
Foto: Michael Nguyen, August 2026
+++ Carretera de la Costa: Betroffene Eigentümer erhalten zusätzliche Entschädigung +++ Handwerksmesse in Tazacorte zeigt die Vielfalt der Insel +++ Neuer Mirador de Las Indias verbindet Aussicht und Kunst +++
Carretera de la Costa: Betroffene Eigentümer erhalten zusätzliche Entschädigung

Foto: Michael Nguyen, Archiv 2024
Was passiert mit Eigentümern, deren Grundstücke durch den Vulkan Tajogaite zerstört wurden und die diese Flächen später auch noch für den Bau der neuen Carretera de la Costa abgeben mussten?
Sie erhalten nun zwei getrennte Zahlungen: 20 Euro pro Quadratmeter für die Enteignung sowie zusätzlich 44,06 Euro pro Quadratmeter als Entschädigung für den durch den Vulkanausbruch verlorenen Wert der Flächen. Nach Angaben der Plataforma de Afectados por la Carretera de la Costa wurden die Zahlungen inzwischen an alle Betroffenen geleistet.
Ursprünglich war für die Enteignung sogar weniger als ein Euro pro Quadratmeter vorgesehen. Später wurde dieser Betrag auf 20 Euro angehoben. Die zusätzliche Entschädigung soll verhindern, dass Eigentümer, die ihre Flächen für die Straße abgeben mussten, gegenüber anderen Betroffenen des Vulkanausbruchs schlechtergestellt werden.
Die Plattform sieht in dieser Regelung auch eine mögliche Lösung für weitere Straßenprojekte im Aridanetal.
Handwerksmesse in Tazacorte zeigt die Vielfalt der Insel

Wer traditionelles Handwerk von La Palma erleben möchte, sollte sich den 12. bis 16. August vormerken. Dann verwandelt sich der Hafen von Tazacorte zur 37. Feria Insular de Artesanía in einen Treffpunkt für Kunsthandwerk, regionale Produkte und palmerische Traditionen.
Insgesamt präsentieren Aussteller 48 unterschiedliche Handwerksbereiche. Besucher können den Kunsthandwerkern bei ihrer Arbeit zusehen, handgefertigte Produkte direkt vor Ort kaufen und an kostenlosen Workshops teilnehmen.
Für Genuss sorgt außerdem eine Auswahl regionaler Spezialitäten von knapp 20 Anbietern. Folklore und Vorführungen machen die Messe auch über die Verkaufsstände hinaus abwechslungsreich.
Neuer Mirador de Las Indias verbindet Aussicht und Kunst

Foto: Ayuntamiento Fuencaliente
Wer im Süden La Palmas unterwegs ist, hat in Las Indias seit Kurzem einen neuen Platz für eine Pause mit Aussicht. Der Mirador de Las Indias in Fuencaliente wurde offiziell eröffnet und verbindet den Blick über die Landschaft mit Kunst aus der Gemeinde.
Im Mittelpunkt steht eine Skulptur des aus Fuencaliente stammenden Künstlers Gustavo Díaz. Ergänzt wird die Skulptur durch eine sogenannte Décima von Miguel Martín Méndez, ein traditionelles zehnzeiliges Gedicht, das den Bezug zur Landschaft und zur Geschichte des Ortes aufgreift.
Der neue Aussichtspunkt liegt direkt an der Strecke durch Las Indias und ist damit ein schöner Zwischenstopp bei einer Tour durch den Süden der Insel.
Von La Palma 24

















