
Foto: Dieter Weiskircher (2025)
+++ Sicher unterwegs auf La Palmas Wanderwegen +++ Steuererleichterungen nach Vulkanausbruch bis Jahresende verlängert +++ Kritik an geplanter Kanalisierung zwischen Aduares und Fuencaliente +++ Fiesta del Almendro en Flor 2026: Puntagorda feiert die Mandelblüte +++
Sicher unterwegs auf La Palmas Wanderwegen

Foto: Dieter Weiskircher (2025)
Wandern gehört auf La Palma einfach dazu – und damit das auch weiterhin entspannt möglich ist, setzt das Cabildo de La Palma verstärkt auf moderne Technik zur Erhöhung der Sicherheit auf den offiziellen Wanderwegen.
Die Insel verfügt bereits über gut gepflegte Routen, doch Ziel ist es, Risiken weiter zu reduzieren. Dafür werden digitale Werkzeuge eingesetzt, die vor allem im Notfall hilfreich sein können. So wird derzeit die Mobilfunkabdeckung auf den Wanderwegen neu erfasst, denn die bisherigen Karten sind deutlich veraltet. Messungen direkt vor Ort sollen zeigen, wo Empfang fehlt und wo nachgebessert werden kann.

Foto: Dieter Weiskircher (2025)
Ergänzt wird das durch weitere Maßnahmen aus dem Smart-Island-Projekt: Auf beliebten Routen wie der Ruta de los Volcanes gibt es nummerierte Orientierungspunkte, die Rettungskräften helfen, Wandernde auch ohne Handyempfang schnell zu finden. Zudem ermöglichen Sensoren und Funktechnik, Informationen selbst aus abgelegenen Gebieten zu übermitteln.
Für Urlauber bedeutet das vor allem, dass Sicherheitsaspekte im Hintergrund berücksichtigt werden, ohne dass sich am Naturerlebnis etwas ändert.
Steuererleichterungen nach Vulkanausbruch bis Jahresende verlängert

Foto: Frank Oliver Glöckner (2025)
Das Kanarische Parlament hat einstimmig einer Verlängerung der steuerlichen Sonderregelungen im Zusammenhang mit dem Vulkanausbruch des Tajogaite zugestimmt. Die Maßnahmen gelten nun bis 31. Dezember.
Betroffen sind der Nullsteuersatz der kanarischen Mehrwertsteuer (IGIC) sowie die Befreiung von der Sonderabgabe AIEM für bestimmte Lieferungen, Dienstleistungen und Einfuhren. Ausgenommen sind Immobilien.

Foto: Frank Oliver Glöckner (2025)
Die Regelung gilt für Maßnahmen zur Wiederherstellung und Reaktivierung unternehmerischer, sozialer, kultureller, gesundheitlicher, bildungsbezogener und religiöser Aktivitäten, sofern die betroffenen Einrichtungen durch den Vulkanausbruch beschädigt oder zerstört wurden.
Kritik an geplanter Kanalisierung zwischen Aduares und Fuencaliente

Die Asociación Agua para La Palma hat Einwände gegen das geplante Projekt zur Verrohrung des Wasserkanals LP-1 zwischen Aduares (Los Llanos de Aridane) und Fuencaliente erhoben. Das Vorhaben des Consejo Insular de Aguas de La Palma (CIALP), das dem Cabildo de La Palma unterstellt ist, befindet sich derzeit in der öffentlichen Auslegung. Das geplante Investitionsvolumen liegt bei 25,7 Millionen Euro.
Grundsätzlich hält der Verein die Verrohrung des Wasserkanals Barlovento–Fuencaliente für notwendig, um hohe Wasserverluste zu reduzieren. In der vorliegenden Form sei das Projekt jedoch technisch wie juristisch kaum umsetzbar und berge das Risiko erheblicher Mehrkosten.
Kritisiert wird vor allem die geplante Verlegung einer Rohrleitung parallel zum bestehenden Kanal, da hierfür private Grundstücke in Anspruch genommen würden, ohne dass klare Enteignungsgrundlagen oder öffentliches Wassereigentum ausgewiesen seien. Als Alternative schlägt der Verein vor, die Rohrleitung innerhalb des bestehenden Kanals zu verlegen.
Zudem bemängelt Agua para La Palma das Fehlen eines geotechnischen Gutachtens sowie den vorgesehenen Rohrdurchmesser von 800 Millimetern, der als überdimensioniert gilt. Auch die Wahl der Materialien wird kritisch gesehen. Zudem stellt der Verein die Dringlichkeit des Projekts infrage, da die Unterlagen zwar bereits seit Dezember öffentlich ausliegen, formal jedoch den Planungsstand März 2025 tragen und seither nicht aktualisiert wurden.
Die Initiative fordert daher eine grundlegende Überarbeitung des Projekts und betont, dass sie die Verrohrung grundsätzlich befürwortet, das vorliegende Konzept jedoch wegen rechtlicher, technischer und eigentumsrechtlicher Probleme ablehnt.
Fiesta del Almendro en Flor 2026: Puntagorda feiert die Mandelblüte

Foto: Frank Oliver Glöckner (2025)
Wenn sich die Hänge im Nordwesten von La Palma in Weiß und Rosa färben, beginnt in Puntagorda eine besondere Zeit. Vom 23. Januar bis 1. Februar 2026 lädt die Gemeinde zur Fiesta del Almendro en Flor ein – einem der stimmungsvollsten Feste der Insel.
Die Mandelblüte markiert hier seit Generationen den Übergang in den Frühling. Entsprechend verbindet das Fest Naturerlebnis mit gelebter Tradition und wurde als „Bien de Interés Turístico de Canarias“ ausgezeichnet.
Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit Kunsthandwerk, Musik und Folklore sowie regionaler Gastronomie. Verkostungen, traditionelle Gerichte und lokale Produkte geben Einblicke in die Küche des Nordens von La Palma. Ergänzt wird das Angebot durch kulturelle Aktivitäten und Veranstaltungen für die ganze Familie.
Im Mittelpunkt stehen die blühenden Mandelbäume rund um Puntagorda – als landschaftliches Highlight und Symbol für Neubeginn.
Spaziergänge, Begegnungen und das gemeinsame Feiern machen die Fiesta zu einem festen Termin im Veranstaltungskalender der Insel.
Von La Palma 24



















Das Smart-Island-Projekt ist der absolute Hammer was die Überwachung der Bevölkerung anbelangt. Getarnt wird das ganze als Schutz für unsere geliebten Touris und für die Brandbekämpfung. Wenn man sich ein bisschen zum Thema Infos reinholt, tönt das ganze nach Science Fiction, nur dass das ganze schon unsere Inselrealität ist, mit drei Satelliten(einer militärisch), die uns nonstop überwachen, plus immer mehr Kameras mitten auf den Wanderwegen(ist vieleicht noch niemanden aufgefallen, da alle immer aufs Handy starren) und zahlreichen getarnten Sensoren(getarnt, da sie befürchten, dass sie auf wiederstand in der Bevölkerung stossen würden). Gesteuert und überwacht wird das ganze auf dem alten Flugplaz mittels einer Ki. Auch die meisten Infrastrucktur-Projekte wie die neue Strasse in Tijarafe, die niemand braucht und nur die Natur verschandelt, laufen unter diesem Smart-Island-Projekt und alles schön mit unserem Steuergeld bezahlt. Wenn man dann nach verantwortlichen Namen sucht findet man keine.
Hinweis der Redaktion:
Der Beitrag bezieht sich auf Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit auf offiziellen Wanderwegen, wie sie von den zuständigen Stellen kommuniziert wurden.
Weitergehende Aussagen oder Vermutungen zu Überwachung, militärischer Nutzung oder verdeckten Maßnahmen sind nicht Bestandteil unserer Berichterstattung und lassen sich auf Basis öffentlich zugänglicher Informationen nicht belegen.
Wir danken für unterschiedliche Meinungen, bleiben in unserer Berichterstattung jedoch bei nachprüfbaren Fakten und offiziellen Quellen. Das La Palma 24 Team