La Palma: Saline Fuencaliente – Jardin de la Sal

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Restaurant in der Saline Fuencaliente – Jardin de la Sal:

Tradition trifft Moderne in Küche und Stil

Integration ins Naturschutzgebiet: Mit seiner Steinfassade fügt sich der Salzgarten harmonisch in die Landschaft ein. Foto: La Palma 24

Integration ins Naturschutzgebiet: Mit seiner Steinfassade fügt sich der Salzgarten harmonisch in die Landschaft ein. Foto: La Palma 24

Anfang September 2013 hat der „Jardin de la Sal“ beim Leuchtturm im Süden von La Palma mit großem Medienrummel eröffnet. Grund: Der „Salzgarten“ ist mehr als ein Restaurant. Das neue Gebäude gehört zur Saline und birgt ein kleines Museum, das übers weiße Gold am Fuße des Teneguía informiert.

Der Salzgarten war ein Projekt, das viel Durchhaltevermögen erforderte. Geschlagene 14 Jahre lang musste die Salzgärtner-Familie Hernández mit den Behörden um die Genehmigung kämpfen, denn die Saline liegt mitten im Naturschutzgebiet von Fuencaliente. Im März 2011 durfte der Bagger zum ersten Mal zubeißen, und nach eineinhalb Jahren Bauzeit blitzt nun der Jardin de la Sal in der Sonne.

Aussicht nicht nur auf zwei Terrassen: viel Glas macht´s möglich. Foto: La Palma 24

Aussicht nicht nur auf zwei Terrassen: viel Glas macht´s möglich. Foto: La Palma 24

Viel Glas und stylische Elemente wurden hier mit traditioneller palmerischer Bauweise verbunden. Ergebnis: Das mit Natursteinen ummantelte Gebäude fügt sich harmonisch in die Lavalandschaft des wilden Südens ein und bietet dem Gast tolle Ausblicke in modernem Ambiente.

 

Schlichte Eleganz, freundlicher Service und leckere Sachen: Yelimar serviert Thunfisch-Kroketten und Salat "Jardin de la Sal". Foto: La Palma 24

Schlichte Eleganz, freundlicher Service und leckere Sachen auf der Erdgeschoss-Terrasse: Yelimar serviert Thunfisch-Kroketten und “Ensalada Jardin de la Sal”, eine Kombi aus Blattsalaten, Tintenfischringen, Erdbeeren und Ananas. Foto: La Palma 24

Konzeption im Salzgarten: „Gestern trifft heute“

Das Konzept „gestern trifft heute“ gilt auch in der Küche des Jardin de la Sal. Ambitionierte Köche von der Hotelfachschule Virgen de las Nieves verbinden palmerische „Old-School“-Rezepte mit innovativen Schlemmer-Ideen. Sprich: Auf der Karte finden sich Speisen wie „Secreto ibérico con mermelada de calabaza y manzana verde” – „iberisches Geheimnis mit Kürbis-Apfel-Marmelade“ – ebenso wie beliebte Klassiker, etwa Thunfisch-Kroketten, gegrillter Ziegenkäse oder Paella. Auch bei den Nachtischen locken außergewöhnliche Eigenkreationen: zum Beispiel Schokoladentorte mit Erdbeeren, Basilikum und Flor de Sal – das Edelprodukt der Saline von Fuencaliente.

„Natürlich verwenden wir unser eigenes Salz“, lacht Chef Andrés Hernández. „Und ansonsten so viel wie möglich Produkte aus La Palma wie frischen Fisch, Fleisch, Gemüse, Salat und Gofio.“ Ganz wichtig ist ihm außerdem, dass die Speisen „schön präsentiert“ werden. Apropos „das Auge isst mit“: wer Aioli bestellt, wundert sich, denn die Knoblauch-Mayo sieht grau aus. Der Grund: die fortschrittlichen „Cocineros“ geben der beliebten Creme mit einem Schuss Calamares-Tinte einen besonderen Touch.

 

Angela und Janosh gefällt es auf der oberen Terrasse: "Der Salzgarten ist ein wunderschöner Platz". Foto: La Palma 24

Angela und Janosh gefällt es auf der oberen Terrasse: “Der Salzgarten ist ein wunderschöner Platz”. Foto: La Palma 24

Zwei Terrassen: Relaxen und Aussicht genießen

Die etwas andere Küche, die freundliche Bedienung und vor allem die Aussicht im Salzgarten kommen an. Angela und Janosh sind zu Fuß vom Vulkan San Antonio zur Saline gewandert und haben sich hier gestärkt, bevor sie sich auf den anstrengenden Rückweg machten: „Der Salzgarten ist ein wunderschöner Platz“, resümieren die beiden gebürtigen Ungarn, die jetzt in London leben. „Wir waren schon auf allen Kanaren, aber nach La Palma kommen wir immer wieder zurück.“

Salzspezialitäten aus dem Süden La Palmas: Salzshop im Jardin de la Sal. Foto: La Palma 24

Grobes und feines Biosalz sowie Salzspezialitäten aus der Saline im Süden La Palmas gibt es nicht nur in den Supermärkten der Insel: Shop im Jardin de la Sal. Foto: La Palma 24

Andrés freut sich über jeden Besucher. Denn die Salzgärnter-Familie Hernández hat das Restaurant nicht wegen Reichtums gebaut, sondern schlichtweg, um ihre Existenz zu sichern. Obwohl sie schon seit Generationen „weißes Gold“ verkaufen, müssen sie laut Andrés mit jedem Pfennig rechnen. Dass man sich als Salzbauer nicht dumm und dusslig verdient, zeigen schon die mehr als günstigen Preise des groben und feinen „Sal de Fuencaliente“ in den Supermärkten auf La Palma. Und selbst die edle „Salzblume“ kostet auf der Insel vergleichsweise wenig. Etwas mehr muss man für die neueste Idee von Andrés hinlegen: Er offeriert vier spezielle Sorten Flor de Sal, die wahlweise mit Teneguía-Wein, rotem Mojo, Zitrone und Pfeffer oder mit Kräutern angereichert sind.

 

Die Lounge mit Bar im ersten Stock: hier und auf der oberen Terrasse gibt es Getränke und Tapas. Foto: La Palma 24

Die Lounge mit Bar im ersten Stock: hier und auf der oberen Terrasse gibt es Getränke und Tapas. Foto: La Palma 24

Salzshop, Museum und Rundgang

Diese Spezialitäten – und natürlich auch das normale 100-Prozent-Bio-Meersalz – gibt es im Shop des Jardin de la Sal. Ansonsten birgt das neue Restaurant im Untergeschoss ein kleines Museum, das dieser Tage fertiggestellt wird. Für die Bequemlichkeit der Wanderer hat Andrés einen Raum gebaut, wo sie ihre Rucksäcke verstauen können, um umbelastet im Restaurant zu sitzen oder durch die Saline zu spazieren. Diesen Rundgang kann man ohne Führung auf eigene Faust unternehmen, denn überall stehen Tafeln mit Erklärungen zur Salzgewinnung in mehreren Sprachen.

Frisch auf den Tisch: Salz aus Fuencaliente. Foto: La Palma 24

Frisch auf den Tisch: Salz aus dem Atlantik vor Fuencaliente. Foto: La Palma 24

Das Restaurant mit seinen insgesamt 147 Sitzplätzen ist in folgende Bereiche aufgeteilt: Neben der großen Terrasse im Erdgeschoss sind ein Gastraum, die Küche sowie ein Nebenzimmer angesiedelt. Der Nebenraum bietet Platz für bis zu 40 Personen und kann auch für private Events gebucht werden. Im oberen Stock relaxen die Gäste in einer eleganten Longe oder auf der zweiten Terrasse. Hier werden von einer kleinen Bar aus Getränke und Tapas serviert. Die warmen Gerichte gibt es im Restaurant im Erdgeschoss.

Öffnungszeiten: Die ändern sich immer mal wieder – deshalb schaut man am besten auf der Facebook-Seite vom Jardin de la Sal nach – hier klicken.

Hier der La Palma 24-Journal-Artikel zur Salzgewinnung aus dem Jahr 2011 – der wird niemals alt.

Bienvenido - Willkommen - Welcome: Das Team vom Jardin de la Sal freut sich auf Ihren Besuch! Foto: La Palma 24

Bienvenido – Willkommen – Welcome: Das Team vom Jardin de la Sal und “Jefe” Andrés (ganz rechts im Bild) freuen sich auf Ihren Besuch. Foto: La Palma 24

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5 Antworten zu "La Palma: Saline Fuencaliente – Jardin de la Sal"

  1. Lars von Baldow  6. octubre 2013 at 19:37

    Guten Tag,

    ich und meine Frau sind ueber die Inneneinrichtung des Restaurants entsetzt. Das ganze erinnert uns an eine Bahnhofsgastaette, nuechtern, ungemuetlich und ohne Flair. Jede Strandbaracke hat mehr Identitaet als diese flache Architektur.
    Eine grosse Kaelte aus Beton, Glas und Lieblosigkeit. Nie wieder, auch wenn das Essen ok war.

    Liebe Gruesse
    von Baldow

    (seit 12 Jahren auf La Palma)

  2. Eddy  6. febrero 2014 at 16:43

    Hallo,

    über Geschmack lässt sich streiten! Äußerlich fügt sich das Restaurand klasse in das Landschaftsbild. Von innen sehr modern…wir mögen das. Klar kühle Formen, große Fensterfronten, die den Blick auf den Atlantik freigeben – und dann noch eine,aus unserer Sicht, sehr gut Küche! Wir waren gestern auf einen großen Alfonsino-Fisch dort….und heute Abend gleich nochmal.

    Eine echte Empfehlung!!!

    Edgar Willms

  3. Kerstin  16. diciembre 2014 at 21:09

    Wir waren von diesem Restaurant begeistert! Es fügt sich unauffällig und passend in die Landschaft und man hat einen überwältigenden Blick auf den Atlantik. Schön ist auch, dass die Räume sehr hell und lichtdurchflutet sind. Das geht natürlich nur mit moderner Architektur.
    Sehr zu loben sind ebenfalls die hervorragende Küche und das überaus freundliche und serviceorientierte Personal.

  4. Jette  29. marzo 2016 at 07:39

    Ich war total begeistert, als ich gestern bei bestem Wetter auf der Terrasse des “Jardin de Sal” saß. Ich empfand es wie an einem magischen Ort zu sitzen. Im Hintergrund die dunklen Vulkane, vorn das azurblaue Meer und der Blick auf El Hierro, La Gomera und Teneriffa, inmitten der in weiß bis rosa schimmernden Salzgärten und dazu so nette und aufmerksame junge Menschen im Service…einfach Klasse. Da ich leider satt war, habe ich das Speisenangebot nicht getestet, sah aber an den Nebentischen nur zufriedene Gäste über sehr ansprechenden Tellern. Die Architektur des Gebäudes und auch die Inneneinrichtung passt soooo gut im diese einzigartige Landschaft und ich kann den Besitzern und denen, die sie beraten haben, nur gratulieren für so viel Gutes, was sie dort geschaffen haben… wie bereits geschrieben:”Un lugar magico!”

  5. Pingback: La Palma – Wissenswertes für die Reise – longroad.de

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