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Newsticker: Nachrichten am 15.6.2018

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La Palma Nachrichten am 15.6.2018

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Zwischenbericht der Plataforma contra la Instalación de Plantas de Asfalto en el Valle de Aridane: Revisionsverfahren läuft. Weitere Themen sind heute unter andern die Aufnahme von Aquarius-Flüchtlingen auch auf La Palma, der Start des Weiterbaus der Ortsumfahrung von Tazacorte, der neue Ombudsmann für die Kanaren, good news vom Airport und die Ehrung für die Sosó, den Liebling der Karnevalisten beim Día de Los Indianos in Santa Cruz.

 

Nachrichten aus Stadt und Land

Das zweite Asphaltwerk der UASPA:

Das zweite Asphaltwerk der UASPA: Konnte dank amtlichem Stillschweigen gebaut und mit einer Betriebsgenehmigung versehen werden. Jetzt geht die Bürgerplattform gegen Asphaltwerke im Aridanetal Plataformaen contra la Instalación de Plantas de Asfalto en el Valle de Aridane bereits zum zweiten Mal gegen eine solche Anlage vor. Foto: Plataforma

Zwischenbericht in Sachen zweites Asphaltwerk in Los Llanos. Die Bürgerplattform gegen Asphaltwerke im Aridanetal tritt mit einer Zwischenmeldung an die Öffentlichkeit. Demnach ist das Revisionsverfahren im Blick auf die Betriebsgenehmigung der zweiten Anlage der Unión de Asfaltos Palmeros S.L (UNASPA) im Industriegebiet Callejón de la Gata nach wie vor beim Consejo Consultivo de Canarias anhängig. Sobald ein Entscheid dieser Aufsichtsbehörde der Verwaltungen auf den Kanarischen Inseln vorliegt, wird die Bürgerplattform wieder an die Öffentlichkeit treten. Im April 2018 informierte die auf La Palma auch Plataforma genannte Bürgervereinigung, dass die Stadtverwaltung von Los Llanos dieses Revisionsverfahren unter ihrem Druck eingeleitet habe - siehe Gastbeitrag. Anlass dazu gab, dass die UNASPA ein zweites Asphaltwerk im Callejón de la Gata errichten und die Eröffnungslizenz erhalten konnte, weil die Stadt auf den Bau- und Betriebsgenehmigungsantrag der Firma während der gesetzlichen Einspruchsfrist keinerlei Reaktion gezeigt hatte. (Anmerkung der Redaktion: Silencio administrativo nennen die Spanier dieses amtliche Stillschweigen, das juristisch als Einverständnis bei dem jeweils vorgebrachten Anliegen interpretiert wird.)

Das Industriegebiet Callejón de La Gata liegt inmitten dichtbebautem Wohngebiet auf der Gemarkund von Los Llanos an der Grenze zur Gemeinde El Paso. Tausende von Häusern stehen hier im gesetzlich geschützen Umkreis von 2.000 Metern - dennoch erhielt auch das zweite Asphaltwerk eine Lizenz - dank dem Stillschweigen der Stadt Los Llanos während der Einspruchsfrist. Foto und Logo: Plataforma

Das Industriegebiet Callejón de La Gata liegt auf der Gemarkung von Los Llanos an der Grenze zur Gemeinde El Paso: Das Foto zeigt links das zweite Asphaltwerk, das dicht an den nächsten Häusern errichtet wurde. Der gesetzlich vorgeschriebene Abstand von 2.000 Metern wurde wie schon bei der ersten Anlage nicht eingehalten. Foto: La Palma 24

Fazit: Die Bürgerplattform gegen Asphaltwerke im Aridanetal sah sich gezwungen, ihren Protest erneut aufzunehmen, den sie vor Jahren schon einmal erfolgreich zu Ende gebracht hatte. Blick zurück: 2012 gewann die Plataforma den Rechtsstreit mit Los Llanos, als das Verwaltungsgericht auf Teneriffa die von der Stadt erteilte Lizenz für das von Ruiz Romero erbaute erste Asphaltwerk im Callejón de la Gata annullierte. Grund: Die Genehmigung war nicht rechtens, weil ein Gesetz Betriebe dieser Art im 2.000-Meter-Umkreis von Wohngebieten verbietet. Weil die zweite Asphaltanlage ungeachtet dieses Richterspruchs nur circa 500 Meter von der ersten gebaut wurde, und auch die Wohnhäuser in der Umgebung in den vergangenen sechs Jahren nicht weiter weggerückt sind, musste der Kampf in eine zweite Runde gehen: "Wir hoffen, dass die Gemeinde nun tatsächlich am selben Strick zieht wie wir", hoffen die Organisatoren des Bürgerprotestes. "Denn dann hätten die Ungewissheit und die Bedrohung unserer Lebensqualität ein Ende."

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Logo der Asphalt-Gegner.

Weil der Protest wieder eine Menge Geld kostet, hatte die Bürgerplattform im vergangenen April zu Spenden aufgerufen und bringt auf diesem Weg ihren Dank zum Ausdruck: "Wir versichern allen, die gespendet haben, dass diese Gelder ausschließlich für juristische und kommunikative Zwecke eingesetzt werden - alle Mitglieder der Plataforma arbeiten ehrenamtlich, um dieses Umwelt- und Gesundheitsproblem aus der Welt zu schaffen." In der Plataforma en contra la Instalación de Plantas de Asfalto en el Valle de Aridane setzen sich Palmeros gemeinsam mit Residenten aus dem Ausland gegen den Bau von Asphaltwerken in unmittelbarer Nähe von Wohngebieten zur Wehr. Das Spendenkonto ist natürlich weiterhin offen: Caixa Bank Nr. ES80 2100 7119 0122 0013 7899. Unter Callejón de La Gata gibt es auch eine Facebook-Seite der engagierten Bürgerinitiative. Zum Gastbeitrag vom April 2018.

 

Hilfe für Flüchtlinge, die auf der Aquarius festsaßen: Auch La Palma nimmt junge Menschen auf. Foto: SOS Mediterranée

Hilfe für Flüchtlinge, die auf der Aquarius festsaßen: Auch La Palma nimmt junge Menschen auf. Foto: SOS Mediterranée

Solidaritätswelle für Aquarius-Flüchtlinge. Durch Spanien schwappt eine Welle der Solidarität zur Aufnahme von Flüchtlingen des Rettungsschiffs Aquarius, und auch die Kanaren und La Palma sind bereit, einige der Menschen aufzunehmen. Inselsozialrätin Jovita Monterrey erklärte gegenüber der Internetzeitung El Apurón, dass fünf Minderjährige ohne Begleitung einen Platz auf der Isla Bonita finden sollen. Sie erinnerte daran, dass La Palma bereits zwei junge Leute aus Syrien Obdach gewährt habe, und die Erfahrung mit den beiden sehr positiv sein. Die Jugendlichen kommen in Cabildo-eigenen Wohnungen unter und werden von einem gemeinnützingen Verein betreut. Über die garantiert vorhandenen fünf Plätze hinaus, so Monterrey, werde derzeit gerpüft, ob es weiteren Wohnraum gebe, die Familien oder Erwachsenen zur Verfügung gestellt werden können - theoretisch wären hier bis zu 50 Plätze möglich. Die Inselsozialrätin betont, dass die Hilfe aus humanitären Gründen notwendig sei. Auf der Aquarius saßen seit dem vergangenen Wochenende 629 Flüchtlinge fest; knapp 500 von ihnen wurden am Dienstag auf Schiffe gebracht, die Valencia ansteuerten. Spanien und die französische Insel Korsika hatten sich am Montag zur Aufnahme der Menschen an Bord der Aquarius bereit erklärt, nachdem diese von Italien und Malta verweigert worden war. Auf dem Rettungsschiff arbeiten Ärzte ohne Grenzen und Helfer von SOS Mediterranée. Diese beschreiben auf ihrer Website ausführlich, warum sie sich für die Flüchtlinge einsetzen.

 

Die Ortsumfahrung von Tazacorte: Modell der Kanarenregierung (oben) und die seit 2012 brachliegende begonnene Baustelle (Foto unten).

Die Ortsumfahrung von Tazacorte: Modell der Kanarenregierung (oben) und die seit 2012 brachliegende Baustelle (Foto unten).

Weiterbau Ortsumfahrung Tazacorte hat begonnen. Die seit 2012 ruhenden Arbeiten an der LP-2 zwischen Los Llanos und Tazacorte zum weiteren Ausbau der Umgehung von Tazacorte-Pueblo wurden gestern wieder aufgenommen. Wie das zuständige Transportminiserium der Kanarenregierung weiter mitteilt, stehen nun für das Projekt mehr als 15,7 Millionen Euro zur Verfügung. Mit der Fertigstellung wird in circa 30 Monten gerechnet. Vizeminister Onán Cruz: "Wenn der Hafen im Westen von La Palma sein Potenzial entwickelt, gewährleistet die Umgehungsstraße, dass insbesondere das Queren des Zentrums von Tazacorte-Pueblo durch Lastwagen vermieden wird." Die Ortsumfahrung führt westlich am oben gelegenen Ortsteil von Tazacorte vorbei und durch den Barranco de Tenisca zum Hafen. Die Anbindung an die LP-2 erfolgt jeweils durch einen Kreisverkehr.

 

Rafael Yanes

Rafael Yanes Mesa: Der neue Ombudsmann hilft den BürgerInnen der Kanaren, ihre Rechte durchzusetzen.

Neuer Bürgerbeauftragter für die Kanaren. Die Einwohner der Inseln haben einen neuen Vertreter ihrer Rechte: Rafael Yanes Mesa wurde jetzt als Nachfolger von Jerónimo Saavedra vom Plenum des Kanarenparlaments in das Amt des Diputado del Común gewählt. Der neue Ombudsmann sammelte viele Jahre lang politische Erfahrung als sozialistischer Bürgermeister von Güímar auf Teneriffa und in seiner Funktion als Vizechef des Arbeitsressorts der Kanarenregierung. Zur Institution des Bürgerbeauftragten gibt es eine Website mit Telefonnummern und Infos zu den Büros auf La Palma, Teneriffa und Gran Canaria.

 

Airport Santa Cruz de La Palma. Auf dem Flughafen von Santa Cruz de La Palma sind im Mai 2018 mehr als 117.000 Passagiere aus dem In- und Ausland gelandet. Nach Angaben der staatlichen Flughafenbetreibergesellschaft AENA entspricht dies einem Zuwachs von 21,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Auf alle acht Kanaren-Airports wurden im Mai 2018 mit rund 3,39 Millionen Fluggästen ein Plus von 6,1 Prozent registriert. Insgesamt wurden in den ersten fünf Monaten dieses Jahres auf dem Archipel 18,47 Millionen An- und Abreisen gezählt.

Airport Santa Cruz de La Palma in Zahlen. Auf dem Flughafen von Santa Cruz de La Palma sind im Mai 2018 mehr als 117.000 Passagiere aus dem In- und Ausland gelandet. Nach Angaben der staatlichen Flughafenbetreibergesellschaft AENA entspricht dies einem Zuwachs von 21,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Auf allen acht Kanaren-Airports wurden im Mai 2018 mit rund 3,39 Millionen Fluggästen ein Plus von 6,1 Prozent registriert. Insgesamt zählte die AENA in den ersten fünf Monaten dieses Jahres auf dem Archipel 18,47 Millionen An- und Abreisen. Foto: Carlos Díaz

 

 

Hotel Marítimo: so soll das Gebäude nach der Sanierung aussehen.

Hotel Marítimo: so soll das Gebäude nach der Sanierung aussehen.

Hotel Marítimo wird modernisiert. Im Technischen Rathaus von Santa Cruz wird derzeit das Projekt Hotel Marítimo bearbeitet, um es anschließend der Inselregierung zur Genehmigung vorzulegen. Wenn diese erfolgt, können die Betrieber der Firma MB Canarias mit den Renovierungsarbeiten beginnen, so die Stadtverwaltung. Das Hotel an der Avenida Marítima soll innen und außen generalsaniert werden, wobei 96 Zimmer geplant sind. Mit der Eröffnung wird im Sommer 2019 gerechnet. Bürgermeister Sergio Matos unterstützt das Projekt: "Es gibt dem Tourismus einen neuen Impuls und erlaubt es, in Santa Cruz de La Palma insbesondere während der großen Events wie der Bajada, der Transvulcania oder dem Día de Los Indianos mehr Besucher unterzubringen."

 

Protagonistin ist die Blutspende: Am Samstag nochmal in Santa Cruz und im Bus des ICHH. Foto: Stadt

Protagonistin ist die Blutspende: Am Samstag nochmal in Santa Cruz und im Bus des ICHH. Foto: Stadt

Blutspendebus ist unterwegs. Schon in der dieser Woche ist der Guagua des Instituto Canario de Hemodanación y Hemoterapia (ICHH) auf La Palma on the road: noch bis Samstag, 15. Juni 2018, macht er im Rahmen der Aktivitäten zum Weltblutspendetag in Santa Cruz Station. In der kommenden Woche steuert der Bus am Montag, 18. Juni, von 15.30 bis 21 Uhr Tazacorte an. Von Dienstag bis Donnerstag steht er in der Avenida Doctor Fleming in Los Llanos (dienstags und mittwochs von 15.30 bis 21 Uhr und am Donnerstag von 8.30 bis 14 Uhr). Am kommenden Freitag kann man in dem fahrbaren Labor in El Paso vorm Rathaus zwischen 8.40 und 13.30 Uhr Blut spenden.

 

Die Bienen sind durch Insektizide und Pestizide weltweit in Gefahr: ökologisch Imkern ist angesagt - das Cabildo bietet Kurse. Foto: Facundo Cabrera

Die Bienen sind durch Insektizide und Pestizide weltweit in Gefahr: Ökologisch Imkern ist angesagt - das Cabildo bietet Kurse. Foto: Facundo Cabrera

Ökologisch Imkern. Das Cabildo und die Fundación Canaria Centro Internacional de Agricultura Biológica (CIAB) veranstalten Kurse zum ökologischen Imkern - Voraussetzung ist, dass die Teilnehmer bereits Grundkenntnisse haben. Der Bienenzüchter Francisco González Ortega erklärt die Techniken und Vorschriften für diese Art der Honigproduktion in Theorie und Praxis. Das erste Seminar findet am 16. Juni 2018 in der Markthalle in Mazo statt. Dann geht es wie folgt weiter: Samstag, 23. Juni Casa del Quinto in San Andrés y Sauces, Samstag, 30. Juni Casa de la Cultura in El Paso und 7. Juli Casa de la Miel in Tijarafe. Die Kurse dauern jeweils von 10 bis 14 Uhr und von 16 bis 18 Uhr. Anmeldung unter Telefon 922.43.70.12 oder auf der Website der CIAB-Stiftung.

 

Kaffeebohnenanbau auf den Kanaren: Die Bauern aus Agaete zeigen, dass es funktionieren kann. Foto: Agaete

Kaffeebohnenanbau auf den Kanaren: Die Bauern aus Agaete zeigen, dass es funktionieren kann. Foto: Café de Agaete

Zweite Kaffee-Tage auf La Palma. Die Tradition des Kaffeeanbaus, die auf La Palma einst mehr als 150 Jahre lang gepflegt wurde, soll wieder aufleben. Insellandwirtschaftsrat José Basilio Pérez hob dieses Projekt, das den Landwirten auf der Insel nahelegt, ihre wirtschaftlichen Möglichkeiten durch die Aufnahme von Kaffeepflanzen in ihre Produktion auszuweiten, schon 2017 aus der Taufe. Nun werden am 18. und 19. Juni 2018 schon zum zweiten Mal die Jornadas del Café in El Paso und San Andrés y Sauces abgehalten. Dabei will man erneut von den Erfahrungen des Café-Projekts Agaete profitieren - wie im vergangenen Jahr wird ein Experte aus dem Tal im Nordwesten von Gran Canaria einen Vortrag halten: Dort haben 40 Kaffeeplantagenbesitzer den Anbau wieder angekurbelt, der seit 1882 mit ständig abnehmendem Erfolg betrieben wurde. Schwung in die Sache brachte nicht nur der Verkauf der von Feinschmeckern gelobten Arabica-Bohnen der Sorte Typica – auch online -, sondern ein gezieltes Marketing im Blick auf Touristen, die gerne das letzte und einzige Kaffeeanbaugbiet Europas besuchen.

 

El Presidente D. Fernando Clavijo Batlle en visita oficial a Cuba a 14 de Junio de 2018. (Foto: Arturo Rodriguez/Presidencia GobCan) Esta fotografía oficial del Gobierno de Canarias es solamente para uso editorial por medios de comunicación. La fotografía no puede ser manipulada de ninguna manera y no se puede utilizar en materiales comerciales y/o políticos, publicidad, correos electrónicos, productos, promociones que de alguna manera pueda sugerir la aprobación o respaldo del Presidente, o el Gobierno de Canarias.

Kanarenpräsident Fernando Clavijo Batlle (rechts): Weg zu verstärkten Handelsbeziehungen mit Kuba eröffnet. Foto: Arturo Rodriguez/Presidencia GobCan

Kanarenpräsident auf Kuba. Fernando Clavijo hat einen weiteren Schritt zur Internationalisierung der kanarischen Wirtschaft unternommen: Am Donnerstag, 14. Juni 2018, sprach der Kanarenpräsident bei einem Besuch auf Kuba mit ranghohen Politikern über die Verstärkung der Handelsbeziehungen. Aktuell gibt es bereits sechs Firmen und drei Reisebüros mit kanarischen Wurzeln auf der Karibikinsel. Clavijo schlug vor, die Erfahrungen auf dem Kanarenarchipel in den Bereichen Tourismus, Klimawandel, technologische Entwicklung, erneuerbare Energien, Umwelt und Landwirtschaft mit Kuba zu teilen. Dabei brachte er die Möglichkeit eines weiteren bilateralen Treffens auf den Kanaren zur Sprache. Diese Zusammenkunft war der erste offizielle Besuch eines kanarischen Präsidenten seit acht Jahren auf der Karibikinsel. Am Freitag, 15. Juni, reist Fernando Clavijo weiter in die USA, wo er das spanische Königspaar beim Empfang in New Orleans und dem einst von kanarischen Auswanderern gegründeten Stadtteil San Bernardo begeleitet. Am 16. Juni besucht die gesamte spanische Delegation San Antonio in Texas zur 300-Jahr-Feier und trifft sich mit der dortigen Asociación de Descendientes de las Islas Canarios. San Antonio wurde 1731 von kanarischen Familien gegründet.

 

Bunte Meldungen von der Isla Bonita

Stadt ehrt die Negra Tomasa. Víctor Lorenzo Díaz Molina hat gestern das Ehrenabzeichen in Gold der Stadt Santa Cruz erhalten. Damit werden die Verdienste von Sosó gewürdigt, der seit 26 Jahren die Negra Tomasa beim Día de Los Indianos darstellt. 1992 verkleidete sich Víctor Lorenzo am Rosenmontag erstmals als Negra Tomasa und wurde im Laufe der Jahre zur Galleonsfigur dieses inzwischen weltberühmten Karnevalsevents in der Hauptstadt von La Palma. Nach der offiziellen Ehrung im Rathaus zog die Delegation zum Haus von Sosó, wo ein Schild enthüllt wurde, das nun die Besucher der Stadt auf den prominenten Bewohner hinweist.

Santa Cruz ehrt Sosó. Wahrscheinlich ist Víctor Lorenzo Díaz Molina der beliebteste Bürger von Santa Cruz: Und so steckte Bürgermeister Sergio Matos dem knapp 70-Jährigen gestern in einer Feierstunde im Rathaus das  Ehrenabzeichen in Gold ans Revers. Mit dieser Nadel würdigt die Hauptstadt von La Palma die Verdienste des Mannes, der seit 26 Jahren die Negra Tomasa beim Día de Los Indianos darstellt. Als bunter Punkt im weißen Inferno trug er maßgeblich dazu bei, dass der Karneval auf der Isla Bonita zu Weltruhm gelangte. 1992 verkleidete sich der von allen nur Sosó gerufene Víctor am Rosenmontag erstmals als Negra Tomasa und avancierte im Laufe der Jahre zur Galleonsfigur der kolossal-kolonialen Fiesta. Nach der offiziellen Ehrung im Rathaus zog die Delegation zum Haus von Don Víctor, wo ein Schild enthüllt wurde: Besucher der Stadt können nun entdecken, wo der prominente Karnevalist wohnt. Vielleicht treffen sie den sympathischen Sosó ja auch mal persönlich - wir hatten schon das Vergnügen.

Weinlese: Plakat gesucht!

Weinlese: Plakat gesucht!

Weinplakat 2018 gesucht. Die Gemeindeverwaltung von Fuencaliente hat den alljährlichen Wettbewerb ausgeschrieben, aus dem das schönste Plakat zur Ankündigung des Weinlesefestes Fiesta de la Vendimia hervorgehen soll. Künstler haben bis zum 6. Juli 2018 Zeit, ihre Entwürfe einzureichen - es winken 200 Euro Preisgeld. Voraussetzungen: Auf dem Plakat müssen charakteristische Merkmale dieser Fiesta vorhanden sein. Details zur Ausschreibung gibt es auf der Website von Fuencaliente oder unter Telefon 922.44.4.03.

 

Theaterschule Santa Cruz: Jetzt sind erst mal Sommerferien, dann beginnt das Wintersemester. Foto: Escuela

Theaterschule Santa Cruz: Jetzt sind erst mal Sommerferien, dann beginnt das Wintersemester. Foto: Escuela

Tanz- und Theaterschule Santa Cruz. Die städtische Tanz- und Theaterschule hat die Einschreibung für das Wintersemester 2018/19 eröffnet. Das Programm kann auf der Internetseite von Santa Cruz und im Kulturbüro in der Calle Virgen de la Luz eingesehen werden. Mehr Infos hier klicken.

 

Ausgehtipps zum Wochenende

Blick über den Tellerrand von La Palma. Sommer - Sonne - Karibiksound: Diese Kombi vereint das Internationale Reggae-Festival am 30. Juni auf Teneriffa unter dem Titel Feeling. Der Sound von Alborosie, Tarrus Riley, Dean Fras, Israel Vibration und vielen mehr versetzt das Estadio Municpal de Adeje ab 18 Uhr in good vibrations. Tickets können hier bestellt werden.

 

Im Teatro Circo de Marte in Santa Cruz steht am 17. Juni 2018 die zweite Vorstellung im Rahmen des Festival Canarias de Artes Esénicas (CAE) auf dem Programm: Zur Aufführung kommt das Gastspiel von Plexus Polaire – ein Thriller mit dem Titel Cendres. Das CAE-Festival findet noch bis zum 17. Juni auf verschiedenen kanarischen Inseln satt – alles Details auf der Website des Festivals.

Thriller in der Hauptstadt. Im Teatro Circo de Marte in Santa Cruz steht am Sonntag, 17. Juni 2018, die zweite Vorstellung im Rahmen des Festival Canarias de Artes Esénicas (CAE) auf dem Programm: Zur Aufführung kommt das Gastspiel von Plexus Polaire – ein Thriller mit dem Titel Cendres. Das CAE-Festival findet noch bis zum 17. Juni auf verschiedenen kanarischen Inseln satt – alle Details auf der Website des Festivals.

Puccini im Live Stream. Am Samstag, 16. Juni 2018, überrascht die Stadt Santa Cruz mit einem ganz besonderen Open Air-Event: Über die Leinwand auf der Plaza de Santo Domingo flimmert ab 21 Uhr die Puccini-Oper Manon Lescout. Dabei wird die Aufführung des Gran Teatre del Liceu in Barcelona an diesem Abend per Live-Stream nicht nur nach Santa Cruz de La Palma, sondern in mehr als 300 Städte in Spanien, Frankreich, Italien, Portugal und Andorra übertragen. Ebenfalls am Samstag, 16. Juni 2018, lädt El Paso zum Summer-Day ein. Die heiße Jahreszeit wird mit einem Cocktail aus Spaß und Unterhaltung für die ganze Familie eingeläutet. Und es gibt noch einige Veranstaltungen mehr an diesem Wochenende - hier geht´s zu unserer Übersicht.

Von Gudrun Bleyhl

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