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+++ 25 Jahre CIT: Tourismus auf La Palma setzt auf Qualität und Zusammenarbeit +++ Kanaren fordern Aktualisierung der Transportkosten für Waren +++ Unterstützung für den Maroparque: 140.000 Euro für Tierschutz auf La Palma +++
25 Jahre CIT: Tourismus auf La Palma setzt auf Qualität und Zusammenarbeit

Foto: Heidrun Schumann
Am Samstag blickte die Tourismusbranche auf La Palma beim 25-jährigen Bestehen des Centro de Iniciativas Turísticas (CIT) Insular auf ihre Entwicklung und die Zukunft des Sektors. Auch der Präsident des Cabildo, Sergio Rodríguez, nahm an den Jubiläumsveranstaltungen teil.
Rodríguez bezeichnete das Bestehen der Vereinigung nach den Herausforderungen der vergangenen Jahre – von der Pandemie bis zum Vulkanausbruch – als „Meilenstein“. Das CIT stehe seit seiner Gründung für Zusammenarbeit in der Branche und vereine heute rund 200 Mitgliedsunternehmen.
Nach Angaben des Cabildo hat der Tourismus auf La Palma inzwischen wieder das Niveau von 2019 erreicht, teilweise mit besseren wirtschaftlichen Ergebnissen. Rodríguez sieht darin ein Zeichen dafür, dass sich die Insel zunehmend als Qualitätsdestination positioniert.
Gleichzeitig betonte er, dass die Insel künftig mehr touristische Betten benötigt. Derzeit verfügt La Palma über etwa 17.700 Betten, langfristig seien rund 25.000 vorgesehen. Ziel sei jedoch kein Massentourismus, sondern ein nachhaltiges Wachstum mit hochwertigen Projekten sowie der schrittweisen Wiederbelebung des touristischen Lebens in Orten wie Puerto Naos.
Kanaren fordern Aktualisierung der Transportkosten für Waren

Foto: Fred. Olsen Express
Die kanarische Regierung hat Madrid aufgefordert, die Berechnung der Transportkosten für Warenlieferungen auf die Kanarischen Inseln dringend zu aktualisieren. Grundlage dafür sind Referenzkosten, die seit 2019 nicht mehr angepasst wurden.
Die Generaldirektorin für Transport und Mobilität der Kanarenregierung, María Fernández, hat dazu einen Brief an das spanische Verkehrsministerium geschickt und die sofortige Einberufung der Kommission Canarias–Estado verlangt, die für die Überarbeitung des Systems zuständig ist.
Nach Angaben der Regionalregierung spiegeln die derzeitigen Beihilfen die realen Transportkosten nicht mehr wider. Gestiegene Energiepreise, geopolitische Spannungen, Versicherungszuschläge sowie längere Schifffahrtsrouten hätten die Kosten deutlich erhöht. Diese Mehrbelastungen wirkten sich letztlich auch auf die Preise vieler Waren aus, die auf die Inseln geliefert werden.
Die Ausgleichszahlungen sind Teil des Régimen Económico y Fiscal (REF) der Kanaren, das die strukturellen Nachteile der Insellage ausgleichen soll. Nach Ansicht der kanarischen Regierung geht es nicht um neue Hilfen, sondern darum, das bestehende System an die tatsächlichen Kosten anzupassen, um Versorgung, Wettbewerbsfähigkeit und wirtschaftliche Stabilität des Archipels zu sichern.
Quelle: Gobierno de Canarias / Pressemitteilung der Consejería de Transportes y Movilidad.
Unterstützung für den Maroparque: 140.000 Euro für Tierschutz auf La Palma

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Das kanarische Ministerium für ökologischen Wandel und Energie stellt dem Maroparque auf La Palma in den Jahren 2025 und 2026 insgesamt 140.000 Euro zur Verfügung. Mit der Förderung sollen vor allem die Pflege, Versorgung und Rehabilitation von Tieren verbessert sowie die Anlagen des Parks weiter ausgebaut werden.

Foto: Andrea Jährlich
Viele der Tiere, die im Maroparque aufgenommen werden, stammen aus Rettungsaktionen oder wurden von Behörden aus schlechter Haltung übernommen. Das Zentrum kümmert sich um ihre Behandlung, bietet ihnen Schutz und versucht, ihnen nach Möglichkeit wieder eine Perspektive zu geben.

Foto: Gobierno de Canarias
Für viele Besucher ist der Park damit nicht nur ein Ort der Begegnung mit Tieren, sondern auch ein Ort, an dem das Verständnis für Natur und Artenvielfalt wachsen kann.
Von La Palma 24















