
Der Norden von La Palma zeigt sich im Sommer von einer ganz eigenen Seite: trocken, weit und still – und zugleich voller kleiner Farbmomente. Während in Deutschland derzeit vielerorts hochsommerliche Hitze herrscht, ist es auf der Insel momentan deutlich angenehmer.

Die frische Brise vom Atlantik nimmt der Wärme vielerorts ihre Schwere und passt zu dieser Landschaft, die zerklüftet und vom Meer geprägt ist. Zwischen goldgelben Hängen, Kiefern, tief eingeschnittenen Barrancos und steilen Schluchten öffnen sich immer wieder Blicke auf den Atlantik.

Die Landschaft wirkt hier vielerorts noch ursprünglich: wenig bebaut, von verstreuten Weilern geprägt und stark geformt von Bergen, Tälern und der wilden Küste.

Die Aufnahmen entstanden am Wochenende bei einer Fahrt durch den Norden der Insel.

Unterwegs boten sich immer wieder besondere Landschaftsmomente: violett blühende Disteln vor dem Meer, stille Wege, Weideflächen, schroffe Hanglagen und weite Ausblicke über die Küstenlandschaft.

In der warmen Sommerluft lag der Duft von Kiefern, Harz, trockenem Gras und sonnengewärmten Nadeln; an den blühenden Disteln summten zahlreiche Bienen und Insekten, sonst war kaum etwas zu hören.
Gerade diese spontanen Eindrücke zeigen La Palma abseits der bekannten Aussichtspunkte.

Nicht spektakulär im lauten Sinn, sondern ruhig, naturbelassen und typisch für jene Gegenden, in denen sich die Insel oft erst auf den zweiten Blick entfaltet.
Fotos: Tanja
Von La Palma 24


















