
Foto: Andreas Regul
+++ Kanaren planen eigenes Küstengesetz – Betroffene sollen mitreden +++ Aus Gartenabfällen wird wertvolle Pflanzenkohle – La Palma zeigt, wie es geht +++ Gemeinsam genießen und Gutes tun: Benefizessen im Nordwesten La Palmas +++
Kanaren planen eigenes Küstengesetz – Betroffene sollen mitreden

Foto: Andreas Regul
Das spanische Küstenschutzgesetz sorgt seit Jahrzehnten für Diskussionen. Auch auf La Palma hatte es bereits konkrete Folgen: 2006 wurden an der Playa Nueva bei Tazacorte mehrere Hütten abgerissen. Nun arbeitet die Kanarische Regierung an eigenen Regeln, die den Besonderheiten der Inseln besser gerecht werden sollen.
Dabei geht es nicht nur um den Schutz der Küsten, sondern auch um den Umgang mit traditionellen Küstensiedlungen, Stränden und natürlichen Meeresschwimmbecken.
Am 29. Oktober stellt die Kanarische Regierung den Gesetzentwurf einer Kommission mit Vertretern betroffener Interessengruppen vor. Weitere Verbände können eine Beteiligung beantragen. Anschließend soll auch die Öffentlichkeit Gelegenheit erhalten, Stellungnahmen einzureichen.
Ob das neue Gesetz mehr Rechtssicherheit für Küstenbewohner bringt, bleibt abzuwarten. Die übergeordneten staatlichen Vorschriften gelten weiterhin.
Aus Gartenabfällen wird wertvolle Pflanzenkohle – La Palma zeigt, wie es geht

Foto: Cabildo de La Palma
Wohin mit Ästen, Zweigen und anderen Schnittresten aus dem Garten? Statt sie einfach zu entsorgen, lassen sie sich zu einem nützlichen Bodenverbesserer verarbeiten.
Wie das funktioniert, zeigt ein neuer kostenloser Onlinekurs des Cabildo von La Palma. Im Mittelpunkt steht sogenannter Biochar, eine spezielle Pflanzenkohle, die Wasser und Nährstoffe im Boden besser speichern kann.
In zwei praktischen Videos erklärt Permakultur-Experte Oriol Talavera, wie Pflanzenkohle hergestellt, mit Nährstoffen angereichert und anschließend im Garten oder Obstbau eingesetzt wird. Auch die Sicherheitsvorschriften beim Umgang mit Feuer werden behandelt.
Eine interessante Möglichkeit für alle, die ihren Garten nachhaltiger bewirtschaften und vorhandene Ressourcen sinnvoll nutzen möchten.
Die beiden kostenlosen Lehrvideos können jederzeit hier abgerufen werden.
Gemeinsam genießen und Gutes tun: Benefizessen im Nordwesten La Palmas

Foto: Ayuntamiento de la Villa de Garafía
Drei Gemeinden, ein gemeinsames Ziel: Garafía, Puntagorda und Tijarafe laden am Freitag, 30. Oktober, zu einem Benefizessen zugunsten der spanischen Krebshilfe AECC ein.
Ab 14:30 Uhr wird im Centro de Promoción Agraria in San Antonio del Monte (Garafía) gemeinsam gegessen, gefeiert und für den guten Zweck gesammelt. Für musikalische Unterhaltung sorgen Davinia Pérez und Josué Villanueva. Außerdem gibt es eine Verlosung mit Preisen, die von Unternehmen aus der Region gespendet wurden.
Der Erlös unterstützt die Arbeit der Krebshilfe, die Erkrankten und ihren Familien unter anderem psychologische und soziale Hilfe bietet. Gerade auf einer Insel wie La Palma, wo für manche Behandlungen Reisen notwendig sind, ist diese Unterstützung besonders wertvoll.
Mitmachen und helfen: Die Teilnahme kostet 25 Euro pro Person. Karten gibt es bei der Kulturabteilung der Gemeinde Garafía (+34 637 36 19 27), beim Sozialdienst in Puntagorda (+34 922 49 30 77, Durchwahl 4/1) sowie bei Casa Martina in Tijarafe (+34 922 47 61 00).
Von La Palma 24













