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Der Wanderer muss nicht nur den Weg, sondern auch den Horizont dahinter sehen
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La Palma Transvulcania 2014 Ergebnisse

La Palma 24 | 13.05.2014 | 1 | Diesen Artikel teilen
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La Palma Transvulcania 2014 Ergebnisse

Ultramarathon – Marathons und Wandern:

Neuer König von Transvulcanien: Luis Alberto Hernando hat´s gepackt und Klian Jornet auf Platz 2 verwiesen. Foto: La Palma 24

Neuer König von Transvulcanien: Luis Alberto Hernando hat´s gepackt und den als Favorit gehandelten Kilian Jornet auf den zweiten Platz verwiesen. Foto: La Palma 24

Mörderhitze, Überraschungen und Superstimmung im Transvulcania-Land

Mit atemberaubender Geschwindigkeit über die Vulkane der Kanareninsel La Palma stürmten am heutigen Samstag, 10. Mai 2014, wieder mehr als 2.000 Trailrunner aus 50 Ländern dieser Welt. Die meiste Luft und damit den Ultramarathon-Sieg der Transvulcania 2014 in der Tasche hatte Luis Alberto Hernando mit der Zeit von 6:55.41. Damit erfüllte sich der Spanier seinen Traum und verwies Titelverteidiger Kilian Jornet (Titelfoto links) auf Rang 2. Kilian hatte heute mit der Hitze zu kämpfen und blieb mit sieben Stunden und eineinhalb Minuten deutlich hinter seinem bei der Transvulcania 2013 aufgestellten Rekord von 6.54.09 zurück.
Senkrechtstarter aus Alemania: Stephan Hugenschmidt lief ganz cool auf Platz 5. Die Zuschauer - hier bei Stephans Lauf durch Tazacorte - guckten und fragten sich: "Ja, wer ist denn dieser Bub, der beim Ultra ganz vorn mitrennt?" Foto: La Palma 24

Senkrechtstarter vom Team Salomon Deutschland: Stephan Hugenschmidt lief beim Ultramarathon ganz cool auf Platz 5. Die begeisterten Zuschauer - hier bei Stephans Lauf durch Tazacorte - staunten und fragten sich: "Ja, wer ist denn dieser "Chico" mit der Startnummer 1011, der beim Ultra ganz vorn mitrennt?" Foto: La Palma 24

 Auf Platz 3 bei den Transvulcania-Ultra-Men spurtete der US-Amerikaner Sage Canaday (7.11.39 - Titelfoto rechts), gefolgt von Tofol Castanyer Bernat. Die Überraschung des Tages in der Königsdisziplin war Stephan Hugenschmidt. Der 28jährige aus Radolfzell am Bodensee kam zum ersten Mal zum Transvulcania-Ultra, sah keine Probleme die 73 Kilometer durchzurennen und siegte über die Hitze. Fazit: Platz 5 für den Senkrechtstarter vom Team Salomon Deutschland in der Zeit von 7.27.10. Seinem Teamkollegen Philipp Reiter dagegen machte der Wechsel vom Schnee in die vulkanischen Temperaturen schwer zu schaffen – leider erreichte er die Top-10 nicht, dafür aber sein langgehegtes Ziel: "Die Transvulcania unter acht Stunden laufen!"  Frosty ist wieder da – Emilie hat sich verletztBei den Skyrunning-Ladies feierte Anna Frost ein glänzendes Comeback: Nach ihrer Verletzungspause 2013 katapultierte sich Frosty mit dem neuen Damenrekord von 8.10.41 Stunden auf Platz 1 des Transvulcania-2014-Podests. Damit unterbot die Neuseeländerin ihre eigene Bestzeit von 8.11.30, mit der sie bereits 2012 Ultrakönigin in Transvulcanien wurde. Titelverteidigerin Emilie Forsberg hatte Pech, stürzte und verletzte sich so schwer am Arm, dass sie nicht mehr weiterlaufen konnte – wir wünschen Smiling-Emilie, dass sie schnell wieder lächeln kann.
Anna Frost eroberte ihre Krone als Ultra-Königin von Transvulcanien zurück: "La Palma ist nicht nur ein Rennen - es ist Energie!"

Anna Frost eroberte ihre Krone als Ultra-Königin von Transvulcanien zurück: "La Palma ist nicht nur ein Rennen - es ist Energie!"

Überraschend auf Platz 2 lief Maite Mayora Elizondo. Die spanische Marathonspezialistin zeigte mit ihrer Zeit von 8.20.29 allen, dass sie´s auch im Ultra drauf hat. Dritte im Bunde der schnellen Himmelsstürmerinnen wurde die Spanierin Uxue Fraile Azpeitia in 8.48.01 Stunden.  Transvulcania – Challenge auch für "Normalos"Plátano de Canarias Transvulcania Salomon Nature Trail – so lang wie der Name des Mega-Events war auch der Ultra-Kurs: 73 Kilometer und 8.525 Gesamthöhenmeter mussten die Bergläufer dieser Welt bezwingen. Von Meereshöhe im Süden La Palmas flitzten sie hinauf auf die Cumbres, passierten diese Vulkanrücken und anschließend die Kämme des Caldera-Kessels. Richtig auf die Knochen ging wie immer der Abstieg nach Tazacorte – und dann mobilisierten die Ultrarunner ihre letzten Reserven auf der Zieletappe nach Los Llanos.
Transvulcania 2014: Ein Spaß für die ganze Familie auch beim Wandern. Foto: La Palma 24

Transvulcania 2014: Ein Spaß für die ganze Familie auch beim Wandertrupp. Foto: La Palma 24

      Eine gigantische Herausforderung, die wohlgemerkt nicht nur die prominenten Ultra-Titanen durchstanden. Unzählige „Normalos“ unter den Himmelsstürmern bissen sich ebenfalls durch den Hammertrail auf sonnenheißer Lava, beseelt vom olympischen Gedanken „dabei sein und ankommen  ist alles“. Dies honorieren auch die Palmeros jedes Jahr durch begeisterte Anfeuerungsrufe entlang der Strecke – sie lieben ihre Transvulcania und unterstützen Amateurläufer ebenso wie die Favoriten beim Durchhalten.
Begeisterung bei der ganzen Familie: groß und klein hält Ausschau auf den El Time, wo die Transvulcanier gerade herabklettern. Foto: La Palma 24

Begeisterung bei der ganzen Familie: groß und klein hält Ausschau auf den El Time, wo die Ultra-Transvulcanier und Wanderer gerade herabklettern. Foto: La Palma 24

   Nette Anekdote zum Schluss:Kilian verschenkt Vertical-Pokal als FinderlohnBegeistert im Ziel begrüßt wurden wieder alle der knapp 5.000 Transvulcanier – auch für die Athleten der Marathonstrecken, für den Trail-Nachwuchs im Refugio sowie für die Wanderer und die Teilnehmer mit Behinderungen gab es Applaus und Anerkennung. „Das Besondere an der Transvulcania ist die Atmosphäre“, sagt denn auch Kilian Jornet. „Die Stimmung in den Ortschaften entlang der Strecke ist toll“. Dieses Kompliment gibt Yone Molina Hernandez aus Tazacorte sofort zurück: „Kilian ist großartig“, sagt der Fan und hat dafür einen konkreten Grund. Denn Yone fand die Tasche, die Kilian beim Vertical-Rennen am Donnerstag verloren hatte und brachte sie ihm samt Handy und Wertgegenständen darin zurück. Finderlohn: Kilian schenkte dem ehrlichen Fan seinen Pokal, den er just für den dritten Platz beim ersten Vertical-Extreme auf La Palma gewonnen hatte.Ergebnisse der Transvulcania 2014 in der Übersicht. 
Ja, wo laufen sie denn? Wer zu spät zur Transvulcania kommt, muss halt ein Eis essen... Foto: La Palma 24

Ja, wo laufen sie denn? Pimpf in Tazacorte kam zu spät - aber 2015 huschen die Ultra-Transvulcanier auf ihrem Weg zum Ziel in Los Llanos ja wieder vorbei. Foto: La Palma 24

     

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Von La Palma 24

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1 Comment

  1. ich says:

    laufen sie die Strecke an EINEM tag?

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