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La Palma News am 04.08.2026

La Palma 24 | 04.08.2026 | 0 | Diesen Artikel teilen
Kiefern rahmen den Blick auf die Felswände der Caldera de Taburiente im Herzen La Palmas.
Foto: Andreas Regul, Mai 2026

+++ Zehn Jahre nach dem Großbrand: La Palmas Kiefern beeindrucken mit ihrer Regenerationskraft +++ 31 Betriebe beteiligen sich an Projekt für ökologische Landwirtschaft +++ Endlich geschafft: Mit dem Motorrad durch das Anaga-Gebirge +++

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Zehn Jahre nach dem Großbrand: La Palmas Kiefern beeindrucken mit ihrer Regenerationskraft

Die Kanarische Kiefer gilt als Symbol für die Widerstandskraft der Natur auf La Palma.
Foto: Frieder

Wo sich vor zehn Jahren meterhohe Flammen durch die Wälder fraßen, wachsen heute wieder kräftige Kiefern. Der kanarische Kiefernwald auf La Palma zeigt eindrucksvoll, wie widerstandsfähig die Natur sein kann. Aktuelle Aufnahmen machen sichtbar, wie stark sich die vom Großbrand des Jahres 2016 betroffenen Gebiete inzwischen erholt haben.

Am 3. August 2016 war bei Jedey einer der schwersten Waldbrände der vergangenen Jahrzehnte ausgebrochen. Neun Tage lang kämpften Einsatzkräfte gegen die Flammen. Rund 4.864 Hektar Wald wurden zerstört, betroffen waren die Gemeinden El Paso, Fuencaliente, Villa de Mazo und Los Llanos de Aridane. Etwa 3.000 Menschen mussten vorsorglich ihre Häuser verlassen. Überschattet wurde der Einsatz vom Tod des Forstbeamten Francisco José Santana, der während der Löscharbeiten ums Leben kam.

Selbst nach schweren Bränden treibt die Kanarische Kiefer direkt aus ihrem Stamm wieder aus – eine außergewöhnliche Anpassung an Feuer.
Foto: Andreas Regul, Mai 2026

Dass sich der Wald heute wieder so grün präsentiert, ist vor allem der außergewöhnlichen Anpassungsfähigkeit der Kanarischen Kiefer zu verdanken. Sie gehört zu den wenigen Baumarten weltweit, die selbst nach schweren Bränden wieder direkt aus Stamm und Ästen austreiben kann. Dadurch beginnt die Regeneration vieler Waldflächen bereits kurze Zeit nach einem Feuer.

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31 Betriebe beteiligen sich an Projekt für ökologische Landwirtschaft

Praxis statt Theorie: Auf der Ecofinca Platanológico in Puerto Naos erhalten Teilnehmer Einblicke in nachhaltige Anbaumethoden.
Foto: PlatanoLógico

Weniger Chemie, gesündere Böden und eine Landwirtschaft, die auch künftigen Generationen eine Perspektive bietet – daran arbeiten auf La Palma inzwischen 31 landwirtschaftliche Betriebe gemeinsam mit Wissenschaftlern. Das Cabildo und der spanische Forschungsrat CSIC bauen damit ihr gemeinsames Programm für eine ökologischere und nachhaltigere Landwirtschaft weiter aus.

Rund 90 Prozent der beteiligten Flächen sind bereits ökologisch zertifiziert. Vertreten sind unter anderem Bananenplantagen, Zitrusfrüchte, Avocados, Mangos, Ananas, Pitahayas, Weinberge, Olivenhaine sowie Obst- und Gemüsebetriebe. Gemeinsam werden Methoden entwickelt, um den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und anderen Betriebsmitteln zu reduzieren und gleichzeitig landwirtschaftliche sowie tierische Reststoffe sinnvoll weiterzuverwerten.

Begleitet wird das Projekt von der Landwirtschaftsberatungsstelle des Cabildos in Breña Alta und dem Instituto de Productos Naturales y Agrobiología (IPNA-CSIC). Ziel ist es, die Bodenfruchtbarkeit langfristig zu erhalten, den CO₂-Fußabdruck der Landwirtschaft zu verringern und die Betriebe widerstandsfähiger für die Zukunft zu machen.

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Endlich geschafft: Mit dem Motorrad durch das Anaga-Gebirge

Manche Ausflüge nimmt man sich lange vor – und irgendwann klappt es endlich.

So ging es auch Salvatore Giuffrida. Vor wenigen Tagen nutzte er die Gelegenheit für eine Motorradtour durch das Anaga-Gebirge im Nordosten Teneriffas.

An den zahlreichen Aussichtspunkten legte er immer wieder Pausen ein und hielt die beeindruckende Landschaft mit der Kamera fest.

Das Anaga-Gebirge gehört zu den ältesten Landschaften Teneriffas und ist bekannt für seine zerklüfteten Berge, tief eingeschnittenen Täler, kleine Dörfer und spektakulären Ausblicke auf den Atlantik.

Die kurvenreichen Straßen machen die Region besonders bei Motorradfahrern beliebt.

Salvatores Bilder zeigen: Im Anaga-Gebirge lohnt es sich, nicht nur die Kurven, sondern auch die Ausblicke zu genießen.

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Von La Palma 24

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