
Foto: Heidrun Schumann, 25.09.26
+++ Mit dem Kajak vom Porís de Candelaria zur Cueva Bonita +++ Neue Wasserleitungen zwischen La Laguna und Las Norias +++ Zehn neue Wartehäuschen für Busfahrgäste +++
Mit dem Kajak vom Porís de Candelaria zur Cueva Bonita

Foto/Grafik: CIT Insular La Palma
Zum Welttourismustag richtet sich der Blick auf La Palma diesmal nicht nur auf die Urlauber, sondern auch auf die Menschen, die hier leben. Der CIT Insular La Palma lädt Residenten am 3. und 4. Oktober zu zwei geführten Kajaktouren entlang der Küste von Tijarafe ein.
Los geht es am Porís de Candelaria. Von dort führt die Tour vorbei an der vulkanisch geprägten Westküste bis zur Cueva Bonita, die nur vom Wasser aus erreichbar ist. Wenn Wetter und Seegang es zulassen, geht es mit den Kajaks auch in die bekannte Meereshöhle hinein. Unterwegs liegen kleine Buchten, Naturbecken und die steilen Felsformationen der Küste.
Pro Tag können maximal 14 Personen teilnehmen. Der reguläre Preis beträgt 45 Euro pro Person, wobei der CIT 40 Euro übernimmt. Für die Teilnehmer bleiben damit lediglich fünf Euro Eigenanteil.
Mit der Aktion möchte der Tourismusverband auch den Einwohnern die Möglichkeit geben, Angebote kennenzulernen, die sonst vor allem von Urlaubern genutzt werden. Gleichzeitig soll der Welttourismustag daran erinnern, welche Bedeutung der Tourismus für Wirtschaft und Arbeitsplätze auf der Insel hat.
Die Anmeldung erfolgt über den CIT Insular La Palma. Die Durchführung der Tour sowie die Einfahrt in die Cueva Bonita hängen von den jeweiligen Bedingungen auf dem Meer ab.
Zur Anmeldung geht es hier:
https://www.lapalmacit.com/inscripcion?
Neue Wasserleitungen zwischen La Laguna und Las Norias

Foto: Michael Nguyen
Zwischen La Laguna und Las Norias wird das Wassernetz ausgebaut. Der Consejo Insular de Aguas lässt neue Leitungen für Trink- und Bewässerungswasser verlegen, über die künftig deutlich größere Mengen in die Gebiete südlich der Lavaströme des Tajogaite gelangen sollen.
Rund eine Million Euro werden in das Projekt investiert. Nach Angaben der Inselverwaltung soll sich die Transportkapazität durch die Arbeiten verdoppeln.
Von besonderer Bedeutung ist das für die Landwirtschaft im Aridanetal. Der Vulkanausbruch von 2021 hatte zahlreiche Leitungen und andere Teile der Infrastruktur zerstört oder unterbrochen. Seitdem gehört die Wiederherstellung der Wasserversorgung zu den zentralen Aufgaben in den betroffenen Gebieten.
Die aktuellen Arbeiten sind damit ein weiterer Baustein beim Wiederaufbau nach dem Tajogaite-Ausbruch – diesmal mit einem ganz konkreten Ziel: mehr Kapazität für Trink- und Bewässerungswasser südlich der Lava.
Zehn neue Wartehäuschen für Busfahrgäste

Foto: Dieter Weiskircher
Wer auf La Palma mit der Guagua unterwegs ist, kennt das Problem: Nicht an jeder Haltestelle gibt es einen geschützten Platz vor Sonne, Wind oder Regen. An zehn Standorten in fünf Gemeinden können Fahrgäste jetzt komfortabler warten.
Das Cabildo hat dort neue überdachte Wartehäuschen aufstellen lassen und dafür etwas mehr als 66.000 Euro investiert.
Von den neuen Unterständen profitieren besonders ältere Menschen, Schüler und alle, die regelmäßig mit der Guagua unterwegs sind. Gerade wenn der nächste Bus nicht sofort kommt, macht ein geschützter Warteplatz im Alltag einen spürbaren Unterschied.
Die Maßnahme gehört zu den laufenden Verbesserungen des öffentlichen Nahverkehrs auf der Insel. Denn neben guten Verbindungen und passenden Fahrplänen sind es auch solche praktischen Details, die die Nutzung der Guaguas angenehmer machen.
Von La Palma 24















