
Foto: Frank Oliver Glöckner, Dezember 2025
+++ Küstenschutz und Straßensicherung bei El Remo beschlossen +++ Plátano de Canarias: Rückläufige Ernte prägt Marktjahr 2025 +++ Wasserreserven auf La Palma deutlich erholt +++ Café del Conde: Neuer Treffpunkt in der Casa del Conde in Argual +++
Laly is back – jetzt im Café del Conde.
Küstenschutz und Straßensicherung bei El Remo beschlossen

Foto: Frank Oliver Glöckner, Dezember 2025
Das Cabildo von La Palma hat die Bauarbeiten für eine Küstenschutz-Steinböschung entlang der Straße LP-213 zwischen Puerto Naos und El Remo genehmigt. Das Projekt betrifft den Abschnitt unmittelbar vor der Einfahrt in den Küstenort El Remo und soll sowohl die Verkehrssicherheit als auch den Schutz des Küstenstreifens verbessern.
Für die Maßnahme sind 191.778,57 Euro vorgesehen. Ziel ist es, den Straßenrand und den angrenzenden Hang zu stabilisieren, da in diesem Bereich Meereserosion und Bodeninstabilität als potenzielle Risiken festgestellt wurden. Die geplante Steinböschung soll den Küsten- und Hangbereich sichern und so die langfristige Stabilität der darüber verlaufenden Straße gewährleisten.

Foto: Michael Nguyen
Das im Dezember abgeschlossene öffentliche Auslegungsverfahren verlief ohne Einwände, sodass nun alle technischen und administrativen Voraussetzungen für die Ausschreibung und Umsetzung der Arbeiten vorliegen.
Die Bauarbeiten sind Teil des laufenden Instandhaltungs- und Verbesserungsprogramms für das Inselstraßennetz, bei dem insbesondere küstennahe Straßenabschnitte berücksichtigt werden. Die LP-213 gilt als wichtige Verbindung für Anwohner, landwirtschaftliche Betriebe und den Verkehr zwischen Puerto Naos und El Remo.
Plátano de Canarias: Rückläufige Ernte prägt Marktjahr 2025
Der Verband Plátano de Canarias meldete für 2025 eine Gesamtproduktion von 374,6 Millionen Kilogramm, was einem Rückgang von 12 Prozent entspricht. Es handelt sich damit um die zweitniedrigste Erntemenge der vergangenen 25 Jahre. Die Angaben stammen vom Erzeugerverband ASPROCAN.
Trotz weiterhin hoher Nachfrage in Spanien konnte der Produktionsrückgang nicht verhindern, dass der Konsum von Importbananen auf über 322 Millionen Kilogramm anstieg. Der gemeinsame Verbrauch von Plátano de Canarias und Importbananen belief sich 2025 auf insgesamt 628,5 Millionen Kilogramm. Der Zuwachs beim Absatz blieb damit begrenzt, während der Marktwert um mehr als 20 Prozent zulegte.
Die geringere Verfügbarkeit führte zu einer Aufwertung der Erzeugerpreise. Insgesamt erzielte der Export Einnahmen von über 468 Millionen Euro für die Kanarischen Inseln. Trotz des deutlich reduzierten Produktionsvolumens lag dieser Wert auf einem vergleichsweise stabilen Niveau, was vor allem auf die Preissteigerungen am Ursprung zurückzuführen ist. Gleichzeitig sieht der Verband zunehmende Herausforderungen durch klimatische Unsicherheiten, hohe Handelsspannen und den wachsenden Druck durch Importware.
Ziel bleibt es, die Produktionsmengen zu stabilisieren, um die wirtschaftliche Grundlage von mehr als 7.100 Erzeugern und über 5.000 Arbeitsplätzen zu sichern.
Wasserreserven auf La Palma deutlich erholt

Foto: Heidrun Schumann
Die öffentlichen Wasserspeicher auf La Palma sind derzeit zu 49 Prozent gefüllt. Nach Angaben des Consejo Insular de Aguas lagerten zum 1. Februar 2026 insgesamt 4.956.702 Pipen Wasser (entspricht rund 2,38 Millionen Kubikmetern) in den Becken.
Die Erholung ist vor allem auf die Niederschläge der vergangenen Monate zurückzuführen. Besonders deutlich zeigt sich dies an der Laguna de Barlovento, die aktuell 23 Prozent ihrer Kapazität erreicht. Im November 2025 hatte der Füllstand zeitweise bei nur rund 1 Prozent gelegen.
Sehr hohe Füllstände melden mehrere Becken: Las Lomadas in San Andrés y Sauces (99 Prozent), Los Galguitos (95 Prozent), Adeyahamen (91 Prozent), Montaña de Arco in Puntagorda (89 Prozent), Bediesta (89 Prozent) sowie Dos Pinos in Los Llanos de Aridane (88 Prozent).
Café del Conde: Neuer Treffpunkt in der Casa del Conde in Argual

In der Casa del Conde in Argual ist seit dem 22. Januar neues Leben eingekehrt. Mit dem Café del Conde hat Laly dort einen Ort geschaffen, der sich als ruhiger Treffpunkt für Einheimische und Besucher etabliert.
Viele kennen Laly als Betreiberin der Bar Bucanero in Puerto Naos. Diese konnte bislang jedoch nicht wieder öffnen, da im Untergeschoss weiterhin erhöhte CO₂-Konzentrationen gemessen werden. Solange dafür keine dauerhafte Lösung gefunden ist, hat sich Laly entschieden, ihre gastronomische Arbeit an einem anderen Ort fortzusetzen.
In Argual richtete sie das Café del Conde ein, das sie derzeit gemeinsam mit ihrer Tochter führt. Das Café befindet sich im Innenbereich der Casa del Conde und zeichnet sich durch eine warme, geschmackvolle Gestaltung aus. Natürliche Materialien, dezente Farben und eine offene Raumaufteilung sorgen für eine angenehme Atmosphäre, die zum Verweilen einlädt. Laly, die das Café mit großer persönlicher Hingabe führt, setzt auf Qualität, Freundlichkeit und eine angenehme Gelassenheit, die sich auch auf die Gäste überträgt.
Geöffnet ist das Café mittwochs bis samstags von 10:00 bis 18:00 Uhr sowie sonntags von 10:00 bis 16:00 Uhr. Montag und Dienstag bleibt geschlossen.
Sobald eine Wiedereröffnung der Bar in Puerto Naos möglich ist, plant Laly, dorthin zurückzukehren. Bis dahin ist das Café del Conde ihr aktueller Lebensmittelpunkt – und eine neue Anlaufstelle in Argual.
Von La Palma 24























