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La Palma News am 13.03.2026

La Palma 24 | 13.03.2026 | 0 | Diesen Artikel teilen
Eurowings-Flugzeug im Landeanflug auf den Flughafen La Palma. Die Aufnahme entstand im Februar, dem Monat mit dem stärksten Passagierplus der Kanaren.
PhotographyJc la Palma

+++ Flughafen La Palma mit größtem Passagierplus der Kanaren +++ Kanarische Regierung verstärkt Maßnahmen gegen Reblaus +++

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Flughafen La Palma mit größtem Passagierplus der Kanaren

Ein easyJet-Flugzeug im Anflug auf La Palma. In unsicheren Zeiten gelten die Kanarischen Inseln für viele Reisende als vergleichsweise sicheres Reiseziel.
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Der Flughafen von La Palma hat im Februar deutlich mehr Reisende verzeichnet als im gleichen Monat des Vorjahres. Nach Angaben von Aena nutzten 127.557 Passagiere den Flughafen – 7,7 Prozent mehr als im Februar 2025. Damit verzeichnete La Palma den größten prozentualen Zuwachs aller kanarischen Flughäfen.

Insgesamt zählten die acht Flughäfen der Kanaren im Februar 4,55 Millionen Passagiere, ein Plus von 1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die meisten Reisenden flogen auf internationalen Strecken, die um 2,1 Prozent zulegten.

Auch im bisherigen Jahresverlauf zeigt sich ein leichtes Wachstum: Von Januar bis Februar nutzten rund 9,14 Millionen Menschen die Flughäfen der Kanaren, etwa 0,6 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum 2025. Für La Palma sind diese Zahlen ein positives Signal.

Gleichzeitig sorgt die internationale Lage für neue Unsicherheit. Der Konflikt zwischen Iran und Israel wirkt sich bereits auf die Energiepreise aus – auch auf den Kanaren. An den Tankstellen ist Benzin zuletzt um rund 5 Cent pro Liter teurer geworden, Diesel sogar um etwa 8 Cent. Gleichzeitig stieg die Nachfrage nach Angaben aus dem Sektor um rund 10 Prozent, da viele Autofahrer noch vor möglichen weiteren Preissteigerungen tanken.

Auch die Luftfahrtbranche verfolgt diese Entwicklung aufmerksam. Treibstoff zählt zu den größten Kostenfaktoren der Airlines und könnte bei anhaltend hohen Preisen langfristig auch Auswirkungen auf Flugpreise haben. Nach Angaben der Airline-Vereinigung Asociación de Líneas Aéreas sichern sich viele Fluggesellschaften jedoch einen Teil ihres Treibstoffbedarfs über feste Preise ab, wodurch kurzfristige Preisschwankungen teilweise abgefedert werden können.

In unsicheren Zeiten wählen Reisende häufig Ziele, die als besonders sicher gelten – davon könnten touristische Regionen wie die Kanarischen Inseln profitieren. Trotz der aktuellen Lage geht die Branche weiterhin davon aus, dass sich der Flugverkehr stabil entwickeln wird.

Unterdessen hat die kanarische Regierung eine Untersuchung eingeleitet, um die jüngsten Preissteigerungen an den Tankstellen zu prüfen. Vizepräsident Manuel Domínguez ließ ein Gutachten erstellen, um zu klären, ob es objektive Gründe für den schnellen Anstieg der Treibstoffpreise gibt oder ob mögliche Marktunregelmäßigkeiten vorliegen.

Quellen: Aena / ALA (Asociación de Líneas Aéreas) / Gobierno de Canarias, Vicepresidencia

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Kanarische Regierung verstärkt Maßnahmen gegen Reblaus

Weintrauben an einem Rebstock auf La Palma – verstärkte Kontrollen sollen den Weinbau vor der Reblaus schützen.
Foto: Frieder, 2025

Die kanarische Regierung verstärkt ihre Maßnahmen zur Bekämpfung der Reblaus im kanarischen Weinbau. Das Landwirtschaftsministerium hat das öffentliche Unternehmen GMR Canarias beauftragt, 2026 auf allen Inseln Kontrollen und Bekämpfungsmaßnahmen durchzuführen. Dafür stehen 1,1 Millionen Euro zur Verfügung.

Die Maßnahmen knüpfen an Arbeiten an, die nach der Entdeckung der Reblaus im Juli 2025 auf Teneriffa begonnen hatten. Seitdem wurden 7.817 Kontrollen auf den Kanaren durchgeführt. Nur 89 Proben (1,1 %) waren positiv – alle auf Teneriffa. Die betroffenen Rebstöcke wurden bereits entfernt.

Die Kontrollen umfassen Untersuchungen von Weinbergen, Boden- und Pflanzenproben sowie Behandlungen betroffener Reben. Wird ein Befall festgestellt, werden die Pflanzen vor Ort entfernt und rund um die Fundstelle Kontrollzonen von 500 Metern sowie Pufferzonen von bis zu einem Kilometer eingerichtet.

Landwirtschaftsminister Narvay Quintero betonte, dass Regierung, Inselverwaltung und der Weinsektor eng zusammenarbeiten. Dadurch habe sich der Schädling bisher nicht auf andere Inseln ausgebreitet, und die Weinlese 2025 konnte gesichert werden.

Seit dem Fund gelten zudem strenge Schutzmaßnahmen, darunter Einschränkungen beim Transport von Rebenmaterial, verpflichtende Pflanzenschutzbehandlungen und verstärkte Kontrollen. Begleitend informieren Behörden den Weinsektor über neue Protokolle, um eine weitere Ausbreitung der Reblaus zu verhindern.

Quelle: Gobierno de Canarias

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Von La Palma 24

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