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Die Zeit ist zu kostbar, um sie mit falschen Dingen zu verschwenden
Heinz Rühmann

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Leuchttürme auf La Palma einst und heute

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Die Faros auf La Palma - Leuchttürme warnen in alle Himmelsrichtungen

 

Come on light my Fire:

Vier Riesen mit strahlendem Haupt

Überall an den Küsten der Welt sorgen Leuchttürme für Sicherheit der Seefahrer und helfen bei der Positionsbestimmung. Auf der Kanareninsel La Palma gibt es vier aktive Schifffahrtszeichen, die ihre Lichtsignale in dunkler Nacht in alle Himmelsrichtungen schicken. Nicht nur zur Orientierung der Seeleute – die Faros sind auch eine beliebtes Fotomotiv für Touristen.

Die Südleuttürme unterm Sternenhimmel: warnen und informieren. Foto: Montserrat Alejandre

Die Südleuchttürme unterm Sternenhimmel: warnen, informieren im Innern in Sachen Meeresschutzgebiet La Palma und sind ein sensationelles Fotomotiv bei Tag und Nacht. Foto: Montserrat Alejandre

Eigentlich ragen fünf Leuchttürme rings um La Palma in den Himmel – zwei auf der Gemarkung von Fuencaliente an der Südspitze, einer in Barlovento im Norden, einer in La Bombilla im Westen und einer an der Küste von Mazo im Osten. Doch nur vier von ihnen blitzen im 21. Jahrhundert warnend auf den Ozean, denn von den beiden Süd-Faros ist nur noch einer aktiv.

 

Die Faros im Süden von La Palma

Weiß-rot bebändert und 24 Meter hoch strahlt das 1985 in Betrieb gegangene Lighthouse neben den Salinen von Fuencaliente sein Leuchtfeuer in die Nacht. 14 Seemeilen weit trägt das Licht in die Dunkelheit übern hier meist wilden, windgepeitschten Atlantik rings um die Südspitze der Isla Bonita. Daneben steht der kleinere, aus grauem Basalt gemauerte Vorgänger, der die Schiffe seit 1903 gewarnt hatte und beim Ausbruch des Teneguía im Oktober 1971 so stark beschädigt wurde, dass ein neuer Faro her musste. Gleichwohl ist der „Alte“ noch nicht komplett „out“: Im Innern des einstigen Leuchtturmwärterhauses wird über das 2001 ausgerufene Meeresschutzgebiet vor der Südwestküste von La Palma informiert. Centro de Interpretación de la Reserva Marina heißt das kleine, 2006 eröffnete Museum - in zwei Sälen geht es um die inzwischen erfolgreiche Wiederherstellung der submarinen Ökosysteme und nachhaltige Fischerei. Öffnungszeiten: Vom 15. Juni bis zum 15. September jeden Jahres mittwochs bis sonntags von 10 bis 18 Uhr – in den übrigen Monaten dienstags bis samstags von 9 bis 17 Uhr. Infotelefon: 922.48.02.23. Gastrotipp: Direkt neben den beiden Faros im Süden liegt die Saline von Fuencaliente. Hier kann man gratis über einen mit Tafeln erklärten Lehrpfad durch die Salzfelder wandern, im Restaurant Jardin de la Sal sehr gut essen und das weiße Gold in einem Lädchen beim Salinen-Restaurant erwerben.

 

Der Faro in Barlovento: Anbauten werden ein Hotel. Foto: Gemeinde

Der Faro in Barlovento: Anbauten werden zum Hotel. Foto: Gemeinde

Der Faro an der Punta Cumplida in Barlovento

1867 ging der Faro an der Punta Cumplida in Barlovento in Betrieb und ist damit der älteste auf La Palma. Doch der 34 Meter große graue Riese im Norden wartet mit noch mehr Superlativen auf: 2011 wurde er als erster Leuchtturm in Europa mit hochleistungsfähigen LED-Lampen bestückt, deren Signal 24 Seemeilen weit zu sehen ist. Außerdem darf er sich als erster Faro auf den Kanarischen Inseln zum Hotel mausern: Eine deutsche Firma baut die Anbauten des Turms in Feriendomizile um. Die erforderlichen Genehmigungen der kanarischen und spanischen Regierungen sowie das Plazet der Küstenbehörden liegen vor – die Eröffnung könnte noch 2017 stattfinden.

 

Der Bombilla-Leuchtturm: steht auf einer Lavazunge. Foto: Facundo Cabrera

Der Bombilla-Leuchtturm: steht auf einer Lavazunge. Foto: Facundo Cabrera

Der Faro an der Punta Lava in La Bombilla

Warnende Lichtblitze 20 Seemeilen weit in Richtung Westen sprenkelt der Faro Punta Lava in La Bombilla über den Atlantik. Punta Lava deshalb, weil das Land, auf dem der 48 Meter hohe Gigant steht, erst durch den Lavastrom des San Juan-Vulkanausbruchs im Juni 1949 entstand. 1993 erbaute man auf dieser Lavaplattform im Atlantik den Leuchtturm, und außerdem entstand hier das Caseta-Dorf namens La Bombilla. Gastrotipp: Touristen und Residenten besuchen den malerischen Ort gerne, denn hier finden sich nicht nur zahlreiche Fotomotive, sondern auch zwei nette Lokale – unser bebilderter Spaziergang zeigt es.

 

Der Faro Arenas Blancas an der Playa Salemera

Warum der Leuchtturm im Osten von La Palma Arenas Blancas – also weißer Sand – heißt, leuchtet nicht so ganz ein. Denn der nahegelegene Strand von Las Salemeras besteht ebenso wie alle anderen Playas auf der Isla Bonita aus feinen, schwarzen Lavakörnern. Aber sei´s drum: Richtung Osten leuchtet der gute Stern der Seefahrer auf der Gemarkung von Mazo hell und 20 Seemeilen weit vom 38 Meter hohen, weißen Faro aus Beton, der 1992 in Betrieb genommen wurde. Gastro-Tipp: Ein Stück authentisches La Palma erlebt man im Kiosco Salemera. Dieses Restaurant direkt am Strand gewann übrigens 2016 die Premio Popular bei der Ruta de Cruces y Tapas - das ist die alljährliche Schlemmertour im Frühling durch viele Lokale der Ost-Metropolen von La Palma.

Der Leuchtturm nahe des Strandes von La Salemera: hier weht oft eine steife Brise. Foto: La Palma 24

Der Leuchtturm nahe des Strandes von La Salemera: Im Osten weht oft eine steife Brise, aber dann kann man im Kiosco Salemera Schutz suchen und palmerische Spezialitäten probieren. Foto: La Palma 24

Von Gudrun -

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