Festival Internacional de Música 2018 La Palma

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Internationales Musikfestival La Palma vom 22. Juni bis 7. Juli 2018

 

2018 steht im Zeichen

der Jungstars dieser Welt

„Wir sind von klassischer Musik beseelt und arbeiten mit viel Hingabe daran, den Freunden dieses Genres erneut ein makelloses, unvergessliches Ereignis präsentieren zu können.“ Mit diesen Worten lädt die Asociación Cultural Amigos Palmeros de la Ópera (ACAPO) im Sommer 2018 zum dritten Mal zum Festival Internacional de Música nach La Palma ein. Nach dem ungeheuren Erfolg des Musik-Festivals im verganenen Jahr bleibt der Verein seinem Konzept treu und setzt erneut auf einen Mix aus internationalen, nationalen und regionalen Interpreten. Zwar verjüngt sich der Starreigen gegenüber 2017 deutlich, bleibt indessen auf Weltklasse-Niveau. ACAPO-Vorstand Hans-Richard Jonitz verspricht erneut eine Champions League der Klassik, die wie gewohnt im Teatro Circo de Marte in Santa Cruz ausgetragen wird.

 

Hans Richard Jonitz, auf La Palma von allen nur Ödi genannt: Ist nicht mehr ganz so jung wie die meisten der Interpreten 2018, dafür aber ganz wild auf Klassik. Foto: La Palma 24

Hans Richard Jonitz, auf La Palma von allen nur Ödi genannt: Ist nicht mehr ganz so jung wie die meisten der Interpreten 2018, dafür aber ganz wild auf Klassik und wie immer zusammen mit dem ACAPO-Team mit vollem Herzen bei der Organisation des Musik-Festivals auf der kleinen Kanareninsel dabei. Foto: La Palma 24

Bevor wir uns dem Programm 2018 widmen, ein kleiner Blick zurück aufs Musik-Festival La Palma 2017: Ödi, wie ist es gelaufen?

Hans Richard Jonitz: Künstlerisch hat alles wunderbar funktioniert, alles ging sehr sauber und elegant über die Bühne, und es gab zum Glück keine krankheitsbedingten Ausfälle. Im Blick auf das Publikum war der Zuspruch enorm: Schon 2016 war das Musikfestival sehr gut besucht, aber 2017 verzeichneten wir die unglaubliche Auslastungsquote von 96 Prozent – das ist irre viel für La Palma! Das Teatro Circo de Marte war vollbesetzt, und an zwei Abenden haben wir sogar noch drei Reihen Stühle hinterm Klavier aufgestellt. Das war eigentlich nicht unsere Idee, sondern die der portugiesischen Pianistin Maria João Pires. Sie erfuhr während einer Probe, dass ihr Konzert ausverkauft war und noch immer Anfragen nach Karten eingingen. Und da sagte sie zu uns: „Habt ihr nicht noch irgendwo Stühle?“ Und dann haben wir natürlich sofort gesucht und wunderschöne Sitzmöbel im Fundus des altehrwürdigen Theaters entdeckt. Und so saßen in den Konzerten der Pires und auch der Gruberowa schließlich 36 Leute direkt neben den Künstlerinnen und hatten sozusagen das große Los gezogen.

Zum Festival International de Música La Palma gab es ja bereits eine große Pressekonferenz. Dabei kamen auch die Konzerte für SchülerInnen zur Sprache, die vom 22. bis 25. Mai 2018 in Santa Cruz, San Andrés y Sauces, Tijarafe und El Paso stattfinden. Was hat es damit auf sich?

Fernando Palacio:

Fernando Palacio im Einsatz bei den Schülerkonzerten im Rahmen des Festival de Música La Palma 2017: Spaniens wohl bekanntester Musikpädagoge erklärt den Kindern, dass Klassik keine Sache für Oma und Opa ist. Fotos: ACAPO

Hans Richard Jonitz: ACAPO erachtet dies als ganz, ganz wichtigen Teil seines Auftrags. Wir sehen uns nicht nur als Verein, der schöne Musik für schöne Leute veranstalten will. Wir wollen außerdem die klassische Musik bereits Kindern und jungen Leuten näherbringen. Wir stellen zu unserem großen Bedauern fest, dass dies kaum mehr im Elternhaus geschieht, und der Musikunterricht in den Schulen wird überall – auch in Spanien – immer mehr gekürzt. Dieser unguten Entwicklung wollen wir entgegenwirken. Es ist doch ungeheuer wichtig, die Kinder in dieser Hinsicht zu fördern, denn es waren nicht nur die Rechner, sondern vor allem die Denker und Künstler, die unsere Gesellschaft dahin gebracht haben, wo sie heute ist.

Und wie will ACAPO die Kids dazu bringen, Spaß an klassischer Musik zu haben?

Hans Richard Jonitz: Dazu haben wir den wohl bekanntesten Musik-Pädagogen Spaniens ins Boot geholt: Fernando Palacios kennt hierzulande jeder aus dem Fernsehen und dem Radio, er spielt unzählige Instrumente und komponiert. Dieser Tausendsassa des Musik-Business hat schon 2017 den pädagogischen Teil unseres Klassik-Festivals bestritten, und er macht das super. Zuerst erklärt er den Kindern, um was es geht, und dann kommt das Konzert. Ich war im vergangenen Jahr dabei – und da hat es förmlich geknistert, die Kinder saßen da und staunten, und am Schluss sangen alle mit. Für dieses Jahr hat er extra ein Stück mit dem Titel El Arca de Noé  – also Die Arche Noah – komponiert, und der spanische Literaturpreisträger Anelio Rodríguez aus Santa Cruz hat die Texte dazu geschrieben. Das Orchester an den oben genannten Schüler-Konzerten bilden Lehrer der Inselmusikschule La Palma. Außerdem gibt es noch ein sogenanntes Concierto Familiar am 26. Juni, das noch nicht im Programm steht. Dort wird El Carnaval de los Animales – Karneval der Tiere – mittags im Teatro Circo de Marte zum Nullarif aufgeführt. Konzipiert ist dies für interessierte Kinder und ihre Familien, damit sie klassische Musik in der sensationellen Athmosphäre dieses Theaters erleben.

Das Teatro Circo de Marte im Herzen von Santa Cruz de La Palma: In der nostalgischen Athmosphäre des alten Theaters

Das Teatro Circo de Marte im Herzen von Santa Cruz de La Palma: Das altehrwürdige Theater atmet Geschichte und bildet einen perfekten Rahmen für alle Klassikevents von ACAPO. Fotos: Fernando Rodríguez

Im Teatro Circo de Marte gehen ja auch alle Konzerte des Festival de Música de La Palma 2018 über die Bühne. Was wartet in diesem Jahr auf die Besucher?

Hans Richard Jonitz: Im großen und ganzen bleibt es bei unserer bewährten Mischung aus internationalen Interpreten sowie Virtuosen aus Spanien und von den kanarischen Inseln. Diese drei Komponenten müssen aus unserer Sicht immer erfüllt sein. 2018 setzen wir weniger auf Altstars mit klangvollen Namen wie Pires, Gruberowa oder Pogorelic, die schon unzählige Alben gemacht haben und schon tausendmal im Fernsehen waren – obwohl deren Auftritte 2017 auf La Palma natürlich phantastisch waren, die Gruberowa zum Beispiel gab acht Zugaben. Dieses Jahr präsentieren wir vor allem junge Stars. Das sind alles bereits großartige KünsterInnen, denn sie müssen alles geben, weil die Konkurrenz heutzutage riesengroß ist. Wer heute so um die 30 Jahre alt und nicht wirklich exzellent ist, hat nicht den Hauch einer Chance, oben anzukommen. Da herrscht ein gnadenloser Konkurrenzkampf, aufgehende Sterne am Klassikhimmel dürfen sich keinen Fehltritt oder mal ein mittelmäßiges Konzert erlauben. Wenn das auf Youtube erscheint, können sich diese jungen KünstlerInnen erschießen. Ich empfehle übrigens, das Programm vom Musik-Festival La Palma zu nehmen, auf Youtube die Namen einzugeben und dann zu schauen, was man da findet. Das ist ganz toll!

Lisita

Die Pianistin Valentina Lisita und die Geschwister Sergey und Lusine Khatchatryan: Die jungen Wilden erobern die Klassik-Szene auf La Palma. Fotos: ACAPO

Apropos Youtube: Darf beim Musik-Festival im Teatro Circo de Marte mitgeschnitten werden?

Hans Richard Jonitz: Nein, das ist uns vertraglich verboten. Deshalb sind wir ganz streng, und das steht auch in unseren Programmheften: Handys müssen während der Konzerte ausgeschaltet sein – auch nicht im Flugmodus, sondern aus! Ich halte das in Rockkonzerten fast nicht aus, wenn alle ihre Handys in die Luft heben – wenn ich mir das in der Klassik vorstelle, dass alle nur noch filmen anstatt zuzuhören – das ist doch furchtbar! Unser Verein will verhindern, dass das in der Klassik einreißt. Wer dem nicht Folge leistet, wird in der Pause verwarnt, und wer nicht einsichtig ist fliegt raus!

Noch mehr junge Wilde:

Noch mehr junge Wilde mit Weltklasse-Format: Die Geigerin Arabella Steinbacher und der Pianist Sergei Redkin musizieren beim Sommer-Klassik-Festival auf der Isla Bonita. Fotos: ACAPO

Strenge Worte, aber die müssen im Blick auf die hochkarätigen InterpretInnen aus aller Welt wohl sein. Wer ist denn im internationalen Bereich angesagt?

Hans Richard Jonitz: Es kommt eine sehr, sehr, sehr interessante Pianistin aus der Ukraine: Valentina Lisitsa ist der erste Youtube-Star im klassischen Bereich, der inzwischen Millionen Follower hat. Weiter freue ich mich persönlich sehr auf die Geschwister Sergey und Lusine Khatchatryan. Sergey ist erst 32 Jahre alt und hat auf den Salzburger Festspielen 2017 das Violinkonzert von Beethoven gespielt. Ich weiß nicht, wie oft ich das inzwischen schon auf verschiedenen Kanälen angeschaut habe, und jedesmal gehen bei mir sämtliche Schleusen auf. Sergey singt mit der Geige, er spielt nicht – das ist der Hammer. Ebenfalls ein Konzert der Extraklasse und außerdem sehr günstig, weil es unter der Woche stattfindet, ist das der Academy of St. Martin in the Fields am 5. Juli. Dabei bieten die Bläser dieses renommierten Orchesters aus London auf Originalinstrumenten Kammermusik auf allerhöchstem Niveau. Extra zu meinem Geburtstag, das finde ich super (lacht). Und natürlich darf ich nicht vergessen, zwei weitere Stars aus der Champions League der Klassik anzukündigen: Die Geigerin Arabella Steinbacher und den Pianisten Sergei Redkin.

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Weitere Stars beim Festival de Música La Palma 2018 (von oben nach unten): Der spanische Pianist Joaquín Achúccaro, der russische Geiger Nicholás Chumachenco, Pianist Javier Perianes und Dirigent Lucas Macías Navarro aus Spanien, der spanische Bariton Paolo Gavanelli und die Sopranistin Elisandra Melián aus Gran Canaria. Fotos: ACAPO

Spanien hat ja ebenfalls virtuose KünstlerInnen zu bieten. Wen konnte ACAPO in diesem Jahr nach La Palma ziehen?

Hans Richard Jonitz: Hier gelang es uns, Jung- und Altstars zu verpflichten. Zum Beispiel Joaquín Achúcarro, der 2018 beim Musik-Festival den Anfang macht. Der 85-jährige spielte schon mit den Berliner Philharmonikern unter Simon Rattle und mit anderen großen Dirigenten und Orchestern. Das Abschlusskonzert wird dieses Jahr von zwei bekannten Gesichtern beim Festival bestritten: Der Weltklasse-Pianist Javier Perianes musiziert begleitet vom Kammerorchester Reina Sofia unter der Regie von Lucas Macías Navarro. Lucas arbeitet zur  zur Zeit als zweiter Dirigent an der Oper in Paris und kommt dieses Jahr ohne Oboe und nur mit dem Dirigentenstab nach La Palma.

Und wie sieht es 2018 in Sachen Gesang aus?

Hans Richard Jonitz: Der Gesang kommt nicht zu kurz – und das Konzert am 6. Juli wird wie immer von Paolo Gavanelli organisiert. Unser exzellenter Bariton, der auch auf La Palma lebt, hat sich in diesem Jahr eine Partnerin ausgesucht, die aus Gran Canaria stammt: Elisandra Melián, die derzeit als Sopranistin an der Oper in Pforzheim agiert. Kurzfristig konnte Paolo noch den italienischen Tenor Maurizio Saltarin gewinnen – deshalb steht letzterer noch nicht im Programm. Die beiden Sänger und die Sängerin werden einzeln und miteinander singen – das überlassen wir ihnen.  Fest steht nur, dass es wieder italienisch werden wird mit viel Verdi und Puccini.

Weltklasse-Künstler haben ihren Preis. Wie stemmt ACAPO das Festival finanziell?

Hans Richard Jonitz: Natürlich durch den Kartenverkauf. Und dann gibt es Zuschüsse vom Cabildo, von der Kanarenregierung, von der Fundación CajaCanarias und der Fundación La Caixa sowohl im Festival- als auch im Erziehungsbereich der Kinderkonzerte. Außerdem unterstützt uns die Stadt Santa Cruz nicht nur mit Geld, sondern indem sie uns das Teatro Circo de Marte und das Personal kostenlos zur Verfügung stellt. Hier finde ich auch erwähnenswert, dass ein Großteil des Personals wie etwa die Platzanweiserinnen ehrenamtlich arbeitet. Um diese Posten muss man sich bewerben, und wer sie bekommt, stellt was dar!

Welche Dezernate im Cabildo finden das Festival de Música de La Palma förderungswürdig?

Hans Richard Jonitz: Natürlich das Kulturamt, aber auch das Tourismusdezernat. Denn wir sorgen ja dafür, dass Leute von auswärts anreisen. Im vergangenen Jahr gab es sehr viele Inselgäste aus ganz Europa, die speziell fürs Musik-Festival nach La Palma kamen. Kulturreisende sind übrigens ein ganz großes Segment im Tourismus – man spricht von sechsstelligen Zahlen. Diese Reisenden buchen nie Strand- oder Wanderurlaube, sondern reisen von Konzert zu Konzert und verbringen drumherum ein paar Tage vor Ort. Und dann gibt es noch Fans, die ihren Idolen folgen: Die Gruberowa hatte letztes Jahr 20 Leute aus ihrem Fanclub dabei, darunter war sogar ein Ehepaar aus Japan. Ich habe mich mit einigen von ihnen unterhalten, Engländer, Deutsche und Österreicher, die waren alle hin und weg. Und sie haben gesagt, sie kämen dieses Jahr wieder nach La Palma. Außerdem freuten wir uns 2017 über sehr viele Klassikfreunde aus Teneriffa und Gran Canaria bei den Wochenend-Konzerten! Und so verzeichneten auch die Hotels in Santa Cruz und Los Cancajos eine gute Auslastung, und Hotelerie und Gastronomen in der Stadt waren glücklich.

Geniale Konzerte in einem tollen Rahmen: Dennoch sind die Ticketpreise beim Festival de Música de La Palma stets äußerst moderat, denn auf der Insel herrschen andere Einkommensverhältnisse als in Mitteleuropa.

Konzerte mit genialen Künstlern in einem wunderschönen Rahmen: Dennoch sind die Ticketpreise beim Festival de Música de La Palma stets äußerst moderat, denn auf der Insel herrschen andere Einkommensverhältnisse als in Mitteleuropa. Foto: ACAPO

Vergleicht man die Ticket-Preise des Musik-Festivals auf La Palma mit denen klassischer Konzerte in Deutschland, kann man kaum glauben, wie günstig hier hochkarätiger Klassik gelauscht werden kann…

Hans Richard Jonitz: Das ist bewusst so kalkuliert. Unser teuerstes Konzert kostet auf dem teuersten Platz 35 Euro. Ich werde oft von Residenten angesprochen, die sagen, alles sei so toll, und wir sollten doch 20 Euro mehr verlangen, das wäre dann immer noch billig. Aber wir richten unsere Preise am palmerischen Geldbeutel aus. Denn wir wollen nicht, dass das Theater irgendwann zu drei Vierteln von Residenten gefüllt ist, und die Palmeros wegbleiben, weil sie es sich nicht mehr leisten können. Ich kenne Leute, die schon immer kamen, aber seit Beginn der Krise können sie sich nur noch Tickets für die oberen hinteren Ränge leisten. Deshalb empfehle ich allen, die mir eine Verteuerung der Tickets empfehlen, auf der ACAPO-Homepage vorbeizuschauen. Da gibt es einen Knopf Donation, da klickt man drauf! Spenden kann man einmalig, monatlich, oder indem man für sechs Euro im Monat Mitglied wird. So kann uns dann der geneigte Mitteleuropäer, der aus der gröbsten Armut heraus ist, wundervoll unterstützen. Mitglieder haben allerdings nur einen einzigen Vorteil: Sie erhalten den ersten Zugriff auf die besten Plätze bei der Abo-Vergabe. Denn wir suchen Mitglieder, die nicht nach Vorteilen aus sind, sondern unsere Arbeit in Sachen Klassik unterstützen.

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Eines der Sommer-Highlights auf La Palma: Klassik vom Allerfeinsten in neun Konzerten.

Das La Palma 24-Journal dankt Ödi fürs Gespräch, dem Verein der Opernfreunde ACAPO für die Zurverfügungstellung der Künstlerfotos und dem Chef der Website Palmeros en el Mundo, Fernando Rodríguez, für seine schönen Aufnahmen vom Teatro Circo de Marte.

Zum Programm des Festival de Música La Palma 2018 auf der ACAPO-Website.

Wer mehr über den Verein der Opernfreunde von La Palma erfahren möchte, kann unseren Artikel lesen, den wir im Jahr 2015 veröffentlicht haben.

Einzelkartenvorverkauf ausschließlich auf www.entrees.es oder per E-Mail an Ödi unter musicasa@web.deTelefon Ödi: 607 687418.

Last but not least: Zehn Prozent der Eintrittskarten sind für Jugendliche und Arbeitslose reserviert. Arbeitslose können die Konzerte umsonst besuchen, und Jugendliche bezahlen nur zehn Euro. Allerdings müssen diese Tickets mindestens 72 Stunden vor Konzertbeginn angemeldet werden, so dass nicht abgerufene Karten frei verkauft werden können.

 

 

 

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