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„Es gibt kein sichereres Mittel festzustellen, ob man einen Menschen mag oder hasst, als mit ihm auf Reisen zu gehen“
Mark Twain

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La Palma News am 16.10.2026

La Palma 24 | 16.10.2026 | 0 | Diesen Artikel teilen
La Palma von seiner farbenfrohen Seite – eine sonnige Gasse in Santa Cruz de La Palma mit Blick auf den tiefblauen Atlantik.
Foto: Dieter Weiskircher.

+++ Zehn Jahre auf den Kanaren gemeldet – sonst kein Hauskauf? +++ Felssturz auf der Nordstraße – Schutznetz konnte Gesteinsmassen nicht aufhalten +++ La Palmas Santiguadoras – Frauen, die ein Stück Inselgeschichte bewahren +++ Von Marcos y Cordero bis El Pilar – 2,5 Millionen Euro für La Palmas Naturerlebnisse +++ ¡Viva México! – Breña Alta lädt zur Fiesta mit Mariachi und jeder Menge Lebensfreude ein +++

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Zehn Jahre auf den Kanaren gemeldet – sonst kein Hauskauf?

Häuser inmitten der Landschaft im Norden La Palmas – die kanarische Regierung möchte den Immobilienkauf künftig an eine mindestens zehnjährige Anmeldung auf den Kanaren knüpfen. Ob der Vorschlag tatsächlich Gesetz wird, ist noch offen.
Foto: Dieter Weiskircher

Jetzt wird es konkret: Nachdem die kanarische Regierung angekündigt hatte, den Immobilienkauf durch auswärtige Interessenten einschränken zu wollen, sind nun Einzelheiten des Gesetzentwurfs bekannt geworden.

Demnach soll künftig nur noch eine Immobilie auf den Kanaren kaufen dürfen, wer seit mindestens zehn Jahren ununterbrochen auf den Inseln gemeldet ist. Bei unterbrochenen Meldezeiten wären sogar 15 Jahre erforderlich. Die Regelung soll unabhängig von der Nationalität gelten – also auch für spanische Staatsbürger.

Außerdem sieht der Entwurf vor, dass Privatpersonen höchstens zwei Immobilien erwerben dürfen, und zwar in unterschiedlichen Gemeinden. Erbschaften wären von den Beschränkungen ausgenommen.

Besonders weitreichend: Immobilienkäufe, die gegen diese Vorschriften verstoßen, sollen rechtlich unwirksam sein und nicht ins Grundbuch eingetragen werden können.

Noch ist allerdings nichts beschlossen. Der Vorschlag liegt der spanischen Regierung vor und dürfte auch europarechtlich für Diskussionen sorgen.

Wer auf La Palma ein Haus kaufen möchte, muss sich also vorerst nicht auf neue Vorschriften einstellen. Sollte der Entwurf allerdings umgesetzt werden, hätte das erhebliche Auswirkungen auf den Immobilienmarkt der Kanaren.

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Felssturz auf der Nordstraße – Schutznetz konnte Gesteinsmassen nicht aufhalten

La Palmas Berglandschaft hat am Mittwoch ihre unberechenbare Seite gezeigt: Im Barranco de Gallegos bei Barlovento lösten sich größere Gesteinsmassen und stürzten bei Kilometer 42 auf die Nordstraße LP-1. Selbst das dort installierte Schutznetz konnte die Felsbrocken nicht aufhalten.

Große Felsbrocken blockierten die Nordstraße LP-1 bei Barlovento. Selbst das Schutznetz konnte den Steinschlag nicht aufhalten. Inzwischen ist die Straße wieder befahrbar.
Foto: Cabildo de La Palma.
Nach dem Felssturz im Barranco de Gallegos beseitigt der Straßendienst des Cabildo die Gesteinsmassen auf der LP-1. Die Straße wurde anschließend wieder für den Verkehr freigegeben, zunächst einspurig.
Foto: Cabildo de La Palma.

Die Straße musste zunächst in beide Richtungen gesperrt werden. Nachdem der Straßendienst des Cabildo das Geröll beseitigt hatte, konnte der Verkehr vorerst einspurig wieder rollen. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.

Der Vorfall zeigt, welche Herausforderungen die steilen Berghänge gerade im Norden La Palmas für die Verkehrssicherheit mit sich bringen.

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La Palmas Santiguadoras – Frauen, die ein Stück Inselgeschichte bewahren

Bei der Vorstellung der Veranstaltung zur Ehrung der „Santiguadoras“: Am Freitag, 16. Oktober, werden in Tijarafe 14 Frauen aus den Gemeinden La Palmas für die Bewahrung alter Gebete, Segensrituale und Traditionen gewürdigt.
Foto: Cabildo de La Palma

Manchmal braucht es nur ein paar Worte, ein altes Gebet und jemanden, der sich Zeit nimmt. Auf La Palma gehörten Frauen, die sogenannten Santiguadoras, über Generationen zum festen Bestandteil des Dorflebens. Jetzt rückt die Insel diese besonderen Frauen ins Rampenlicht.

Anlässlich des Internationalen Tages der Landfrauen ehrt das Cabildo am heutigen Freitag, 16. Oktober, insgesamt 14 Frauen aus den 14 Gemeinden La Palmas. Die Feier findet um 18.30 Uhr in der Casa de la Cultura José Luis Lorenzo Barreto in Tijarafe statt.

Doch wer sind eigentlich die Santiguadoras?

Es sind Frauen, die traditionelle Gebete, Segensrituale und Kenntnisse über Heilpflanzen und Hausmittel bewahrt und weitergegeben haben. Früher, als der nächste Arzt oft weit entfernt war, suchten viele Menschen bei ihnen Trost, Rat und Unterstützung.

Manche lernten diese Tradition von ihrer Mutter oder Großmutter, andere eigneten sich die Gebete selbst an. So wie Carmen Pérez Toledo aus Breña Alta, die sich seit mehr als 40 Jahren mit dieser Überlieferung beschäftigt. Oder Elvira María Rodríguez Hernández aus Garafía, die ihr Wissen über Pflanzen, Hausmittel und alte Redensarten sogar in mehreren Heften festgehalten hat.

Nicht die medizinische Wirksamkeit der Rituale steht bei der Ehrung im Mittelpunkt, sondern ihre kulturelle und gesellschaftliche Bedeutung. Denn die Santiguadoras waren oft weit mehr als Hüterinnen alter Gebete: Sie hörten zu, spendeten Trost und waren für ihre Mitmenschen da.

Mit der Ehrung möchte La Palma dieses Wissen und die Erinnerungen an die Frauen bewahren, bevor sie eines Tages in Vergessenheit geraten.

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Von Marcos y Cordero bis El Pilar – 2,5 Millionen Euro für La Palmas Naturerlebnisse

Die neue Fußgängerbrücke im Barranco de las Angustias bei Puerto de Tazacorte ist eines der Projekte des Tourismus-Nachhaltigkeitsplans, zu dem auch Verbesserungen am Wanderweg Marcos y Cordero und am Besucherzentrum El Pilar gehören.
Foto: Heidrun Schumann, Juni 2026

Wer auf La Palma gerne wandert, kennt das Gefühl: Hinter der nächsten Kurve wartet schon wieder ein Ausblick, für den man am liebsten stehen bleiben möchte. Damit die Naturschätze der Insel auch künftig erlebbar bleiben, wurde in den vergangenen Jahren kräftig investiert.

Insgesamt 2,5 Millionen Euro sind in den Tourismus-Nachhaltigkeitsplan „La Palma Reserva de la Biosfera“ geflossen. Jetzt meldet die kanarische Regierung: Die vorgesehenen Maßnahmen sind vollständig umgesetzt.

Und wo ist das Geld geblieben?

Unter anderem im Barranco de las Angustias, wo eine neue Fußgängerbrücke errichtet wurde. Auch der bekannte Wanderweg Marcos y Cordero gehörte zu den Projekten. Hinzu kommen Verbesserungen an Aussichtspunkten und die neue museale Ausstattung des Interpretationszentrums El Pilar in der Cumbre Vieja.

Selbst am Tajogaite-Vulkan wurde investiert: Dort entstanden Einrichtungen zur Überwachung und Kontrolle des Zugangs. Weitere Mittel flossen in die Pflege, Sicherheit und vorsorgende Betreuung der Naturräume.

Finanziert wurde das Programm gemeinsam vom spanischen Staat, der kanarischen Regierung und dem Cabildo von La Palma.

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¡Viva México! – Breña Alta lädt zur Fiesta mit Mariachi und jeder Menge Lebensfreude ein

¡Viva México! Am Samstag, 17. Oktober, verwandelt sich die Plaza Bujaz in Breña Alta ab 17 Uhr in eine bunte Festmeile mit Mariachi-Musik, traditionellen Tänzen, mexikanischen Spezialitäten und Unterhaltung für die ganze Familie. Der Eintritt ist frei.

Sombreros, Mariachi-Klänge und mexikanische Spezialitäten – für einen kleinen Ausflug nach Mexiko braucht man an diesem Wochenende nicht einmal ins Flugzeug zu steigen.

Am Samstag, 17. Oktober, verwandelt sich die Plaza Bujaz in Breña Alta ab 17 Uhr in eine farbenfrohe mexikanische Festmeile. Unter dem Motto „¡Viva México!“ wartet ein abwechslungsreiches Programm mit Musik, Tanz, Kulinarik und Unterhaltung für die ganze Familie.

Mit dabei sind unter anderem die Soneros de Cosoleacaque aus dem mexikanischen Bundesstaat Veracruz, Rosy Hernández, Esthela Villamar und der Mariachi Monterrey. Auch traditionelle Tänze und eine musikalische Hommage an den legendären Sänger Vicente Fernández stehen auf dem Programm.

Besonders farbenprächtig dürfte der Catrina-Wettbewerb werden. Die kunstvoll geschmückten Figuren mit ihren auffälligen Kleidern und Totenschädelgesichtern gehören zu den bekanntesten Symbolen der mexikanischen Kultur rund um den Día de Muertos.

Wer zwischendurch Hunger bekommt, kann mexikanische Spezialitäten probieren oder an den Kunsthandwerksständen stöbern. Für die kleinen Besucher gibt es Hüpfburgen und weitere Attraktionen – sogar ein mechanischer Bulle ist angekündigt.

Und wer noch tiefer in die mexikanische Kultur eintauchen möchte, kann sich freuen: Vom 19. bis 21. Oktober folgen Workshops zu traditionellen Webtechniken und zur Jarana, einem mexikanischen Saiteninstrument.

Der Eintritt zur Fiesta ist frei.

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Von La Palma 24

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