
Nach den jüngsten Wetterlagen mit kräftigem Wind und Regen sind an mehreren Küstenabschnitten von La Palma Portugiesische Galeeren angespült worden. Die auffälligen, blau bis violett schimmernden Meeresbewohner liegen derzeit sowohl zwischen Lavagestein als auch im flachen Wasser – oft in großer Zahl.
Die Bilder zeigen eindrucksvoll, wie massiv dieses Naturphänomen aktuell auftritt.
Sturm bringt die Tiere an Land

Die Portugiesische Galeere lebt normalerweise im offenen Atlantik. Starke Winde und Strömungen treiben die Tiere jedoch bei Sturmereignissen Richtung Küste. Da sie sich nicht aktiv fortbewegen können, werden sie passiv an Strände und in Badezonen gespült.
Nährstoffe fördern ihre Vermehrung

Gleichzeitig sorgen intensive Regenfälle dafür, dass vermehrt Nährstoffe ins Meer gelangen. Diese fördern das Wachstum von Plankton – der wichtigsten Nahrungsquelle der Galeeren. Dadurch entstehen günstige Bedingungen für eine verstärkte Verbreitung.
Klimatische Bedingungen verstärken das Phänomen
Auch steigende Wassertemperaturen und mildere Winter tragen dazu bei, dass solche Ansammlungen häufiger auftreten. In Kombination mit veränderten Salzgehalten und aufgewühltem Wasser entstehen ideale Bedingungen für sogenannte „Quallenblüten“.
Achtung: Hochgiftig – auch an Land
Trotz ihrer faszinierenden Erscheinung handelt es sich bei der Portugiesischen Galeere um einen hochgiftigen Organismus. Ihre Tentakel können selbst dann noch schmerzhafte Nesselreaktionen verursachen, wenn die Tiere bereits am Strand liegen.
Ein Kontakt sollte daher unbedingt vermieden werden.
Die Aufnahmen sowie die Hinweise zu diesem Beitrag wurden von Tanja zur Verfügung gestellt.

























