
Foto: Andreas Regul, Sommer 2026
+++ Schule in La Laguna nimmt Gestalt an +++ Waldbrandschutz direkt an der Haustür +++ Stromnetz auf La Palma: Investitionen der vergangenen fünf Jahre +++
Schule in La Laguna nimmt Gestalt an

Foto: Heidrun Schumann, 21.08.2026
Wer in diesen Tagen durch La Laguna fährt, kann den Fortschritt kaum übersehen: Die neue Schule wächst sichtbar in die Höhe. Knapp fünf Monate nach Beginn der Bauarbeiten steht inzwischen ein großer Teil der Betonkonstruktion.
Der neue CEIP La Laguna, die Grund- und Vorschule des Ortsteils, entsteht auf dem Grundstück der früheren Schule. Das alte Gebäude hatte durch den Vulkanausbruch 2021 schwere Schäden erlitten und musste abgerissen werden.

Foto: Heidrun Schumann, 21.08.2026
Die Arbeiten begannen am 4. März 2026. Der Auftrag umfasst rund 4,998 Millionen Euro, als Fertigstellung ist laut Baustellenschild der 4. September 2027 vorgesehen.

Foto: Heidrun Schumann, 21.08.2026
Geplant ist eine neue Schule mit neun Unterrichtseinheiten sowie zusätzlichen Räumen unter anderem für Musik, Sprachen und therapeutische Pädagogik. Auch Bibliothek, Speisesaal, Sporthalle, Außenflächen und ein Schulgarten gehören zum Projekt.
Waldbrandschutz direkt an der Haustür

Foto: Michael Nguyen
Wie gut ist das eigene Haus auf einen Waldbrand vorbereitet? Auf La Palma erhalten Bewohner in besonders gefährdeten Gebieten derzeit konkrete Antworten – direkt vor ihrer Haustür.
Das Cabildo setzt im August seine Aktion „Puerta a puerta“ fort. Fachleute besuchen Häuser in Übergangszonen zwischen Wald und Bebauung und beraten die Bewohner individuell über mögliche Schutzmaßnahmen.
Dazu gehört vor allem, trockene Vegetation rund ums Haus zu entfernen und leicht brennbares Material nicht unmittelbar an Gebäuden zu lagern. Das Cabildo empfiehlt einen etwa 15 Meter breiten, gepflegten Bereich rund um das Haus. Eine mobile Anwendung hilft zusätzlich dabei, das Risiko des eigenen Gebäudes einzuschätzen.
Die Aktion kommt zu einem passenden Zeitpunkt: Erste Wettermodelle deuten für die kommende Woche auf steigende Temperaturen auf den Kanaren hin. Auch auf La Palma könnte es ab Mitte der Woche wieder heiß werden. Für eine genaue Prognose sind die Wetterkarten derzeit allerdings noch nicht eindeutig genug.
Stromnetz auf La Palma: Investitionen der vergangenen fünf Jahre

Archivfoto: Endesa,
Mehr als 11 Millionen Euro hat Endesa nach eigenen Angaben in den vergangenen fünf Jahren in die Stromnetze von La Palma und La Gomera investiert. Der größere Teil davon entfiel auf La Palma, wo nach dem Vulkanausbruch 2021 zahlreiche beschädigte Leitungen und Transformatoren ersetzt werden mussten.
Das seit dem Vulkanausbruch auf La Palma neu aufgebaute Stromnetz umfasst 34 Kilometer unterirdische Leitungen. Hinzu kamen neue Verbindungen im Mittelspannungsnetz. Zuletzt entstand in Tazacorte eine neue Verbindung zwischen sieben Transformatoren.
Von La Palma 24
















Endesa hat also elf Millionen investiert? Aufgeführt sind aber nur Reparatur und Wartungsarbeiten. Das verstehe ich nicht als Investition.
Die muss Zukunftsorientiert sein, wir z.b. Bau von Windrädern, Photovoltaik auf öffentlichen Gebäuden, diverse Arten von Meeresturbinen. das ganze mit dem Ziel die Vorteile von la Palma zur Energiegewinnung zu nutzen und die alte Schweröl/ Gas Dreckschleuder neben dem Hafen loszuwerden.
Und endlich Geothermie, sie machen eine Studie um Millionen nach der anderen und anderswo wo es keine aktiven Vulkane gibt geht es, nur hier wird alles verhindert was uns vom Öl und Gas weg bringen könnte.