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Airberlin & NIKI: Gültigkeit der Tickets ab dem 28.10.2017

 

Für La Palma-Reisende mit NIKI-Tickets

ändert sich vorläufig nichts

Seit dem Frühjahr landet die Airberlin-Tochter NIKI in Santa Cruz de La Palma (SPC): Daran ändert sich vorläufig nichts, und die Tickets bleiben laut Airberlin auch nach dem 27. Oktober 2017 gültig. Foto: Carlos Díaz/La Palma Spotting

Seit dem Frühjahr landet die Airberlin-Tochter NIKI in Santa Cruz de La Palma (SPC): Daran ändert sich vorläufig nichts, und die Tickets bleiben laut Airberlin auch nach dem 27. Oktober 2017 gültig. Foto: Carlos Díaz/La Palma Spotting

Am gestrigen Donnerstag, 12. Oktober 2017, wurden die ersten Ergebnisse aus den Übernahmeverhandlungen der insolventen Airberlin öffentlich. Gleichzeitig informierte die Fluggesellschaft, dass die Airberlin-Maschinen zum letzten Mal am 27. Oktober 2017 abheben werden und alle nach diesem Datum gebuchten Tickets ihre Gültigkeit verlieren. La Palma-Reisende und andere, die bei der österreichischen Airberlin-Tochter NIKI gebucht haben, fragen sich jetzt natürlich, wie es mit ihren Tickets weitergeht. Wir fassen den aktuellen Erkenntnisstand zusammen.

 

Lufthansa will die Sahnestücke von Airberlin kaufen - darunter auch die nicht insolvente NIKI-Tochter: Welche Politik die Kranich-Flotte mittel- und langfristig verfolgen wird, bleibt abzuwarten. Pressefoto Lufthansa

Lufthansa will die Sahnestücke von Airberlin kaufen – darunter auch die nicht insolvente NIKI-Tochter: Welche Politik die Kranich-Flotte mittel- und langfristig verfolgen wird, bleibt abzuwarten. Pressefoto Lufthansa

Die gute Nachricht: NIKI-Flüge werden auch nach dem 27. Oktober 2017 fortgeführt. Grund: „NIKI ist nicht insolvent“, so Airberlin, „es ist derzeit nicht beabsichtigt, einen Insolvenzantrag für NIKI zu stellen – der Flugbetrieb geht weiter!“ Im Blick auf künftige Buchungen von NIKI-Tickets heißt es bei Airberlin, dass diese „weiterhin über die bekannten Buchungskanäle“ reserviert werden können: „Zahlungen für Flüge, die ab dem 1. November 2017 durchgeführt werden, sollen durch einen Treuhänder abgesichert werden.“

Am Donnerstag, 12. Oktober 2017, einigte sich die Lufthansa-Group im Rahmen des Insolvenzverfahrens mit Airberlin über den Kauf von Teilen des Unternehmens: Die Kranich-Flotte wird NIKI, die Airberlin-Tochter Luftverkehrsgesellschaft Walter (LGW) und 20 weitere Flugzeuge von Airberlin übernehmen. Voraussetzung ist allerdings, dass der Gläubigerausschuss und die europäische Wettbewerbsbehörde in Brüssel zustimmen.

Die EU-Kommission hat dafür 25 Arbeitstage Zeit, werden Bedenken geäußert, kann sich die Genehmigung weitere 90 Tage lang hinziehen. Nach der kartellrechtlichen Freigabe des beabsichtigten Kaufs von NIKI durch die Lufthansa, die Ende 2017 erwartet wird, soll die bisher eigenständige Vermarktung von NIKI unter der Marke der Lufthansa-Tochter Eurowings erfolgen. Dies erklärte Eurowings -Chef Thorsten Dirks. Damit würden die bisherigen NIKI-Flüge nach der Kartellgenehmigung voraussichtlich Anfang 2018 als Eurowings-Flüge unter dem IATA-Airline-Code EW durchgeführt.

Die Lufthansa-Tochter Eurowings: Fliegt im Winter 2017/18 erstmals Santa Cruz de La Palma (SPC). Wird der Kauf von NIKI durch die Lufthansa abgesegnet, müssen Modifizierungen

Die Lufthansa-Tochter Eurowings: fliegt im Winter 2017/18 erstmals Santa Cruz de La Palma (SPC) an. Pressefoto Eurowings

Eurowings ist eine Low Cost-Tochter der Lufthansa und fliegt im Winter 2017/18 erstmals auch von Stuttgart und Hamburg nach Santa Cruz de La Palma (SPC).

Bye bye Airberlin: Die rot-weißen Maschinen sind bald Geschichte. Pressefoto Airberlin/Mathias Winkler

Bye bye Airberlin: Die rot-weißen Maschinen sind bald Geschichte. Pressefoto Airberlin/Mathias Winkler

Alle Details – auch über mögliche Rückerstattungen – zu den Airberlin-Flügen mit dem IATA-Airberlin-Code AB, die zum 28. Oktober 2017 verfallen, auf der Infoseite von Airberlin – hier klicken.

Last but not least: Die Übernahmeverhandlungen im Rahmen des Insolvenzverfahrens von Airberlin mit EasyJet dauern noch an. Der britische Low Cost-Carrier feilscht um Airberlin-Flugzeuge und Flughafen-Slots. Airberlin hatte Mitte August 2017 Insolvenz angemeldet. Durch den 150 Millionen Euro-Kredit des Bundes konnte der Flugbetrieb bisher aufrechterhalten werden.

 

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