La Palma Stars Island: 1988 – 2018

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Stars Island La Palma: Die Entwicklung des Astro-Tourismus von 1988 bis 2018

 

Eine Insel auf dem Starway to Heaven

Die Isla Bonita verdient ihren Namen nicht allein im Blick auf Meer, Landschaft und Natur: Besonders schön ist das Sternenzelt, das sich über dem nordwestlichsten Eiland der Kanaren wölbt. In wolkenlosen Nächten funkeln die unzähligen Lichter der Milchstraße – ein galaktischer Anblick, der an vielen Orten auf unserem Planeten wegen Schmutz und zuviel Licht in der Luft unmöglich geworden ist. Seit 2012 trägt La Palma den Titel Starlight Reservat, geschuldet den gemeinsamen Anstrengungen von Politik, Forschung, privaten Unternehmen und Tourismusverbänden. Denn alle setzen sich dafür ein, die kleine Insel im Atlantik jenseits von Afrika mit ihrem klaren Nachthimmel zum Ziel für Sterngucker zu machen. Das blieb auch international nicht unbemerkt: Im Mai 2018 errang La Palma den Preis Mejor Producto de Turismo Activo in Madrid. Der Stern des Astro-Tourismus strahlt so hell, weil hier viele kluge und rührige Leute viel richtig gemacht haben. Wir schauen in diesem Beitrag bis in die 1980er-Jahre zurück und erklären, wie die kleine Insel den Starway to Heaven erklommen hat.

Auf die Fotos klicken, dann sieht man sie groß! s
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1988: Das Ley del Cielo wird verabschiedet. Dieses nationale Gesetz sagt der Lichtverschmutzung auf den Kanareninseln La Palma und Teneriffa den Kampf an. Ziel: Der ungetrübte Blick in den Nachthimmel soll langfristig gesichert werden. Anlass zu diesem “Himmelsgesetz” gibt, dass in den 1980er-Jahren die ersten Observatorien der Europäischen Nordsternwarte auf diesen beiden Kanareninseln in Betrieb gingen. Im Laufe der Zeit wird sich dieses Gesetz als wahres Geschenk des Himmels insbesondere für La Palma erweisen. Denn ohne die strengen Regeln im Blick auf Straßenlaternen und Außenbeleuchtungen würden die Sterne heute wohl kaum so gut sichtbar über der Isla Bonita stehen, und die Entwicklung des Astro-Tourismus wäre nicht möglich gewesen.

Foto von Facundo Cabrera: Mond über Santa Cruz de La Palma.

2007: Verteidiger des Nachthimmels treffen sich zur ersten internationalen Starlight-Konferenz auf La Palma. Die TeilnemerInnen erklären, dass Sternenlicht ein Welterbe und ein universeller kultureller Wert sei und sind sich einig, dass diese Erkenntnis unter den Menschen verbreitet werden muss. Außerdem geben sie in weiser Voraussicht bekannt, dass sich ein nicht von Licht verschmutzter Nachthimmel mit Starlight-Gefunkel gut für Werbung im touristischen Bereich eignet. Die Erkenntnisse der Konfernz gingen als La Palma-Declaration in die Geschichte ein. Ins Leben gerufen hatte diese Zusammenkunft übrigens das Instituto Astrofísica de Canarias (IAC), das für die Europäische Nordsternwarte auf Teneriffa und La Palma zuständig ist.

Foto von Giovanni Tessicini: Dank der besonderen Lichter der Hauptstadt Santa Cruz können Kamera-Artisten den Sternenhimmel ins Bild bannen.

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2009: Die internationale Starlight-Bewegung lässt ihren Worten nach der Konferenz auf La Palma Taten folgen – die Starlight Foundation wird als gemeinnütziger Verein gegründet. Ziel: Die Philosophie über den Wert eines ungetrübten Blicks in den Dark Sky soll weltweit durch Aktivitäten, Produkte und Angebote verbreitet werden. Wenige Jahre später beginnt die Starlight Foundation, die begehrten Titel für Gebiete mit klarem Nachthimmel zu vergeben. Foto: Astrofest La Palma

2009: Das Wanderfestival La Palma wird ins Leben gerufen. Bis heute ist es ein beliebtes Event sogar für Astro-Fans, denn im Programm finden sich auch Nachtwanderungen. Mehr Infos auf der Website des Walking-Festivals.

Foto: Wanderfestival

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2009: Das Cabildo ruft den ersten Astrofoto-Wettbewerb aus. Bis heute wird er jedes Jahr in zwei Kategorien durchgeführt: Deep Space und Landschaft über La Palma. Mitmachen können Amateure und Profis aus aller Welt – und das tun sie von Beginn an mit wachsender Begeisterung.

Foto: Foto: Mit dieser Aufnahme namens Sommernacht gewinnt Giovanni Tessicini 2013 den Astrofoto-Wettbewerb im Bereich Landschaft über La Palma.

2010: Die Kanarenregierung verleiht dem “Himmel über La Palma” die Goldmedaille des Archipels. Gewürdigt werden seine “außerordentliche Qualität und Reinheit”.

Foto: Montserrat Alejandre bannte die Milchstraße überm Süden von La Palma ins Bild und landete damit auf Platz 1 des Astrofoto-Wettbewerbs 2015 des Cabildos im Bereich Landschaft über La Palma.

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2010 und 2011: Im Rahmen des Kanaren-Plans zur touristischen Wettbewerbsfähigkeit namens Islas Canarias. Una Experiencia Volcánica II beginnt das Cabildo von La Palma mit der Entwicklung des AstroTourismus. Los geht´s mit dem Bau von sogenannten Astronomischen Aussichtspunkten und Wanderwegen mit Bezug zu den Sternen – heute gibt es 16 Miradores Astronómicos rings um die Insel. Außerdem werden Landhausvermieter und Restaurants angeregt, Angebote für Sternentouristen zu schaffen – und dafür zertifiziert! Es setzt ein Gründungsboom von Unternehmen ein, die sich den Astro-Tourismus auf die Fahne schreiben. 2011 bildet das Instituto Astronómico de Canarias (IAC) zusammen mit dem Cabildo die erste Generation von Starlight-Guides aus.

Foto Astronomischer Aussichtpunkt auf dem Roque de Los Muchachos: La Palma 24

2012: Die Anstrengungen haben sich gelohnt: La Palma wird zum ersten Starlight-Reservat und zur ersten Starlight Tourist Destination der Welt erklärt. Diese wichtigen Titel vergibt die oben beschriebene Starlight Foundation. Sternenlicht-Reservate sind Orte auf unserem Planeten, die einen exzellenten Nachthimmel und hochwertige Angebote für Touristen aufweisen. Das Prädikat Starlight-Reservat ist also ein internationales Qualitätssiegel, vergleichbar mit Ursprungsangaben auf Weinflaschen oder Lebensmitteln. Ganz klar, dass die Bezeichnung Starlight Tourist Destination nun zunehmend Leute anzieht, die im Urlaub nicht den Kopf hängen lassen, sondern lieber mal nach oben schauen.

Foto: Alexis Javier Acosta Simón, Gewinner des ersten Preises beim Fotowettbewerb El Paso 2017, mit seiner Aufnahme von der Milchstraße über der ältesten Kiefer auf den Kanaren bei der Kirche der Virgen del Pino.

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2013 und 2014: Das Tourismusministerium startet das Programm La Palma Destino Inteligente. Damit wird die Insel als smartes Reiseziel gefördert – und dazu gehört auch die Entwicklung des Astro-Tourismus. 2014 bildet sich auf der Isla Bonita eine “Initiative zur Kommerzialisierung von Sternentourismus-Produkten” unter der Regie von Inselpräsident Anselmo Pestana und dem damaligen Inseltourismusrat Raúl Camacho. Beide betonen, dass sich die kleine Insel durch den Astro-Tourismus zu einem ganz besonderen Urlaubsziel entwickeln könne. Es folgen noch mehr Start-ups mit astronmischem Bezug. 2014 sind es 52 Firmen – im Jahr 2018 werden es rund 70 sein. Auch der touristische Unternehmerverband CIT Tedote fördert den Sternentourismus und wirbt dafür zusammen mit der Inselregierung auf Messen sowie mit Vertretern im In- und Ausland. Auf der Internetseite Starsisland finden Besucher eine Übersicht über die Unternehmen und Angebote für Sternenfreunde.

Foto: Kai Stockrahm und sein The Arc genanntes Bild mit den Observatorien auf dem Roque de los Muchachos im Vordergrund: Platz 2 in der Kategorie Landschaften über La Palma beim Astrofoto-Wettbewerb 2016.

2014: Der erste internationale AstroMaster-Foto-Workshop auf der Isla Bonita wird ausgerufen. Der Erfolg ist riesig und dauert bis heute an. Grund: Starfotografen wie Babak Tafreshi geben den TeilnehmerInnen theoretische und praktische Anleitungen, um das Geglitzer am Nachthimmel über La Palma gekonnt ins Bild zu setzen. Positive Nebenwirkung: Die wunderbaren Ergebnisse dieses Kurses landen auch in Medien und sozialen Netzwerken und bewerben wiederum die Schönheit des Firmaments über der kleinen Kanareninsel. Wegen dem Run auf die Workshops mit den weltberühmten Fotografen kann man sich schon jetzt für den AstroMaster 2019 anmelden.

Foto: AstroMaster

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2015: Auch der spanische Staat würdigt nun die universellen Einfälle von La Palma bei der Entwicklung des Sternentourismus, und Inselpräsident Anselmo Pestana kann stolz die Placa al Mérito Turístico a Destinos Emergentes entgegennehmen. 2015 kommt das Tourismusressort im Cabildo außerdem auf die Idee, Events mit himmlischem Bezug unter dem Begriff ASTROFEST zu vereinen. Inzwischen gibt es für diese Veranstaltungen eine eigene Website. Das Bild oben zeigt beispielsweise das Plakat des Reventón Trails 2018, der ins ASTROFEST-Programm aufgenommen wurde. Grund: Erstmals wird im Rahmen des Rennprogramms ein Nacht-Trail namens Subida de las Estrellas angeboten. Der ist sofort ausgebucht, was die Begeisterung fürs Laufen in starry Nights beweist. Übrigens gibt es auf La Palma noch mehr nächtliche Runs: Zum Beispiel den Full Moon-Trail in Tijarafe.

2015: Die Crème de la Crème der Astro-Fotografen dieser Welt fliegt auf La Palma ein, um bei der ersten internationalen Nightscape Conference Erfahrungen auszutauschen – und wahrscheinlich haben die Kamera-Artisten auch ein paar Bilder vom nächtlichen Strahlen über der Isla Bonita geschossen, wenn sie schon mal da waren. Die Organisatoren des just geborenen ASTROFEST-Babies nutzen die Gelegenheit, um zwei der Topp-Fotografen für die Inselwerbung einzuspannen und verleihen ihnen den ebenfalls frisch ausgehirnten Titel Amigos de Stars Island La Palma. Die ersten offiziellen “Freunde der Sterneninsel” sind Babak Tafreshi, Gründer des Fotografen-Verbands The World at Night (TWAN), und der Präsident des Verbandes Astronomers without Borders (AWB), Mike Simmons (Foto oben links).
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1985-2018. Die Anstrengungen zur Vermeidung von Lichtverschmutzung wirken sich bis heute positiv auf die wissenschaftlichen Arbeiten in den Observatorien auf La Palma aus. 1985 schauen die ersten Techno-Augen auf dem Roque de Los Muchachos ins All, und ihre Anzahl steigt ständig, gekrönt vom Bau des größten Spiegelteleskops der Welt namens Gran Telescopio de Canarias (GTC), das 2009 eröffnet wurde. Der höchste Berg der Insel ist wegen der Sternwarten und der gigantischen Aussicht ein beliebtes Ausflugsziel bei den Inselgästen: Jedes Jahr strömen um die 100.000 auf den Berg mit den weißen Kuppeln.

Foto: Instituto de Astrofísica de Canarias (IAC)

 

2018. Im Sommer dieses Jahres steht ein weiteres Avantgarde-Projekt in der Europäischen Nordsternwarte auf La Palma kurz vor seiner Vollendung: Der Prototyp der neuen Large Size Telescopes (LSTs) ist mit seinen 198 Spiegeln der zehnmal leistungsfähigere Nachfolger der beiden MAGIC-Teles auf dem Roque de Los Muchachos, die Gammastrahlen aus dem All einfangen. Und dann hoffen die IAC und Politiker noch auf einen ganz großen Coup: Den Bau des Thirty Meter Telescopes (TMT) auf der Isla Bonita. Der ist eigentlich auf Hawaii geplant, aber wegen Bürgerprotesten wurde La Palma als Alternativstandort beschlossen. In dieser Sache heißt es allerdings noch abwarten und Tee trinken – alles hängt zunächst von der Entscheidung der Richter auf Hawaii pro oder kontra TMT auf dem Maunakea ab.

Foto: CTA-Konsortium LST-Teleskope

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2016-2018: Auch das ist Sternenpolitik á la Isla Bonita: Unterhalb der Observatorien wurde 2016 mit dem Bau eines Besucherzentrums begonnen – mit der Eröffnung ist im kommenden Jahr zu rechnen. Hier finden Starlight-Fans künftig mehr als Astro-Infos: Auf 14.000 Quadratmetern entstehen Ausstellungsräume, Projektionssäle, Restaurants, ein Laden, Gartenanlagen, Terrassen und Parkplätze. Kenner der Insel dürfte das freuen, denn bisher gab es auf dem höchsten Berg von La Palma keinerlei Einkehrmöglichkeit nach der langen Auffahrt. Die gigantische Anlage schlägt übrigens mit knapp 3,3 Millionen Euro für den Rohbau und nochmal mit rund 2 Millionen Euro für die Ausstattung zu Buche. Dieser Brocken kann aus Geldern der Cabildo-Kasse mit Hilfe von Mitteln aus dem kanarischen Entwicklungsfonds Fondo de Desarrollo de Canarias gestemmt werden.

Foto: Modell vom Besucherzentrum des Cabildo

2016-2018. Man muss kein Sterndeuter sein, um die internationale Wirkung dieser Idee der Inselregierung zu ahnen: In Santa Cruz de La Palma wird demnächst der Walk of Fame der Wissenschaft gebaut, auf dem hochkarätige Denker dieser Welt mit einem Stern verewigt werden. Die ersten vier Ausgewählten holten ihre Stars-to-go im Kleinformat bereits ab: Der erste war der im März 2018 verstorbene, englische Astrophysiker Stephen Hawking, dann folgten der russische Kosmonaut Aleksei Leonow und der japanische Physik-Nobelpreisträger Kajita Takaaki. Im April 2018 nahm der amerikanische Physik-Nobelpreisträgrer Samuel Chad Chung Ting seinen symbolischen Stern in klein auf der Insel entgegen. Der Paseo de las Estrellas de la Ciencia in Santa Cruz wird im Zuge des anstehenden Umbaus der Avenida Marítima in Santa Cruz angelegt; im Laufe der Zeit sollen hier bis zu 50 Sterne mit Namen von genialen Forschern aus aller Welt im Beton blinken. Fotos: Cabildo de La Palma
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2018: Im Rahmen des oben beschriebenen Astrofestes greifen auch die Organisatoren der Transvulcania nach den Sternen: Die zehnte Auflage des Tanzes über die Vulkane von La Palma steht unter dem Titel Space Runners. Um dem Himmel so nah wie möglich zu sein, wird den 3.600 BergläuferInnen aus 60 Ländern und fünf Kontinenten mit einem Live-Stream aus dem GTC ein galaktisches Willkommen zuteil.

Foto: aus Live-Stream Transvulcania-Eröffnung

2018. Noch eine erfolgreiche Astrofest-Idee: Im April heißt es zum zweiten Mal La Palma se apaga. Dabei wird ab 22 Uhr rings um die Insel ein gewollter Black-out organisiert. Unter dem Motto „schalte das Licht aus und die Sterne an“ verdunkeln Gemeindeverwaltungen öffentliche Orte, Unternehmen im Bereich Astrotourismus, Starlight-Guides und Vereine organisieren Nachthimmelbeobachtungen mit Teleskopen, und es gibt Konzerte und Theatralisches im Starlight.

Foto: Cabildo La Palma

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Ende Mai 2018: Die Isla Bonita heimst auf der Feria Internacional de Turismo (FITUR) in Madrid eine der begehrtesten Auszeichnungen ein: Die öffentlich-private Zusammenarbeit im Astro-Tourismus-Bereich auf La Palma erhält den Preis Mejor Producto de Turismo Activo – Bestes Produkt im Aktivtourismus. Den Wettbewerb um diesen Titel gibt es seit 23 Jahren, veranstaltet wird er stets von der Tourismusmesse FITUR und der Zetischrift AireLibre. Inselpräsident Anselmo Pestana führt den Erfolg auf die einvernehmliche Kooperation zwischen der Inselverwaltung und privaten Unternehmen zurück. Inseltourismusrätin Alicia Vanoostende erweitert die Erklärung: „Von der großen wissenschaftlichen Arbeit in den Observatorien auf dem Roque de Los Muchachos über Geschäfte und Touristenunterkünfte bis hin zu Sportveranstaltern oder Fotografen-Verbänden wird daran gearbeitet, La Palma zu einem einzigartigen Sternenziel auf der Welt zu machen.” Sie erinnert außerdem daran, dass die Isla Bonita schon 2017 von der Welttourismus-Organisation als Beispiel für Entwicklung und Finanzierung von Astro-Tourismus ausgewählt wurde. Inzwischen holen sich immer mehr Länder und Kommunen rings um den Globus auf La Palma Anregungen, um dem Konzept der kleinen Kanareninsel nachzueifern.

Foto: Alicia Vanoostende und Anselmo Pestana auf der FITUR

2018 und zuvor. Auf La Palma stehen drei weitere Events im Zeichen der Sterne: Das Festival für FilmemacherInnen namens Festivalito, die Muestra Internacional de Cine Astronómico (MICA) und das Tiempo Sur-Filmfestival im Nordwesten der Insel. Letzteres läuft an diesem Wochenende wieder an: Vom 30. Juni bis zum 15. September 2018 sind im Puntagorda, Tijarafe und Garafía erneut Teams mit der Kamera unterwegs, es gibt Filmvorführungen und Workshops, um Cine de las Estrellas zu produzieren. Das ausführliche Programm kann man auf der Tiempo Sur-Facebookseite studieren. Das Festivalito ist gerade vorbei – aber wer die dabei entstandenen Kurzfilme sehen will, klickt einfach auf die Website des Festivals oder findet die Filmchen auf Youtube. Nein, Starbesetzungen gibt´s bei diesen Festivals nicht, aber schöne Szenen unterm unvergleichlichen Nachthimmel der Isla Bonita.

Foto: Festivalito

 

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Zukunft: La Palma ist auf einem guten Weg. Wir haben hier im Zeitraffer die Meilensteine und Ideen zusammengefasst, die die Isla Bonita in die erste Liga des Astro-Tourismus katapultiert haben. Neben den großen, von uns beschriebenen Events gibt es inzwischen ständig irgendwo auf der Insel “himmlische” Vorträge, Gesprächsrunden, Seminare, Fotowettbewerbe und vieles mehr. Auch die Werbung der Verantwortlichen auf der Insel und der Tourismusverbände CIT Tedote/ASDETUR in Sachen Astro-Tourismus hält ungebrochen an. Wir werden im La Palma 24-Journal weiter über das starry Island im Atlantik berichten.

Foto: Facundo Cabrera – Milchstraße überm Leuchtturm im Süden von La Palma

DAS LA PALMA 24-JOURNAL DANKT ALLEN FOTOGRAFEN FÜR DIE WUNDERBAREN BILDER IN DIESEM BEITRAG!

Foto: Green Light von Montserrat Alejandre

Lust auf Sternenferien auf La Palma machen auch die vielen Videos auf Youtube. Hier ist einer von Christoph Malin:

2018: Diese Aufnahme soll der krönende Abschluss unseres Ausflugs in die Welt der Sterne über La Palma sein. Es ist das Siegerfoto des ersten Transvulcania Photo Contests 2018 von Adrián García Rivero aus Gran Canaria. Er hatte sich oberhalb des Vulkans Teneguía plaziert, wodurch es ihm gelang, sowohl die Leuchtspur der Tailrunner-Stirnlampen als auch das Starlight über dem Skyrunning-Event – und sogar die Lichter von El Hierro ins Bild zu bannen.

2018: Diese Aufnahme soll der krönende Abschluss unseres Ausflugs in die Welt der Sterne über La Palma sein. Es ist das einmalige Siegerfoto von der Premiere des Transvulcania Photo Contests von Adrián García Rivero aus Gran Canaria: Er plaziert sich am 12. Mai 2018 oberhalb der Vulkane im Süden von La Palma und fängt zum einen die Stirnlampen-Leuchtspur der um 6 Uhr morgens gestarteten Ultra-TrailrunnerInnen ein. Gleichzeitig gelingt es ihm, die Sterne über dem Skyrunning-Event ins Bild zu bannen. Und wer genau hinschaut, erkennt sogar die Lichter der Nachbarinsel El Hierro hinter dem Vulkankegel. Ein Triple-Effekt, der den Kamerakünstler zurecht auf Platz 1 katapultierte.

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