
Foto: Andreas Regul, Juni 2026
+++ Kläranlage in El Remo geplant – Puerto Naos soll mit angeschlossen werden +++ Neue Schnellfähre „Pepita Castellví“ verstärkt Verbindung zwischen La Palma, Teneriffa und La Gomera +++ Über 1,2 Millionen Euro für Straßenprojekt bei La Salemera +++ La Palma überarbeitet Karten zu Überschwemmungs- und Risikogebieten +++
Kläranlage in El Remo geplant – Puerto Naos soll mit angeschlossen werden

Foto: Andreas Regul, Juni 2026
Für Puerto Naos und El Remo könnte sich in den kommenden Jahren ein lange bestehendes Infrastrukturproblem deutlich verbessern: Geplant ist ein neues Abwassersystem mit moderner Kläranlage, das künftig beide Küstenorte versorgen wird. Damit soll die bestehende Abwasserinfrastruktur langfristig modernisiert und an heutige Anforderungen angepasst werden.
Nachdem die notwendigen Vereinbarungen zwischen den beteiligten Behörden abgeschlossen wurden, startet nun die nächste Projektphase mit der Vorbereitung der Bauausschreibung.
Neue Schnellfähre „Pepita Castellví“ verstärkt Verbindung zwischen La Palma, Teneriffa und La Gomera

Foto: Puente de Mando
Im Hafen von Santa Cruz de La Palma wurde jetzt die Schnellfähre „Pepita Castellví“ der Reederei Baleària vorgestellt. Das moderne Trimaran-Schiff wird künftig die Route zwischen La Palma, Teneriffa und La Gomera verstärken und vor allem für schnellere und komfortablere Überfahrten zwischen den westlichen Kanareninseln sorgen.
Das Schiff bietet Platz für 870 Passagiere und bis zu 250 Fahrzeuge und erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 35 Knoten. An Bord stehen unter anderem neu gestaltete Passagierbereiche mit komfortablen Sitzen, zwei Cafeterias, private Lounges, WLAN über Starlink sowie ein pet-friendly Angebot für Reisende mit Haustieren.

Foto: Puente de Mando
Ab 26. Juni startet das Schiff auf der sogenannten Dreiecksroute zwischen Santa Cruz de La Palma, Los Cristianos auf Teneriffa und San Sebastián de La Gomera. Von Montag bis Samstag legt die Fähre um 17:30 Uhr in Santa Cruz de La Palma ab und fährt zunächst nach Teneriffa, anschließend weiter nach La Gomera. In umgekehrter Richtung erreicht das Schiff La Palma täglich bereits um 10:30 Uhr.
Auch im Bereich Warentransport baut Baleària ihr Angebot zusätzlich aus. Geplant sind künftig regelmäßige Frachtverbindungen zwischen La Palma und Cádiz, wodurch sich die Transportmöglichkeiten zwischen den Kanaren und dem spanischen Festland verbessern.
Mit der neuen Fast Ferry setzt die Reederei damit ihren Ausbau auf den Kanaren fort und erhöht insbesondere zwischen den westlichen Inseln die Kapazitäten rechtzeitig zur kommenden Sommersaison.
Über 1,2 Millionen Euro für Straßenprojekt bei La Salemera

Foto: Michael Nguyen, 2025
Rund um Villa de Mazo sollen mehr als 1,2 Millionen Euro in Bauarbeiten an zwei Straßenabschnitten investiert werden. Betroffen sind die Zufahrtsstraßen nach La Salemera und zum Umweltkomplex Los Morenos.
Geplant sind Arbeiten an den Straßen LP-217 und LP-2172, darunter neue Wasserableitungen, ein Brückenbau sowie Anpassungen an der bestehenden Streckenführung.

Foto: Michael Nguyen, 2025
Über die betroffenen Straßen wird auch der Complejo Ambiental Los Morenos erreicht, das zentrale Abfall- und Recyclingzentrum der Insel, in dem ein Großteil des Inselmülls gesammelt und verarbeitet wird.
La Palma überarbeitet Karten zu Überschwemmungs- und Risikogebieten

Auf La Palma wurden die Karten für mögliche Überschwemmungsgebiete aktualisiert. Sie bilden künftig die Basis für neue Schutz- und Vorsorgemaßnahmen.
Im Zuge der Überarbeitung wurden jene Bereiche neu bewertet, in denen ein erhöhtes Überflutungsrisiko besteht.
Dazu gehören nicht nur Gebiete entlang von Barrancos und Wasserläufen, sondern auch Küstenabschnitte, die bei starkem Seegang oder extremen Wetterlagen besonders gefährdet sein können. Die neue Kartierung lag zuvor drei Monate öffentlich aus. Während dieser Zeit gingen keinerlei Einwände oder Änderungsvorschläge ein.
Auf Basis der aktualisierten Karten sollen in den kommenden Jahren konkrete Maßnahmen entwickelt werden, um gefährdete Gebiete besser auf extreme Wetterereignisse vorzubereiten.
Nach Abschluss des Verfahrens auf Insel-Ebene werden die Unterlagen nun an die zuständigen Stellen auf den Kanaren und anschließend an die Europäische Union weitergeleitet.
Von La Palma 24
















