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La Palma News am 27.01.2026

La Palma 24 | 27.01.2026 | 0 | Diesen Artikel teilen
Hoher Wellengang an der Küste von La Palma: Für Mittwoch gilt eine gelbe Warnstufe.
© Andrea Jährlich, 2026

+++ Gelbe Warnstufe wegen hohen Wellengangs auf La Palma +++ Wiederherstellung der LP-2: Bauarbeiten auf heißem Vulkanuntergrund bleiben eine besondere Herausforderung +++ Tazacorte installiert Kameras für Verkehrssicherheit und gegen illegale Müllablagerungen +++

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Gelbe Warnstufe wegen hohen Wellengangs auf La Palma

Hoher Wellengang trifft auf die Küste von La Palma – die Aemet warnt vor bis zu fünf Meter hohen Wellen.
© Andrea Jährlich, 2026

Für La Palma gilt am Mittwoch, 28. Januar, eine gelbe Wetterwarnung wegen hohen Wellengangs. Die Warnung wurde von der spanischen Wetterbehörde Aemet herausgegeben und tritt um 00.00 Uhr in Kraft. Sie gilt bis 23.59 Uhr desselben Tages.

Nach Angaben der Aemet wird mit einer kombinierten See aus Nordwest gerechnet. Die Wellen können vier bis fünf Meter hoch werden, bei einer Eintrittswahrscheinlichkeit von über 70 Prozent. Auch bei gelber Warnstufe kann es zu gefährlichen Situationen an der Küste kommen, weshalb insbesondere in Meeresnähe Vorsicht geboten ist.

Neben La Palma betrifft die Warnung auch El Hierro, Teneriffa, Gran Canaria, Fuerteventura, Lanzarote und La Graciosa.

Karte der Aemet zur gelben Warnstufe wegen Küstenphänomenen am Mittwoch.
(Quelle: Aemet).

Besonders betroffen sind offene und ungeschützte Küstenabschnitte. Strandbesucher werden gebeten, die ausgehängten Warnflaggen zu beachten. Eine rote Flagge bedeutet Badeverbot; abgesperrte Bereiche sind strikt einzuhalten.

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Wiederherstellung der LP-2: Bauarbeiten auf heißem Vulkanuntergrund bleiben eine besondere Herausforderung

Vertreter des Gobierno de Canarias und des Cabildo von La Palma bei einem Ortstermin im Bereich der geplanten Wiederherstellung der LP-2 zwischen Las Manchas und Tajuya.
© Gobierno de Canarias

Die Wiederherstellung der LP-2 zwischen San Simón und Tajuya zählt zu den technisch anspruchsvollsten Projekten des Wiederaufbaus auf La Palma. Der rund 2,3 Kilometer lange Abschnitt verläuft über vulkanisches Gelände, das auch Jahre nach dem Ausbruch von 2021 weiterhin hohe Temperaturen aufweist.

Wie das verantwortliche Technikteam bei einem Ortstermin erläuterte, erfordern diese Bedingungen besondere Sicherheitsmaßnahmen. Vor Beginn der Erdarbeiten wurden Drohnen mit Thermografie sowie tomografische Untersuchungen eingesetzt, um kritische Bereiche im Untergrund zu identifizieren. Die anschließenden Erd- und Aushubarbeiten erfolgen langsamer als bei herkömmlichen Straßenprojekten und in Etappen, bei denen Arbeitspausen und Kühlmaßnahmen notwendig sind. Für diese Phase sind acht bis zehn Monate eingeplant.

Die LP-2 war nach dem Vulkanausbruch von 2021 durch Lavafelder unterbrochen und über Jahre gesperrt. Die Wiederherstellung der Straße gilt als zentrales Infrastrukturprojekt auf La Palma.
© Frank Oliver Glöckner, 2024

Im Anschluss folgen der Aufbau des Straßenkörpers sowie die abschließenden Arbeiten. Trotz der außergewöhnlichen Bedingungen hält die kanarische Regierung an einer Gesamtbauzeit von rund 14 Monaten fest. Die Kosten für diesen Abschnitt belaufen sich auf 24 Millionen Euro.

Die Wiederherstellung der LP-2 gilt als zentrale Maßnahme, um die Verbindung zwischen Fuencaliente und Los Llanos de Aridane dauerhaft zu sichern.

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Tazacorte installiert Kameras für Verkehrssicherheit und gegen illegale Müllablagerungen

Zentrum von Tazacorte: Neue Maßnahmen sollen die Verkehrssicherheit erhöhen und illegale Müllablagerungen eindämmen.
© Heidrun Schumann

Die Gemeinde Tazacorte hat im öffentlichen Raum Überwachungskameras installiert, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und illegale Müllablagerungen besser zu kontrollieren.

Die Kameras wurden an strategischen Punkten auf öffentlichen Straßen angebracht und aus kommunalen Eigenmitteln finanziert. Ein Teil der Geräte dient der Verkehrsüberwachung, andere sind gezielt in Bereichen eingesetzt, in denen es wiederholt zu unerlaubten Abfallablagerungen gekommen war.

Zwei der Kameras sind fest installiert und ans Stromnetz angeschlossen, weitere arbeiten mobil mit Solarpaneelen und Batterien und können flexibel umgesetzt werden. Laut Manuel González, zuständig für den Bereich Sicherheit, hat die Maßnahme auch einen präventiven Zweck: Sie soll das Bewusstsein für bestehende Kontrollen und mögliche Sanktionen bei Verstößen stärken.

Die Investitionskosten belaufen sich auf rund 12.500 Euro.

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Von La Palma 24

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