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Avocado – „Superfood“ mit Schönheitsfehler

21. November 2020 Daniela Flemming 4 Kommentare / Jetzt kommentieren!

© La Palma 24

Wer mit offenen Augen über die Insel geht oder fährt, der wird sich vielleicht über die große Anzahl ausgedehnter, zum Teil sehr alter Avocadoplantagen wundern. Und er wird außerdem feststellen, dass immer mehr Avocadobäume angepflanzt werden und einige sogar ehemalige Bananenplantagen ersetzen. Inzwischen sind auf La Palma circa 800 Hektar Land mit Avocadobäumen bestückt.

© La Palma 24

Was für La Palma als Wirtschaftszweig einen Gewinn darstellt, wird andernorts durchaus mit Skepsis betrachtet. Zwar freut sich die Avocado immer weiter wachsender Beliebtheit, genauso aber steigen die Bedenken bezüglich ihrer Ökobilanz.

10,5 Kilo pro Kopf wurden in Deutschland im Jahr 2019 verzehrt, weltweit 93 Millionen Kilo.

Dem gegenüber steht der Wasserverbrauch von 1000 Liter pro Kilo, das entspricht etwa zweieinhalb Früchten. Und dennoch steigt die Nachfrage weiter.

Was also ist das Geheimnis dieser als „Superfood“ bezeichneten Frucht? Und warum gilt sie als „Superfood“, also als ein 1-a-mit-Sternchen-Nahrungsmittel?

Es sind im Wesentlichen ihre vielen, für den menschlichen Körper so wichtigen Inhaltsstoffe, wie z.B. die einfach- und mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die so genannten „gesunden“ Fette.

Diese Fette wirken sich zum einen vorteilhaft auf den Cholesterinspiegel aus, zum anderen sorgen sie dafür, dass die in der Frucht vorhandenen Vitamine und Nährstoffe optimal vom Körper aufgenommen werden können.

Eines davon ist das als Hautschutzvitamin geltende Vitamin A, welches für den Aufbau der Hautschutzzellen benötigt wird.

© La Palma 24

Auch das wichtige Vitamin E, das Arteriosklerose und Herzinfarkt vorbeugt und den Grauen Star verhindern hilft, ist reichlich in der Avocado enthalten.

© La Palma 24

Als proteinreiches, eiweißhaltiges Nahrungsmittel, ursprünglich aus dem Süden Mexikos stammend, so ist Mexiko auch der Produzent, der die größte Menge an Avocados exportiert.

Weitere südamerikanische Länder wie Peru, Chile und Brasilien, auch Südafrika, Israel, Spanien, Italien und neuerdings auch die Niederlande schicken ihre Früchte auf die CO2- Reise rund um die Welt.

La Palma stellt hier eine Ausnahme dar. Zwar wird ein Großteil der Früchte, die in unterschiedlichen Sorten das ganze Jahr über reifen, von den Genossenschaften abgenommen und von diesen an Handelsketten wie Mercadona weitergegeben, der andere Teil hingegen verbleibt auf der Insel.

Kleinbauern und Nebenerwerbsbetreiber geben ihre Ernte an hiesige Geschäfte wie Lidl, Spar, Markthallen, Fruchthallen ab, verkaufen sie aber auch an die kleineren Lebensmittelgeschäfte „am Wegesrand“.

Wer also auf La Palma Avocados kauft und verzehrt, kann dies mit Genuss und ohne schlechtes Öko-Gewissen tun. Und sorgt außerdem dafür, dass die hiesigen Kleinbauern gerade in den jetzt schlechten (Corona-)Zeiten den verdienten Lohn für ihre Arbeit bekommen.

Lesen Sie auch den Artikel "Avocado – die Superfrucht, Teil 2". Hier geht es zum Artikel.

Text: Daniela Flemming

Von Daniela Flemming

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4 Antworten zu “Avocado – „Superfood“ mit Schönheitsfehler”

  1. Manuel sagt:

    Ja ja,
    mit den 1000 Liter pro Kilo hört sich schon sehr viel an, laut google ist es aber etwas weniger aber darum geht es ja gar nicht, die Herstellung einer Jeans braucht ungefähr genauso viel und die Herstellung eines Autos ungefähr das Hundertfache… aber dort ist das Wasser dann für die Umwelt verloren und bei der Avocado und anderen Pflanzen, da gibt es auch welche die noch mehr Wasser verbrauchen, bleibt es im Naturkreislauf und kommt z.b. den Tieren, Bodenlebewesen und anderen zugute, außerdem produziert jede Pflanze natürlich auch Sauerstoff.

  2. Albert sagt:

    Neu!! Die Lufthansa fliegt ab Dezember von Frankfurt, Düsseldorf, und Stuttgart nach La Palma sowie andere Kanarische Inseln. Somit gibt es mehr Möglichkeiten nach La Palma zu reisen.

    • Axel sagt:

      Hallo Albert,
      Leider stimmt das nur bedingt. Lufthansa fliegt lediglich zwischen dem 19.12. bis 09.01.21 von FRA nach SPC. Die Flüge von DUS und STR sind die bereits bekannten Flüge mit Eurowings. Schade, somit sind es lediglich nur insgesamt vier neue Flüge diesen Winter.

  3. micha sagt:

    LH fliegt FRA-SPC direkt SA. bis in den März
    So. über Zürich

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