
Mitten im Wald von La Zarza in der Gemeinde Garafía ist Salvatore Guiffrida in der vergangenen Woche auf dieses alte Steinhaus gestoßen. Dabei war auch Akila, die Hündin seines Sohnes, die den Ausflug durch den Wald sichtlich genoss. Zwischen Farnen, Moos und hohen Bäumen hat sich das Gemäuer seinen ganz eigenen Platz bewahrt. Noch heute erzählt es von der sorgfältigen Bauweise vergangener Zeiten.
La Zarza gehört zu den eindrucksvollsten Naturgebieten im Norden La Palmas. Viele Besucher kennen den Ort wegen seiner berühmten Felsgravuren der Benahoaritas, doch auch der uralte Lorbeerwald selbst macht jede Wanderung zu einem besonderen Erlebnis. Immer wieder entdeckt man unterwegs auf Spuren vergangener Zeiten – seien es alte Trockensteinmauern, Wasserkanäle oder wie in diesem Fall ein verlassenes Steinhaus.

Wofür das Haus früher genutzt wurde, lässt sich heute nur vermuten. Vielleicht war es einmal eine einfache Unterkunft, ein Lagerraum oder ein Unterschlupf für Landwirte und Hirten.
Gerade solche versteckten Orte machen Wanderungen auf La Palma immer wieder zu etwas Besonderem. Hinter der nächsten Wegbiegung wartet manchmal ein Stück Inselgeschichte.
Fotos: Salvatore Guiffrida (20. Juli 2026)
Von La Palma 24




















