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La Palma News am 29.04.2026

La Palma 24 | 29.04.2026 | 0 | Diesen Artikel teilen
Puerto Naos: Immer mehr Gebäude werden freigegeben, weitere Bewohner kehren zurück.
Foto: Nadja Moussa

+++ Weitere Wohnungen in Puerto Naos und La Bombilla freigegeben +++ EU-Parlament stärkt Unterstützung für Landwirtschaft auf den Kanaren +++ Mehr Hilfen für den Hausbau in El Paso: 69 Projekte gefördert +++ Millioneninvestitionen in Bewässerung: Ausbau der Wasserinfrastruktur +++ La Palma hält Sonderregelung aufrecht, um schneller Pflegeplätze zu vergeben +++

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Weitere Wohnungen in Puerto Naos und La Bombilla freigegeben

La Bombilla auf La Palma: Weitere Freigaben ermöglichen immer mehr Bewohnern die Rückkehr in ihre Häuser.
Foto: Heidrun Schumann, April 2026

In Puerto Naos und La Bombilla gibt es weitere Fortschritte: Das Cabildo de La Palma hat erneut eine Wohnung sowie einen Garagenbereich zur Nutzung freigegeben.

Damit dürfen inzwischen 1.223 Gebäude wieder bewohnt werden. Viele Betroffene sind bereits zurückgekehrt: 1.058 Haushalte haben die notwendigen Unterlagen unterschrieben.

In Puerto Naos sind aktuell 1.165 Wohnungen zugelassen, von denen 1.006 wieder bewohnt werden. In La Bombilla können 58 Häuser genutzt werden, 52 davon sind bereits belegt.

Strand von Puerto Naos am Morgen.
Foto: Nadja Moussa
Strand von Puerto Naos am Abend.
Foto: Nadja Moussa

Auch bei Garagen und Aufzügen gibt es Fortschritte: 33 Garagen und 22 Aufzüge sind inzwischen wieder in Betrieb.

Grundlage für die Freigaben sind laufende Messungen und technische Prüfungen. Dafür kommt ein umfangreiches Netz aus rund 1.600 Sensoren zum Einsatz, das die Situation kontinuierlich überwacht.

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EU-Parlament stärkt Unterstützung für Landwirtschaft auf den Kanaren

Bananenanbau auf La Palma: EU-Fördermittel wie das Programm POSEI sind entscheidend für die Zukunft der Landwirtschaft auf den Kanaren. Foto: Heidrun Schumann

Das Europäische Parlament hat sich für eine deutliche finanzielle Absicherung des Förderprogramms POSEI ausgesprochen, von dem insbesondere die Landwirtschaft auf den Kanarischen Inseln profitiert.

Mit 370 Stimmen wurde eine Position zum EU-Haushalt für die Jahre 2028 bis 2034 verabschiedet. Darin fordert das Parlament, das Programm POSEI mit rund 7,3 Milliarden Euro auszustatten und als eigenständigen Bestandteil der Agrarpolitik zu sichern.

POSEI ist ein zentrales Instrument zur Unterstützung der sogenannten ultraperipheren Regionen wie den Kanaren. Es hilft dabei, die besonderen Herausforderungen durch Insellage, Entfernung und höhere Produktionskosten auszugleichen – etwa im Bananenanbau.

Besonders bemerkenswert: In einem früheren Vorschlag der EU-Kommission war für dieses Programm keine eigene Finanzierung mehr vorgesehen. Das Parlament stellt sich nun klar dagegen und fordert eine feste, getrennte Finanzierung.

Auch grundsätzlich spricht sich die Eurokammer dafür aus, dass Regionen wie die Kanaren weiterhin gezielt unterstützt werden und nicht in allgemeinen nationalen Programmen untergehen.

Die Entscheidung gilt als wichtiger Schritt, ist aber noch nicht endgültig. In den kommenden Monaten beginnen die Verhandlungen mit den EU-Staaten. Ziel ist eine Einigung bis Ende 2026.

Vertreter des kanarischen Agrarsektors bewerten die Entscheidung positiv, da sie Planungssicherheit schafft und die Bedeutung der Landwirtschaft für die Inseln unterstreicht.

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Mehr Hilfen für den Hausbau in El Paso: 69 Projekte gefördert

Blick auf El Paso: Förderprogramme unterstützen den Wiederaufbau von Wohnraum nach der Eruption.
Foto: Karin Slazas

In El Paso schreitet der Wiederaufbau nach dem Vulkanausbruch weiter voran. Die Gemeinde hat inzwischen 69 Förderungen für den Neubau von Wohnhäusern bewilligt, die sich an Betroffene der Eruption richten.

Nach der jüngsten Erweiterung um 18 neue Zuschüsse beläuft sich das Gesamtvolumen der bewilligten Hilfen auf rund 207.000 Euro. Unterstützt werden dabei vor allem die technischen Vorarbeiten, die vor Baubeginn notwendig sind – etwa die Planung, das Bauprojekt selbst sowie die Bauleitung.

Bürgermeister Eloy Martín sieht darin ein deutliches Signal: Immer mehr Familien entscheiden sich, in El Paso neu anzufangen und ihre Häuser wieder aufzubauen.

Um weitere Betroffene zu erreichen, wurde die Frist für die Antragstellung bis zum 30. April 2027 verlängert. Die Förderung ist Teil einer gemeinsamen Initiative des Rathauses und des Cabildo de La Palma.

Die Zuschüsse werden schrittweise vergeben, um die Bearbeitung zu beschleunigen. Interessierte können die Anträge weiterhin über die elektronische Plattform der Gemeinde einreichen.

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Millioneninvestitionen in Bewässerung: Ausbau der Wasserinfrastruktur

Staubecken La Caldereta auf La Palma: Investitionen in die Wasserinfrastruktur sollen die landwirtschaftliche Bewässerung langfristig sichern.
Foto: Michael Nguyen

Auf La Palma laufen derzeit mehrere Projekte zur Verbesserung der landwirtschaftlichen Wasserversorgung. Insgesamt investiert die kanarische Regierung rund 10,7 Millionen Euro in fünf laufende Maßnahmen, die gemeinsam mit dem Cabildo umgesetzt werden.

Bei einem Treffen zwischen dem regionalen Landwirtschaftsminister Narvay Quintero und dem Inselpräsidenten Sergio Rodríguez wurden sowohl der aktuelle Stand der Arbeiten als auch zukünftige Prioritäten besprochen.

Im Fokus stehen vor allem die Modernisierung bestehender Bewässerungsnetze sowie neue Infrastrukturprojekte. Dazu gehört unter anderem ein Speicher für aufbereitetes Wasser in El Paso und Los Llanos. Damit sollen künftig rund 600.000 Kubikmeter Wasser pro Jahr für die Landwirtschaft zur Verfügung stehen.

Auch größere Vorhaben für die kommenden Jahre wurden benannt. Dazu zählen die Fortführung eines umfangreichen Projekts in Los Sauces, Verbesserungen in der Region Breñas-Mazo sowie weitere Maßnahmen in Tijarafe und im Norden der Insel.

Darüber hinaus ist eine neue mobile Entsalzungsanlage vorgesehen, die die verfügbare Wassermenge für die Landwirtschaft um täglich 2.500 Kubikmeter erhöhen soll.

Ziel aller Maßnahmen ist es, die Wasserversorgung langfristig zu sichern, effizienter zu gestalten und den landwirtschaftlichen Sektor auf La Palma besser gegen Herausforderungen wie Trockenperioden und steigende Kosten zu wappnen.

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La Palma hält Sonderregelung aufrecht, um schneller Pflegeplätze zu vergeben

Centro de Día in Los Llanos de Aridane: Die verlängerte Sonderregelung soll helfen, schneller neue Plätze zu schaffen.
Foto: Heidrun Schumann

Das Cabildo de La Palma hat den sozialmedizinischen Notstand verlängert, um schneller auf den hohen Bedarf an Pflegeplätzen reagieren zu können.

Die Entscheidung wurde unter Leitung von Inselpräsident Sergio Rodríguez und Sozialrätin Ángeles Fernández getroffen und knüpft an eine Regelung aus dem Oktober 2024 an.

Hintergrund ist vor allem die hohe Nachfrage nach Plätzen in Pflegeheimen und Tageszentren. Durch die Sonderregelung können Anträge schneller bearbeitet und freie Plätze zügiger vergeben werden.

Zudem sollen zusätzliche Personalreserven und flexible Einsatzteams helfen, kurzfristige Engpässe in den Einrichtungen abzufangen und den Betrieb stabil zu halten.

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Von La Palma 24

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