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+++ Spaniens Strände sollen rauchfrei werden +++ Wanderfestival auf La Palma startet mit 16 geführten Touren +++ Neue Glasfaserverbindung für das Observatorium auf La Palma +++ Cabildo fordert Ausnahme für vom Vulkan zerstörte Ferienhäuser +++
Spaniens Strände sollen rauchfrei werden

Foto: Andreas Regul
Die spanische Regierung will das Rauchen künftig auch an Stränden verbieten. Der Ministerrat hat am Dienstag den überarbeiteten Entwurf des neuen Tabakgesetzes beschlossen. Bevor die Regelung in Kraft treten kann, muss sie noch das parlamentarische Verfahren durchlaufen.
Das geplante Gesetz sieht außerdem vor, dass auch die Terrassen von Bars und Restaurants, öffentliche Schwimmbäder, Sportanlagen, Nationalparks und Open-Air-Veranstaltungen rauchfrei werden. Die Regelung soll auch für E-Zigaretten und andere tabakähnliche Produkte gelten.
Mit der Gesetzesänderung möchte das Gesundheitsministerium Nichtraucher, Kinder und Jugendliche besser schützen. Für leichte Verstöße sind Bußgelder zwischen 300 und 600 Euro vorgesehen.
Quelle: Gobierno de Canarias – Servicio Canario de la Salud
Wanderfestival auf La Palma startet mit 16 geführten Touren

Foto: Dieter Weiskircher
Gute Nachrichten für Wanderfreunde: Die Anmeldung zum XVIII. Internationalen Wander- und Bergfestival auf La Palma ist ab sofort geöffnet. Die Veranstaltung findet vom 18. bis 20. September statt und bietet insgesamt 16 geführte Touren durch einige der schönsten Landschaften der Insel.
Das Programm reicht von Wanderungen durch die Vulkanlandschaft am Tajogaite und entlang der Ruta de los Volcanes bis hin zu Touren durch den Nationalpark Caldera de Taburiente, den Lorbeerwald im Cubo de La Galga oder die ursprüngliche Natur von Garafía. Auch Themenwanderungen zur Geothermie, zum Kaffeeanbau, zu historischen Wasserwegen sowie eine Nachtwanderung mit Sternenbeobachtung stehen auf dem Programm.

Foto: Dieter Weiskircher
Die angebotenen Strecken richten sich an unterschiedliche Fitnesslevel. Die längste Tour führt über 20,5 Kilometer auf der Ruta de los Volcanes zwischen El Pilar und Fuencaliente, während die kürzeste Route in Puntallana rund 5 Kilometer lang ist.
Das Wanderfestival zählt seit vielen Jahren zu den wichtigsten Veranstaltungen für Aktivurlaub auf La Palma und lockt jedes Jahr Teilnehmer aus dem In- und Ausland auf die Insel. Wer teilnehmen möchte, sollte sich frühzeitig anmelden, da einige Touren erfahrungsgemäß schnell ausgebucht sind.
Weitere Informationen und Anmeldung: walkingfestivallapalma.net
Quelle: Cabildo de La Palma
Neue Glasfaserverbindung für das Observatorium auf La Palma

Foto: Michael Nguyen
Das Observatorium Roque de los Muchachos auf La Palma ist künftig über eine neue Glasfaserverbindung besser abgesichert. Das Institut für Astrophysik der Kanaren hat gemeinsam mit RedIRIS und dem spanischen Ministerium für digitale Infrastruktur eine zusätzliche unterseeische und terrestrische Datenverbindung eingerichtet.
Die neue Leitung verbindet La Palma direkt mit Teneriffa und von dort mit dem spanischen Festland. Gleichzeitig wurde auch die Verbindung zwischen dem Astrophysikzentrum auf La Palma und dem Observatorium auf dem Roque de los Muchachos doppelt abgesichert. Dadurch soll die Datenübertragung auch bei technischen Problemen oder Umweltereignissen gewährleistet bleiben.

Foto: Michael Nguyen
Die Investition beträgt mehr als 23 Millionen Euro und wird mit europäischen NextGenerationEU-Mitteln finanziert. Moderne Teleskope erzeugen große Datenmengen, die zuverlässig verarbeitet und an internationale Forschungseinrichtungen übermittelt werden müssen.
Nach Angaben des IAC könnte die neue Infrastruktur künftig auch anderen öffentlichen Einrichtungen zugutekommen – etwa im Katastrophenschutz, in den Nationalparks oder bei digitalen Angeboten rund um den Astrotourismus.
Quelle: Instituto de Astrofísica de Canarias
Cabildo fordert Ausnahme für vom Vulkan zerstörte Ferienhäuser

Foto: Andrea Jährlich
Das Cabildo de La Palma hat dem Parlament der Kanarischen Inseln zwei Änderungsanträge zum geplanten Gesetz über Ferienunterkünfte vorgelegt. Ziel ist es, Nachteile für Familien zu vermeiden, deren offiziell registrierte Ferienhäuser beim Vulkanausbruch 2021 zerstört wurden.
Konkret geht es darum, dass diese Unterkünfte nach einem Wiederaufbau nicht als Neubauten behandelt werden. Nach dem derzeitigen Gesetzentwurf müssten neue Ferienunterkünfte grundsätzlich zunächst fünf Jahre bestehen, bevor sie touristisch vermietet werden dürfen. Das Cabildo schlägt deshalb eine Ausnahme für bereits vor dem Vulkanausbruch registrierte Ferienhäuser vor, damit die Vermietung nach dem Wiederaufbau ohne diese Wartefrist wieder aufgenommen werden kann.
Mit einem zweiten Änderungsantrag spricht sich das Cabildo dafür aus, dass die Ley de Islas Verdes auch künftig erhalten bleibt. Diese Sonderregelung berücksichtigt die besonderen Gegebenheiten der westlichen Kanareninseln La Palma, La Gomera und El Hierro.
Ob die vorgeschlagenen Änderungen in das Gesetz aufgenommen werden, entscheidet das Parlament der Kanarischen Inseln im weiteren Gesetzgebungsverfahren.
Von La Palma 24


















Was lese ich da….Rauchen an den Stränden soll verboten werden?? Also Leute auf den Terrassen am Restaurant darf man ja schon seid vorletztem Jahr nicht mehr rauchen…das reicht doch wohl. wenn einem im Urlaub auch noch alles verboten wird, kann man ja gleich zuhause bleiben. Mit den Aschenbechern in Puerto Naos hat das doch gut geklappt. So kann man auch Urlauber vergraulen, denn Raucher wird es immer geben. Dann schau ich mal was mich im August erwartet.