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Paulo Coelho

La Palma Nachrichten am 11.5.2021

Blick auf Santa Cruz © La Palma 24

+++ Oberster Gerichtshof der Kanarischen Inseln lehnt einige Covid-19-Maßnahmen ab +++ Inselregierung präsentiert 'Plan Cabildo 21' +++ Santa Cruz will 'La Bajada de la Virgen' zum Kulturgut erklären lassen +++ Mazo: Cabildo lässt San Blas-Brücke erweitern +++ Santa Cruz mit neuer Kompostieranlage +++ Breña Alta mit Workshops zur Förderung der Gleichberechtigung +++ Los Llanos präsentiert Malwettbewerb 'Patrona 2021' +++ Santa Cruz eröffnet die Ausstellung 'Por Mayo Clavado' +++

Oberster Gerichtshof der Kanarischen Inseln lehnt einige Covid-19-Maßnahmen ab

Nach dem Ende des Alarmzustandes in Spanien (9.5.) will die Regierung der Kanarischen Inseln die bisherigen Covid-19-Präventionsmaßnahmen beibehalten. Das hat die Kanarische Regierung bekannt gegeben. Demnach will sie die derzeitigen Ausgangssperren, die Begrenzung der Anzahl von Personen, die sich treffen dürfen und die Kontrollen in Häfen und Flughäfen aufrechterhalten. Das geht aus dem 'Boletín Oficial del Estado' (BOE) der Kanarischen Regierung hervor, das am Freitag veröffentlicht wurde. Konkret bedeutet das für Inseln der Alarmstufe 1 (La Palma, La Gomera und Fuerteventura), dass es eine Ausgangssperre zwischen 0:00 Uhr und 06:00 Uhr gibt.

Präsident der Kanarischen Inseln Ángel Víctor Torres © Gobierno

Außerdem dürfen sich maximal zehn Personen treffen, wenn sie nicht im gleichen Haushalt leben. Für Inseln der Alarmstufe 2 (Gran Canaria, Teneriffa, Lanzarote, La Graciosa und El Hierro) geht die Ausgangssperre von 23:00 Uhr bis 06:00 Uhr. Treffen dürfen sich hier maximal sechs Personen, wenn sie nicht im gleichen Haushalt leben. Für Inseln der Alarmstufen 3 und 4 (derzeit keine) soll eine Ein- und Ausreisebeschränkung gelten. Die Inseln dürfen nur aus einem wichtigen Grund betreten oder verlassen werden. Ist dieser nicht gegeben, muss ein negativer Covid-19-Test vorgelegt werden.

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Ausgangssperre nicht genehmigt

Einige dieser Maßnahmen hat das 'Tribunal Superior de Justicia de Canarias (TSJC) – der oberste Gerichtshof der Kanarischen Inseln – am Sonntag allerdings abgelehnt. Das schreibt die Internetzeitung El Time. Unter anderem haben die Richter demnach die Anordnung der nächtlichen Ausgangssperren nicht genehmigt. Ebenso wie die Beschränkung der Ein- und Ausreise von Menschen auf den Inseln mit den Alarmstufen 3 und 4. Die Regierung der Kanarischen Inseln hat inzwischen angekündigt gegen dieses Urteil beim 'Tribunal Supremo' Berufung einzulegen. Ihrer Ansicht nach bleiben die in Frage stehenden Maßnahmen bis zur Entscheidung des 'Tribunal Supremo' in Kraft. Das sieht das TSJC allerdings anders. „Eine Maßnahme, die nicht gerichtlich genehmigt wurde, ist nicht wirksam und kann nicht angewandt werden, bis sie in einer gerichtlichen Instanz die ausdrückliche Ratifizierung erfährt“, zitiert die Internetzeitung das Gericht.

Inselregierung präsentiert 'Plan Cabildo 21'

'Plan Cabildo 21' © Cabildo

Inselpräsident Mariano Zapata hat zusammen mit seinem Vizepräsidenten José Adrián Hernández Montoya den 'Plan Cabildo 21' vorgestellt. Dieser Plan beinhaltet eine Investition von 28 Millionen Euro, um die Wirtschaft der Insel wieder anzukurbeln. Das hat das Cabildo bekannt gegeben. Mariano Zapata erklärte, dass dies eine historische Investition für La Palma ist. Sie zielt auch darauf ab, die Arbeitslosigkeit auf der Insel zu bekämpfen. „Für die Schaffung von Arbeitsplätzen stellen wir mehr als 13 Millionen Euro bereit“, sagte Vizepräsident Hernández Montoya.

Er betonte auch die Investition von fast einer halben Million Euro zur Förderung und Unterstützung des Primärsektors der Insel, einem der wichtigsten Wirtschaftsmotoren von La Palma. Außerdem fließen drei Millionen in den Schutz und die Verbesserung der Umwelt. Und fast zwei Millionen gehen in den Bereich der Abfallsammlung, mit dem Ziel eine nachhaltigere Insel zu werden. Mit mehr als einer halben Million Euro will das Cabildo außerdem die Erhaltung des Kulturerbes unterstützen sowie den kulturellen Bereich auf der Insel fördern.

Darüber hinaus fließen 200.000 Euro in Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Der gleiche Betrag wird für die Instandhaltung und den Unterhalt der 'Sportstadt Miraflores' bereitgestellt. Außerdem sind für diesen Bereich rund 55.000 Euro vorgesehen, um neue Sportprojekte von Einrichtungen, Vereinen und Mannschaften auf der Insel zu unterstützen. Schließlich erhalten auch die Bereiche Bildung und Jugend eine Zuweisung von 90.000 Euro bzw. 25.000 Euro für die Entwicklung von Ausbildungsprojekten und zur Förderung von Aktivitäten, die sich an junge Menschen richten.

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Santa Cruz will 'La Bajada de la Virgen' zum Kulturgut erklären lassen

Der Stadtrat von Santa Cruz hat einem Bürgerantrag zugestimmt, der das Cabildo dazu auffordert, das Verfahren zu eröffnen, um die 'Bajada de La Virgen de las Nieves' zum Kulturgut erklären zu lassen. Das hat die Stadt Santa Cruz mitgeteilt. Diese Initiative wird den Angaben zufolge das immaterielle Erbe der Bajada schützen, die Traditionen erhalten und gleichzeitig die Erhaltung für zukünftige Generationen sicherstellen. Die Feierlichkeiten der 'Bajada de la Virgin' sind eines der historischsten und erinnerungswürdigsten Ereignisse der Kanarischen Inseln.

'La Bajada de la Virgen' © Santa Cruz

Die Altertümlichkeit und Originalität der Bajada machen sie zu einem einzigartigen Fest, das in Spanien nur schwer zu finden ist. Außerdem bilden die kulturellen Veranstaltungen im Rahmen der Bajada, wie u. a. Theater, Tanz, Musik, Literatur und Handwerk, ein historisches Erbe, das geschützt werden soll.

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Mazo: Cabildo lässt San Blas-Brücke erweitern

Erweiterung beginnt © Cabildo

Die Ausbauarbeiten an der Brücke von San Blas in Mazo können bald beginnen. Infrastruktuminister Borja Perdomo hat die entsprechenden Verträge mit dem beauftragten Unternehmen unterzeichnet. Das hat die Inselregierung bekannt gegeben. Die Arbeiten, die vom Kanarischen Entwicklungsfonds (Fdcan) finanziert werden, wurden für 172.270 Euro vergeben und haben eine Fertigstellungszeit von vier Monaten. Durch die Verbreiterung der Brückenplattform sollen die Verkehrssicherheit und der Verkehrsfluss an dieser Stelle deutlich verbessert werden.

„Wir lösen mit dieser Maßnahme ein historisches Problem“, sagte Bürgermeister Goretti Perez Corujo. „Die derzeitige Verengung in diesem Abschnitt der Straße behindert die Durchfahrt des Verkehrs, besonders die des Schwerverkehrs“.

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Santa Cruz mit neuer Kompostieranlage

Die Stadtverwaltung von Santa Cruz hat mit der Errichtung einer neuen kommunalen Kompostieranlage begonnen. Sie soll in der Gegend von Miranda, in der Nachbarschaft von Mirca, entstehen. Das hat die Stadt Santa Cruz mitgeteilt. Demnach ist geplant, sechs Container oder Komposttonnen aufzustellen, in die die Bewohner des Gebietes die im Alltag anfallenden Reste von Lebensmitteln wegwerfen können, mit dem Ziel, sie für die Herstellung von hochwertigem Naturkompost wiederzuverwenden.

Neue Kompostieranlage © Santa Cruz

„Auf diese Weise wollen wir weiterhin das Umweltbewusstsein der Familien in der Gemeinde und das getrennte Sammeln von Abfällen fördern“, sagte der zuständige Stadtrat Rafa Morales. Der neue Kompostierplatz ist für die kollektive Entsorgung von organischen Abfällen von mehr als 20 Familien ausgelegt. Die Anlage wird auf einem Grundstück neben dem Parkplatz des Kulturzentrums 'Domingo Acosta Perez' errichtet. Die Arbeiten zur Aufbereitung und Grundinstallation (Wasser und Energie) umfassen ein Budget von 11.412,17 Euro, zu dem noch 18.232,81 Euro für die Anschaffung von Geräten hinzukommen, wie z.B. Belüfter oder Werkzeuge zur Handhabung des Bioabfallgemischs.

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Breña Alta mit Workshops zur Förderung der Gleichberechtigung

Neue Workshops an Schulen © Breña Alta

Der Stadtrat von Breña Alta hat das Projekt „Workshops zur Förderung der Gleichberechtigung und gegen Gewalt gegen Frauen“ in den Grundschulen der Gemeinde entwickelt. Das hat die Gemeinde Breña Alta bekannt gegeben. Bürgermeister Jonathan Felipe hat den Wert dieses Projekts hervorgehoben, das darauf abzielt, die Folgen eines sozialen Ungleichgewichts zu verhindern. Seinen Worten zufolge sind solche Bildungsinstrumente nötig, um gesunde Koexistenzbeziehungen auf der Grundlage einer echten Gleichstellung aufzubauen. Diplom-Psychologin Laura Uriarte Sanchez leitet die Workshops.

Sie hat sich auf die Gleichberechtigung der Geschlechter spezialisiert und verfügt über umfangreiche Erfahrung in Mediation und Konfliktmanagement. „Die Seminare entwickeln das Bewusstsein für Gleichheit als ein wesentliches Konzept des Zusammenlebens“, sagte Uriarte Sanchez. „Außerdem dienen sie als Grundlage für die Prävention von geschlechtsspezifischer Gewalt“.

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Los Llanos präsentiert Malwettbewerb 'Patrona 2021'

Der Stadtrat von Los Llanos hat den Malwettbewerb 'Nuestra Señora de Los Remedios' vorgestellt. Das hat die Gemeinde Los Llanos mitgeteilt. „Bei diesem Wettbewerb geht es darum durch Kunst ein Gefühl auszudrücken, das die Schutzpatronin, die Jungfrau von Los Remedios, erweckt“, sagte die zuständige Stadträtin Monica Gonzalez. Der Wettbewerb richtet sich an alle, die älter als 18 Jahre sind. Ihre Kunstwerke müssen den Angaben zufolge unveröffentlicht und originell sein und dürfen außerdem noch nicht bei anderen Wettbewerben präsentiert worden sein. Der Gewinner erhält 500 Euro, der zweite Preis ist mit 300 Euro dotiert und der dritte Preis mit 200 Euro. Einsendeschluss ist der 7. Juni 2021.

Malwettbewerb 'Patrona 2021' © Los Llanos

Die Arbeiten müssen persönlich im Bürgerbüro, das sich im Erdgeschoss des Rathauses befindet, vorgelegt werden. Für Fragen wenden Sie sich bitte an fiestas@aridane.org oder per Telefon an: + 34 922 46 01 11, Durchwahl 242, 243.

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Santa Cruz eröffnet die Ausstellung 'Por Mayo Clavado'

Typische Trachten © Santa Cruz

Zum Gedenken an den 528. Jahrestag der Gründung der Stadt hat die Stadtverwaltung von Santa Cruz die Ausstellung 'Por mayo clavado' im Museum 'Centro de Interpretación de la Bajada de la Virgen' eröffnet. Die Ausstellung hat zwei Räume, der erste ist Santa Cruz gewidmet. Der zweite Raum ist dem Tag der Kanarischen Inseln gewidmet. Hier gibt es eine Kostprobe der verschiedenen typischen Trachten von La Palma, die den 'Coros y Danzas Nambroque de La Palma' gehören. Diese Folkloregruppe erhielt Auszeichnungen wie die Goldmedaille von Santa Cruz de La Palma und der Regierung der Kanarischen Inseln, sowie weitere nationale und internationale Preise.

Die Ausstellung kann bis Donnerstag, den 3. Juni, montags bis freitags von 17:00 bis 21:00 Uhr und samstags von 10:00 bis 13:00 Uhr besichtigt werden. Die Vormittage sind in diesem Zeitraum in der Regel für die Besuche von Schulen und anderen Gruppen reserviert. Weitere Veranstaltungen finden Sie auch jederzeit in unserem La Palma 24-Veranstaltungskalender hier.

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Von Vera

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