
Am Samstag war Tanja im Norden der Insel, bei Garafía, unterwegs und hat dort die aktuelle Entwicklung der Natur festgehalten. Die Aufnahmen zeigen eindrucksvoll, wie präsent der Frühling in dieser Region derzeit ist.
Gerade im Norden, wo es in den vergangenen Monaten ausreichend Niederschläge gab, zeigt sich die Landschaft jetzt besonders dicht und abwechslungsreich. Wiesen und Wegränder sind üppig bewachsen, viele Pflanzen blühen gleichzeitig, während andere bereits Samen ausbilden.
Auffällig sind die rosafarbenen Blüten des Kalifornischen Mohns (Eschscholzia californica), die sich zwischen Gräsern und anderen Wildpflanzen ausbreiten. Neben den geöffneten Blüten sind bereits zahlreiche Samenkapseln zu sehen, die typisch für diese Pflanze sind und in verschiedenen Reifestadien vorkommen.
Zwischen dem Mohn wachsen gelb blühende Kronen-Margeriten (Glebionis coronaria) sowie weitere kleine Wildblumen, die den Wiesen ein abwechslungsreiches Erscheinungsbild geben. Die Vegetation wirkt insgesamt sehr dicht, was für diese Jahreszeit im feuchteren Norden der Insel charakteristisch ist.

Besonders gut zu erkennen sind auch die kräftig pinkfarbenen Blüten der Acker-Gladiole (Gladiolus italicus). Sie ragen aus den Wiesen heraus und sind durch ihre Form und Farbe leicht auszumachen. Entlang eines Stängels öffnen sich die Blüten nach und nach, sodass sich verschiedene Stadien gleichzeitig beobachten lassen.
Die Fotos zeigen deutlich, wie dynamisch sich die Natur aktuell entwickelt: Blüte und Fruchtbildung laufen parallel, und viele Pflanzen nutzen jetzt die günstigen Bedingungen.
Für alle, die den Norden von La Palma kennen, sind solche Eindrücke typisch für das Frühjahr – eine Zeit, in der die Insel besonders frisch und lebendig wirkt.
👉 Alle Fotos: Tanja
Von La Palma 24




























