Transvulcania La Palma 2017 Ergebnisse

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Transvulcania La Palma 2017 Ergebnisse & Gewinner

 

3.600 tanzten über die Vulkane

TRV 2013: Im Zeichen der Ureinwohner von La Palma.

TRV 2013: Im Zeichen der Ureinwohner von La Palma.

In der internationalen Skyrunning-Szene hat die Transvulcania (TRV) auf La Palma im Jahr 2017 Kultstatus erlangt: Seit der Premiere im Juli 2009 fand der Ruf der kleinen Kanareninsel und ihrer Vulkan-Challenge stetig mehr und mehr Gehör in der Bergläufer-Welt. Grund: Die damals gerade im Aufbruch befindliche Skyrunner-Szene nahm die ungeheure Herausforderung auf der Isla Bonita sprint-freudig an, der TRV-Ultra und der TRV-Vertical bringen inzwischen Weltrang-Punkte, und am Wegesrand bis hin in die Ziele stehen tausende von Palmeros, die die SkyrunnerInnen mit Duschen, Snacks und engagierten Aufmunterungsrufen anfeuern. Im Premierenjahr 2009 bildeten insgesamt 500 AthletInnen die Speerspitze der Erfolgsstory auf La Palma – 2017 hat sich die Zahl auf sage uns schreibe 3.600 TransvulcanierInnen aus 60 Ländern erhöht. Heuer traten erneut Mountain-Runner in den Disziplinen Vertical, Halbmarathon, Marathon und Ultramarathon an. Wir waren am Samstag, 13. Mai 2017, im Ziel des 74,3 Kilometer langen, unter den Ultra-WoMen genannten “Big Dance” in Los Llanos und haben ein paar Eindrücke mit der Kamera festgehalten. Außerdem veröffentlichen wir hier die Sieger aller Wettbewerbe der Transvulcania 2017.

74,3 K-Königsdisziplin: TRV-Ultra-Sieger 2017 

Fotos anklicken und groß sehen!

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Der neue Stern am Skyrunner-Himmel zeigt sich immer klarer: Ida Nilsson aus Schweden verteidigte ihren Titel erfolgreich und wurde 2017 erneut Transvulcania Ultra-Queen. Ihre Vorjahreszeit unterbot sie am Samstag, 13. Mai, um ganze zehn Minuten. Ida führte das Rennen bei den Damen vom Start bis ins Ziel in Los Llanos an und beendete ihren Vulkanrun mit der Superzeit von 8:04.16. Damit knackte sie auch den 2014 von der Neuseeländerin Anna Frost aufgestellten Transvulcania Ultra-Rekord von 8:10:41. Auf Platz zwei im “Big Dance” auf La Palma lief Anne Lise Rousset aus Frankreich, Dritte wurde die US-Amerikanerin Hillary Allen. Foto: La Palma 24   In der Transvulcania-Königsklasse gab es einen Überraschungssieger: Timothy Lee Freriks aus den USA mit der Startnummer 71 überholte die vor ihm gesetzten Favoriten und brachte die Kenner der Ultra-Szene zum Staunen. Mit seiner Zeit von 7 Stunden und 2 Minuten konnte er allerdings den 2015 von Luis Alberto Hernando aufgestellten Transvulcania Ultra-Rekord von 6:52.39 nicht unterbieten. Auf Platz 2 des Siegertreppchens stand am 13. Mai 2017 der Franzose Ludovic Pommeret. Als Dritter durchs Ziel ging  Zaid Ait Malek aus Marokko. Foto: La Palma 24
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Der Transvulcania-Ultramarathon wurde wie immer um 6 Uhr morgens am Leuchtturm im Süden der Kanareninsel La Palma angepfiffen. Von hier aus führte der Mega-Trailrun über die Vulkanroute weiter auf die Kämme der Caldera de Taburiente, dann ging es wieder steil hinunter auf Meereshöhe in den Badeort Tazacorte und die Schlussetappe hinauf zum Ziel in Los Llanos. 2017 waren das 74,33 Kilometer Challenge bei einem Höhenunterschied von plus/minus 8.525 Metern! 2.000 SkyrunnerInnen aus 45 Ländern nahmen die Challenge an. Foto: TRV-Rennleitung Der Transvulcania Ultramarathohn auf La Palma eröffnet seit sechs Jahren die Ultra-Saison der International Skyrunning Federation (ISF) – heuer Migu Run Skyrunner World Series genannt. Doch die BergläuferInnen kommen nicht nur wegen der Punkte im ISF-World-Ranking auf die Isla Bonita, sondern auch wegen der “La Palma Party”. Sie lieben die Transvulcania deshalb, weil sie auf den Strecken und im Ziel des “Big Dance” über die Vulkane von total begeisterten Zuschauer angefeuert werden. “Transvulcania – the legend returns” bestätigte auch die Internacional Skyrunning Federation (ISF) auf ihrer Website im Mai 2017, dass die Isla Bonita Kultstatus unter den Mountain-Runnern hat.Foto: La Palma 24
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Transvulcania 45 & 25 K-Marathons: Gewinner 2017

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Beim Transvulcania-Marathon 2017 vom Leuchtturm in Fuencaliente bis nach Tazacorte stand Luis Alberto Hernando (Foto Mitte) nach 3 Stunden und 46 Minuten ganz oben auf dem Siegertreppchen – obendrein hatte er den bestehenden Rekord auf dieser pulverisiert. Der Spanier konnte dieses Jahr aus rennregel-technischen Gründen den Transvulcania Ultra nicht laufen und trat deshalb beim Marathon und Vertical an. Marathon-Vize auf La Palma wurde 2017 der Spanier Daniel García in 3:54.37. Auf Platz 3 kletterte überraschend der Mountain-Runner Johannes Klein alias Jojo aus Deutschland – seine Zeit: 3:55:16. Foto: TRV-Rennleitung/Saúl Santos Bei den Marathon-Damen der Transvulcania 2017 jettete Eve Bernat Llorens als Erste ins Ziel in Tazacorte – die Spanierin brauchte für ihren Sieg 4 Stunden und 54 Minuten. Platz zwei ging an ihre Landsmännin Gemma Arenas (4.58.21), und Dritte wurde Dominique van Mechgelen aus Gran Canaria in 5 Stunden. Foto: TRV-Rennleitung/Saúl Santos 
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Nach 2 Stunden, 19 Minuten und 21 Sekunden stand fest, dass der Franzose Remi Bonnet den Halbmarathon der Transvulcania 2017 gewonnen hatte – er kam nach 25 Kilometern als erster im Refugio de El Pilar an. Rang 2 erkämpfte sich der Spanier Efrén Segundo. Auf den dritten Platz spurtete Emmanuel Lattion. Foto: TRV-Rennleitung Bei den Halbmarathon-Damen streckte bei der Transvulcania La Palma 2017 Virginia Pérez aus Spanien in der Zeit von 2:48.38  als erste das hübsche Näschen über die Ziellinie. Kurz darauf folgten ihr Gabriela Sanchez und Aoife Quigy als Zweite und Dritte aufs Siegerpodest. Foto: TRV-Rennleitung
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Transvulcania Vertical: Sieger 2017

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Sieger beim Transvulcania Binter Kilómetro Vertical 2016 – 7,6K/D +1.203M wurde erwartungsgemäß der Weltmeister 2016 aus Norwegen, Stian Akermund-Vik: Mit seiner Zeit von 47 Minuten und 22 Sekunden stellte er einen neuen Rekord auf dieser Extremstrecke auf. Fast auf dem Fuße folgte ihm der dreimalige Transvulcania Ultra-Gewinner Luis Alberto Hernando in 48:39 Minuten, womit sowohl der Spanier als auch der Norweger unter der Bestzeit des Transvulcania Vertical 2016 blieben. Die hatte Saúl Padua aufgestellt, doch 2017 musste sich der Kolumbianer mit seiner Zeit von 50:41 mit Platz 3 begnügen. Foto: TRV-Rennleitung Sie galt als Geheimtipp und hat es tatsächlich gepackt: Yuri Yoshizumi joggte als Schnellste den Transvulcania Vertical den El Time hinauf. In der Zeit von 59.28 zeigte die zarte Japanerin ihren als Favoriten gesetzten Konkurrentinnen die Rücklichter, konnte den Rekord von 57:56 des Vorjahres jedoch nicht unterbieten. Zweitplazierte auf dem steilen Trail vom Strand in den Himmel wurde 2017 Stephanie Jimenez (1:01.18), auf Platz drei setzte sich die Tschechin Zuzana Krchová mit ihrer Zeit von 1:04.33. Foto: TRV-Rennleitung
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Vom Strand in den Himmel: Der Vertical ist die steilste Challenge der Transvulcania La Palma. Von Tazacorte auf Meereshöhe geht es zwar “nur” 7,6 Kilometer hinauf zum Turm am El Time – aber die haben es in sich: 1.203 Höhenmeter sind zu überwinden! Foto: TRV-Rennleitung Ganz neu in 2017: Der Transvulcania Vertical wurde von der International Skyrunning Federation (ISF) in den in diesem Jahr ins Leben gerufenen World Curcuit für Steilbergrennen aufgenommen. Damit winkten Weltranglisten-Punkte, und das lockte viele Vertical-Superstars nach La Palma. Foto: TRV-Rennleitung
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Transvulcania 2017: Schnappschüsse im Ultra-Ziel

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Transvulcania 2017: Die neunte Auflage der Transvulcania stand im Zeichen der Benahoariten. Das neue TRV-Logo und der Slogan Transvulcania – Aboriginal Race sollte an die Ureinwohner der Insel erinnern. Denn sie liefen einst auf den gleichen Trails wie seit neun Jahren die TransvulcanierInnen. Einige Benahoaritas von heute tröteten im Ziel in Los Llanos in ihre Muscheln, um die BergläuferInnen und die Stimmung anzufeuern. Foto: La Palma 24 Hunderte von HelferInnen sorgten für den reibunglosen Ablauf der Transvulcania und die Verpflegung der SkyrunnerInnen – und außerdem für Erste Hilfe am Ziel. Das Foto zeigt ein hilfsbereites Team, das sogar ein Pflaster auf die Ferse der Redaktion des La Palma 24-Journals klebte, weil da eine Blase prangte. Allerdings kam die nicht vom Ultralaufen, sondern von einem fiesen neuen Turnschuh. Foto: La Palma 24
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Nach dem Transvulcania Ultramarathon war auch im Zelt der Physiotherapeuten Hochbetrieb. Kein Wunder, nach 74,3 Kilometern krampfen die Beine. Foto: La Palma 24 Transvulcania 2017: Kameraleute und Fotografen aus aller Welt sorgten dafür, dass die Bilder des Ultramarathons um den Globus gingen. Die vielen Handy-Besitzer natürlich auch, die fleißig in den sozialen Netzwerken posten! Foto: La Palma 24
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So sieht Freude aus: Zaid Ait Malek aus Marokko konnte seinen dritten Platz im Transvulcania Ultra 2017 kaum fassen. Foto: La Palma 24 Das Publikum war begeistert: Kids empfangen ihren Ultra-Papa im Ziel. Foto: La Palma 24
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Der mit Startnummer 5 als ein Favorit gehandelte Pau Capell (rechts) aus Spanien kam schließlich doch erst etwas später ins Ziel: Man sieht allerdings, dass ihm und seinem Kollegen Fulvio Dapit aus Italien das gar nichts ausmacht. Denn bei der “La Palma Party” gilt das Sportler-Motto “Dabeisein ist alles”. Spaß muss sein: Der frischgebackene Ultra-Vize-Champion der Transvulcania, Ludovic Pommeret, macht in Sektlaune auch einen Security-Man nass. Der findet das wohl nicht so prickelnd, das Publikum aber schon… Foto: La Palma 24
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Apropos Publikum: Im Ziel in Los Llanos trafen wir auch den Vater der zweimaligen Transvulcania-Ultra-Queen Ida Nilsson: “Sie ist meine Tochter”, erzählte er uns mit stolzgeschwellter Brust. Foto: La Palma 24 Das laufstarke Töchterlein Ida Nilsson ließ solange den Korken knallen: Sehr zum Schreck der im Ziel versammelten Polit-Prominenz. Die Queen hat dazugelernt, letztes Jahr hatte sie es mit dem Sektflaschenöffnen noch nicht so drauf. Foto: La Palma 24
Transvulcania 2017: Die "La Palma Party" war wieder sehr sportlich und lustig. Foto: La Palma 24 transvulcania-2017-emotionals
Transvulcania: Palmeras und Palmeros im Ziel würdigen die… … unglaublichen Leistungen der SkyrunnerInnen mit viel Jubel und liebevollen Umarmungen. Foto: La Palma 24
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