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Die großen Augenblicke sind die, in denen wir getan haben, was wir uns nie zugetraut hätten
Marie von Ebner-Eschenbach

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La Palma News am 27.04.2026

La Palma 24 | 27.04.2026 | 0 | Diesen Artikel teilen
Abgelegene Siedlungen in den Höhenlagen La Palmas: Neue Mobilitätskonzepte sollen die Anbindung solcher Orte künftig verbessern.
Foto: Frank Oliver Glöckner

+++ Bessere Anbindung für abgelegene Orte auf La Palma +++ Pflanzaktion bei El Pilar für mehr Naturvielfalt +++ Straße zum Roque de los Muchachos zeitweise gesperrt +++ Klare Kriterien für Vulkanrisiken auf den Kanaren gefordert +++

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Bessere Anbindung für abgelegene Orte auf La Palma

Mandelblüte im Norden La Palmas: In den weit verstreuten Wohnlagen bleibt die Anbindung an den öffentlichen Verkehr oft eine Herausforderung.
Foto: Marcel Nguyen

Das Cabildo de La Palma arbeitet an neuen Lösungen, um die Mobilität vor allem in abgelegenen Ortsteilen zu verbessern. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, sollen Bewohner besser an das bestehende Verkehrsnetz angebunden werden.

Unter der Leitung von Darwin Rodríguez werden dazu verschiedene Maßnahmen geprüft. Ein geplantes Pilotprojekt sieht vor, Menschen aus verstreuten Wohngebieten zu zentralen Punkten zu bringen, von wo aus sie Busse oder Taxis leichter nutzen können.

Gleichzeitig soll die Zusammenarbeit zwischen Taxi- und Busangeboten stärker aufeinander abgestimmt werden. Ergänzend wird auch das gemeinsame Nutzen von Fahrten diskutiert, bei dem sich mehrere Personen ein Fahrzeug teilen. Ziel ist es, den Verkehr effizienter zu gestalten und die bestehenden Angebote besser auszuschöpfen.

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Pflanzaktion bei El Pilar für mehr Naturvielfalt

Mit dem Einsetzen heimischer Pflanzen am Refugio El Pilar wird aktiv zur Erhaltung der natürlichen Vegetation auf La Palma beigetragen.
Foto: Cabildo de La Palma

Rund um das Refugio El Pilar wurde eine Pflanzaktion durchgeführt: Im Rahmen der Transvulcania Adidas hat das Cabildo de La Palma gemeinsam mit Beteiligten vor Ort endemische Pflanzen in ihrem natürlichen Lebensraum eingepflanzt.

Mit dabei war auch die Inselrätin für Umwelt, Mónica Gómez. Sie machte deutlich, wie wichtig solche Aktionen für die Insel sind: Heimische Pflanzen helfen dabei, den Boden zu stabilisieren, Erosion zu verringern und die natürliche Fruchtbarkeit zu verbessern.

Gerade in den Höhenlagen rund um El Pilar zeigt sich, wie entscheidend eine intakte Vegetation ist. Die neu gepflanzten Arten fügen sich in das bestehende Ökosystem ein und unterstützen es dabei, sich langfristig selbst zu erhalten.

Ein weiterer Effekt: Pflanzen binden CO₂ und leisten damit auch einen Beitrag zum Klimaschutz – ein Thema, das auf La Palma zunehmend an Bedeutung gewinnt.

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Straße zum Roque de los Muchachos zeitweise gesperrt

Blick auf das Observatorium am Roque de los Muchachos: Die Zufahrtsstraße LP-403 wird wegen Straßenarbeiten zeitweise gesperrt.
Foto: Frieder

Wegen Straßenarbeiten wird die Zufahrt zum Roque de los Muchachos an zwei Tagen vorübergehend eingeschränkt.

Wie das Cabildo de La Palma mitteilt, wird die LP-403 – die Zufahrtsstraße zum Observatorium – am 28. und 29. April (Dienstag und Mittwoch) jeweils von 9:00 bis 17:00 Uhr gesperrt. Grund sind Arbeiten zur Erneuerung der Fahrbahndecke.

Während dieser Zeiten ist kein Zugang über die betroffene Strecke möglich. Besucher und Beschäftigte sollten ihre Fahrten entsprechend planen und gegebenenfalls auf andere Zeiten ausweichen.

Die Maßnahme dient der Verbesserung des Straßenzustands und soll langfristig für mehr Sicherheit und Fahrkomfort auf der Zufahrt zum Observatorium sorgen.

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Klare Kriterien für Vulkanrisiken auf den Kanaren gefordert

Ausbruch des Vulkans Tajogaite im Jahr 2021: Das Ereignis zeigt bis heute die Bedeutung klarer Risikobewertungen und abgestimmter Katastrophenschutzmaßnahmen.
Foto: Michael Nguyen

Die Abgeordnete von Coalición Canaria, Cristina Valido, fordert eine präzisere Regelung für den Umgang mit Vulkanrisiken. In einer Anfrage an das Innenministerium spricht sie sich dafür aus, die neue Richtlinie zur Katastrophenschutzplanung stärker an wissenschaftlich-technischen Kriterien auszurichten.

Konkret geht es darum, Risikogebiete künftig anhand klarer, nachvollziehbarer Maßstäbe – etwa durch Wahrscheinlichkeitswerte – besser abzugrenzen. Die Kanaren gelten bereits seit 1996 als einziges Gebiet Spaniens mit aktivem Vulkanrisiko, diese Einstufung solle nun weiter konkretisiert werden.

Kritisch sieht Valido vor allem, dass fehlende klare Kriterien zu Unsicherheiten führen könnten – etwa bei der Einsatzplanung im Katastrophenschutz oder bei der Verteilung öffentlicher Mittel. Der Vulkanausbruch auf La Palma im Jahr 2021 habe gezeigt, wie wichtig eine fundierte Planung mit klar definierten Risikozonen ist.

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Von La Palma 24

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