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La Palma News am 15.10.2026

La Palma 24 | 15.10.2026 | 1 | Diesen Artikel teilen
Die Weltkugel mit Friedenstaube am Mirador de la Paz bei Santo Domingo in Garafía.
Foto: Werner Fornika.

+++ 118 Sozialwohnungen in Los Llanos – jetzt ist der Vertrag unterschrieben +++ Wird die Laguna de Barlovento zur riesigen Strombatterie? +++ Sonnenstrom mit Schattenbonus – neue Solaranlagen für La Palmas Besucherzentren +++ La Garimba – ein Samstag zum Genießen in Santa Cruz +++

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118 Sozialwohnungen in Los Llanos – jetzt ist der Vertrag unterschrieben

Blick auf Los Llanos de Aridane: Hier sollen 118 neue Sozialwohnungen entstehen. Der Bauauftrag über rund 26,5 Millionen Euro wurde jetzt vergeben.
Foto: Andreas Regul

Gute Nachrichten für Wohnungssuchende auf La Palma: Das geplante Wohnungsbauprojekt in Los Llanos de Aridane nimmt die nächste Hürde. Der Vertrag für den Bau von 118 Sozialwohnungen ist jetzt unterzeichnet.

Bereits am 10. Juni 2026 berichteten wir über das Vorhaben im Stadtteil Callao. Damals lief noch die Ausschreibung. Inzwischen steht mit dem Bauunternehmen Abaldo S.A. der Auftragnehmer fest. Am Mittwoch wurde die Vereinbarung offiziell besiegelt.

Rund 26,5 Millionen Euro kostet das Projekt. Geplant sind Wohnungen mit einem, zwei oder drei Schlafzimmern, jeweils mit Garage und Abstellraum. Während im Juni noch von 120 Wohnungen die Rede war, nennt die öffentliche Gesellschaft Gestur Canarias inzwischen 118.

Bis zum Einzug ist allerdings noch Geduld gefragt. Für Planung und Bau sind insgesamt bis zu 29 Monate vorgesehen. Ein konkreter Baubeginn wurde noch nicht genannt.

Für viele Menschen, die auf La Palma dringend bezahlbaren Wohnraum suchen, ist die Vertragsunterzeichnung zumindest ein weiterer Schritt in die richtige Richtung.

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Wird die Laguna de Barlovento zur riesigen Strombatterie?

Von der Vergangenheit in die Zukunft: Bereits 1893 nutzte das Kraftwerk „El Electrón“ im Barranco del Río Wasserkraft zur Stromerzeugung. Nun könnte in Barlovento ein modernes Pumpspeicherkraftwerk entstehen.
Foto: Werner Fornika.

Sonne und Wind liefern auf La Palma immer mehr Strom. Doch was passiert, wenn gerade niemand die Energie braucht? Bisher geht ein Teil davon verloren. Das könnte sich ändern – mit einem ungewöhnlichen Projekt im Norden der Insel.

Die Laguna de Barlovento könnte künftig nicht nur Wasser speichern, sondern auch Energie. Ein vom Technologischen Institut der Kanaren untersuchtes Pumpspeicherkraftwerk sieht eine Leistung von 30 Megawatt und eine Speicherkapazität von 600 Megawattstunden vor.

Doch wie funktioniert so eine Wasserbatterie? Eigentlich ganz einfach: Wenn überschüssiger Strom vorhanden ist, wird Wasser in ein höher gelegenes Becken gepumpt. Wird später Strom benötigt, fließt es wieder hinunter und treibt dabei Turbinen an. So lässt sich Energie für Zeiten speichern, in denen Sonne und Wind gerade nicht genügend Strom liefern.

Dass solche Lösungen dringend gebraucht werden, zeigen aktuelle Zahlen: Nach Angaben der kanarischen Regierung können auf den Inseln mehr als 15 Prozent der erneuerbaren Energie zeitweise nicht genutzt werden.

Noch ist allerdings nichts entschieden. Die Laguna de Barlovento gilt derzeit als bevorzugter Standort, weitere Untersuchungen und Genehmigungsverfahren stehen noch aus.

Für La Palma wäre ein solches Kraftwerk ein wichtiger Schritt, um unabhängiger von fossilen Brennstoffen zu werden und mehr selbst erzeugten Ökostrom zu nutzen.

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Sonnenstrom mit Schattenbonus – neue Solaranlagen für La Palmas Besucherzentren

Doppelter Regenbogen über der Vulkanlandschaft mit dem Tajogaite im Hintergrund. Rechts im Bild das Besucherzentrum Caños de Fuego, wo künftig Solarüberdachungen für Parkplätze entstehen sollen.
Foto: Werner Fornika.

Wer sein Auto auf La Palma schon einmal längere Zeit in der Sonne geparkt hat, kennt das Problem: Beim Einsteigen fühlt es sich an wie im Backofen. An zwei beliebten Ausflugszielen könnte sich das künftig ändern. Dort sollen neue Solarüberdachungen nicht nur Strom erzeugen, sondern auch für Schatten sorgen – ähnlich wie beim neuen SPAR-Markt in Triana.

Das Cabildo hat ein Projekt über rund 434.000 Euro ausgeschrieben. Geplant sind Solaranlagen am Besucherzentrum Caños de Fuego in Las Manchas sowie am Besucherzentrum Roque de los Muchachos. Dort sollen die Parkplätze mit Überdachungen ausgestattet werden, auf denen Solarmodule installiert sind.

Eine dritte Solaranlage ist an einem Wasserbehälter im Bereich des Roque de los Muchachos geplant. Insgesamt sollen die drei Anlagen eine Leistung von 169 Kilowatt erreichen.

Finanziert wird das Vorhaben mit Unterstützung europäischer Fördermittel. Noch läuft die Ausschreibung, Unternehmen können bis zum 27. Oktober Angebote einreichen.

Ein überschaubares Projekt, aber eine sinnvolle Idee: mehr erneuerbare Energie und eine bessere Nutzung vorhandener Flächen.

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La Garimba – ein Samstag zum Genießen in Santa Cruz

Das Veranstaltungsplakat zur „La Garimba“ am 17. Oktober wurde von Yosneidy Bethania Álvarez Flores, Schülerin der Kunstschule Manolo Blahnik auf La Palma, gestaltet.

Ein bisschen bummeln, Freunde treffen und das Wochenende genießen: Am Samstag, 17. Oktober, lädt Santa Cruz de La Palma wieder zur „La Garimba“ ein. Von 12 bis 20 Uhr verwandelt sich die Plaza de La Alameda in einen Treffpunkt für Einheimische und Besucher.

Mit der Veranstaltung möchte die Stadt mehr Leben in die Straßen bringen und gleichzeitig den örtlichen Handel unterstützen. Statt Einkaufsstress steht das gemütliche Miteinander im Mittelpunkt – eine schöne Gelegenheit, die Hauptstadt einmal von ihrer geselligen Seite kennenzulernen.

Auch junge Kreativität spielt eine Rolle: Das Veranstaltungsplakat stammt von Yosneidy Bethania Álvarez Flores, einer Schülerin der Kunstschule Manolo Blahnik auf La Palma.

Wer am Samstag noch nichts vorhat, kann also einen Stadtbummel mit einem Abstecher zur Plaza de La Alameda verbinden. Vielleicht bei einem kühlen Getränk und einem netten Gespräch – ganz ohne Eile, wie es sich für einen entspannten Samstag auf La Palma gehört.

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Von La Palma 24

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1 Comment

  1. Wolfgang says:

    “Für La Palma wäre ein solches Kraftwerk ein wichtiger Schritt, um unabhängiger von fossilen Brennstoffen zu werden und mehr selbst erzeugten Ökostrom zu nutzen.”
    Ich mag ja La-Palma24 – aber dieser Satz irritiert mich schon etwas. Wie kommt es zu dieser Aussage? Fakt ist, dass die Instituto Canario de Estadística (ISTAC) Zahlen für 2025 veröffenbtlicht hat. Bei der Stromerzeugung auf La Palma werden gerade einmal 7,7% durch Wind und PV erzeugt.
    Nein, für La Palma wäre es ein wichtiger Schritt überhaupt mal in nennenswerter Menge Ökostrom zu erzeugen – das wäre mal eine Ansage. Allein es fehlt der politische Wille. Speziell bei dem Gedanken, dass hier auch die Geothermie richtig gut zum Einsatz kommen könnte…eben, könnte.
    Das es dann nicht verkehrt ist auch eine relevante Speichertechnologie am Start zu haben bleibt ja davon unbenommen.
    Aber bitte nichht so tun, als wenn das Speicherthema auf La Palma grad das Wichtigste.
    Gruß,
    Wolfgang

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