
Foto: Frank Oliver Glöckner
+++ La Palma wirbt in Deutschland um Urlauber +++ Sturm „Therese“ bringt starken Wind und Regen nach La Palma +++ Kanaren beim Durchschnittslohn weiterhin fast Schlusslicht in Spanien +++
La Palma wirbt in Deutschland um Urlauber

La Palma wirbt erneut gezielt um deutsche Urlauber: Die Insel stellt sich derzeit direkt in Deutschland vor. In Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf finden Präsentationen für Reiseveranstalter und Reisebüros statt, bei denen die touristischen Angebote vorgestellt werden.
Bei diesen sogenannten Roadshows können rund 120 Reiseagenturen und Branchenvertreter mehr über La Palma erfahren – von den beeindruckenden Landschaften über Wander- und Naturerlebnisse bis hin zu Unterkünften und lokalen Angeboten.
Die Veranstaltungen werden bereits zum zweiten Mal in Folge organisiert und sollen dazu beitragen, das Interesse an der Insel weiter zu stärken – besonders mit Blick auf die kommende Sommersaison.

Foto: Frank Oliver Glöckner
Neben Informationen über die Insel steht auch der Genuss im Mittelpunkt: Die Gäste haben Gelegenheit, palmerische Weine zu probieren und an Verlosungen mit Urlaubserlebnissen und Aufenthalten auf La Palma teilzunehmen.

Foto: Michael Nguyen, März 2026
Für viele deutsche Gäste ist La Palma seit Jahren ein besonderes Reiseziel – vor allem wegen der Natur, der Ruhe, der Wanderwege und des einzigartigen Sternenhimmels. Mit solchen Veranstaltungen möchte die Insel ihre langjährige Verbindung zu deutschen Urlaubern weiter pflegen und ausbauen.
Sturm „Therese“ bringt starken Wind und Regen nach La Palma

Foto: Marcel Nguyen
Bereits im Beitrag vom 16. März hatte das La Palma 24 Journal auf eine bevorstehende unbeständigere Wetterlage über den Kanaren hingewiesen. Inzwischen hat sich der Einfluss der Tiefdruckzone „Therese“ deutlich bemerkbar gemacht und bestimmt das Wetter über dem Archipel.
Für La Palma hat die staatliche Wetteragentur AEMET am Donnerstag eine orange Warnstufe wegen starken Windes ausgerufen. Sie gilt von 9.00 bis 23.59 Uhr, mit möglichen Windböen aus Südwesten bis zu 90 km/h. Besonders betroffen sind Mittellagen und höhere Bereiche im Nordwesten und Süden sowie die Gipfellagen.
Zusätzlich gilt zwischen 12.00 und 18.59 Uhr eine gelbe Warnung wegen Regen. Dabei können bis zu 20 Liter pro Quadratmeter innerhalb einer Stunde fallen, in 12 Stunden bis zu 60 Liter pro Quadratmeter. Lokal sind auch Gewitter möglich.

Foto: Michael Nguyen, Archiv 2025
Auch auf dem Meer wird es unruhig: Für die Küsten besteht eine gelbe Warnung wegen starkem Wellengang, mit kombinierter See um vier Meter.
Die Behörden raten deshalb zur Vorsicht. Lose Gegenstände sollten gesichert werden, Autofahrer müssen besonders aufmerksam fahren und Küstenbereiche mit starkem Wellengang sollten gemieden werden. Bei Starkregen wird empfohlen, überflutete Straßen oder Barrancos nicht zu durchqueren.
Meteorologen gehen derzeit davon aus, dass die unbeständige Wetterlage mindestens bis Freitag und möglicherweise über das Wochenende hinaus anhalten könnte.
Zudem beobachten Meteorologen im Atlantik ein weiteres mögliches Tiefdrucksystem, das in einigen Prognosen als „Samuel“ bezeichnet wird. Sollte es sich weiterentwickeln, könnte es die wechselhafte Wetterlage über den Kanaren zusätzlich verlängern.
Kanaren beim Durchschnittslohn weiterhin fast Schlusslicht in Spanien

Foto: Andreas Regul
Die Kanarischen Inseln gehören weiterhin zu den Regionen mit den niedrigsten Durchschnittslöhnen in Spanien. Das geht aus neuen Zahlen des Instituto Nacional de Estadística (INE) hervor, die auf der jüngsten Erhebung zum Arbeitskostenindex basieren.
Demnach lag der durchschnittliche Bruttolohn eines Arbeitnehmers auf den Kanaren im vierten Quartal 2025 bei rund 2.056 Euro im Monat. Damit erreicht das Archipel nur etwa 81 Prozent des spanischen Durchschnitts, der bei 2.531 Euro liegt. In der landesweiten Rangliste belegen die Kanaren damit weiterhin den vorletzten Platz – nur in Extremadura fällt der durchschnittliche Lohn noch etwas niedriger aus.

Foto: Andreas Regul
Trotz dieser Position zeigt sich zumindest eine leichte Verbesserung: Im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres stieg der durchschnittliche Bruttolohn auf den Kanaren um etwa vier Prozent. Dieser Zuwachs liegt über dem spanischen Durchschnitt von 3,3 Prozent, bleibt jedoch hinter dem Anstieg auf den Balearen zurück, wo die Löhne um 4,8 Prozent zulegten.
Die Zahlen verdeutlichen die strukturellen Unterschiede zwischen den Regionen: Während wirtschaftlich starke Gebiete wie Madrid oder La Rioja höhere Einkommen verzeichnen, bleiben die Löhne auf den Kanaren deutlich darunter.

Foto: Andreas Regul
Gleichzeitig gehören die Kanaren zu den Regionen mit vergleichsweise niedrigen Arbeitskosten für Unternehmen – was sich auch in niedrigeren Durchschnittslöhnen widerspiegelt. Viele Beschäftigte verdienen daher deutlich weniger als im spanischen Durchschnitt, während die Lebenshaltungskosten auf den Inseln in den vergangenen Jahren spürbar gestiegen sind.
Von La Palma 24

















