Newsticker: Nachrichten am 21.1.2019

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La Palma Nachrichten am 21.1.2019

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Achtung Autofahrer: Zum 29. Januar 2019 ändert sich das Tempolimit auf Landstraßen in Spanien! Außerdem danken wir unseren LeserInnen für ihre Treue: La Palma 24-Journal knackt 2018 die Millionengrenze! Weiter geht es im Newsticker von heute um die Demos in der vergangenen Woche für Gleichheit im ganzen Land, denen sich auch Menschen auf der Isla Bonita angeschlossen haben, ums ausstehende Geld fürs Pilzmuseum in Mazo, um Besucherzahlen in den i-Punkten, um Erfolge bei der Pflanzenrettung und mehr. Außerdem gibt es jede Menge Bauvorhaben zu vermelden, darunter ein Küstenweg in Tazacorte und die Absicherung der Playa de la Zamora. Last but not least: Die Karnevalsplakate für den Día de Los Indianos in Santa Cruz und die närrische Jahreszeit in Los Llanos sind da!

 

News aus Stadt und Land

90 statt bisher 100 Sachen auf Landstraßen in Spanien: ab 29. Januar 2019!

90 statt bisher 100 Sachen auf Landstraßen in Spanien: ab 29. Januar 2019!

Tempo 90 auf Landstraßen! Zum Jahreswechsel 2018/19 hat die spanische Regierung die zulässige Höchstgeschwindigkeit für Pkw auf Landstraßen von 100 auf 90 Stundenkilometer gesenkt, und die neue Vorschrift tritt am 29. Januar 2019 in Kraft! Grund für das neue Tempolimit, betont die oberste Straßenverkehrsbehörde Dirección General de Trafico (DGT), sei die ständig steigende Zahl der Unfälle mit Toten und Schwerverletzten: 2017 kamen mehr als 1.000 Personen auf Landstraßen um – das sind 77 Prozent aller im Straßenverkehr tödlich Verunglückten. Auch für Laster und Transporter wurde ein neues Tempolimit auf Landstraßen von 80 Stundenkilometern verordnet. Die DGT will außerdem die Benutzung von Mobilgeräten wie Smartphones am Steuer und insbesondere whats-appen demnächst mit einem höheren Punkteabzug ahnden. Grund: Ablenkung ist die häufigste Ursache für Unfälle mit Todesfolge vor Alkohol und überhöhter Geschwindigkeit. In den sozialen Netzwerken läuft derzeit eine Aufklärungskampagne der DGT mit kurzen Clips, warum die neue Tempo 90-Verordnung Sinn macht. Dieses Video informiert über den Unterschied zwischen Tempo 100 und Tempo 90 beim Bremsen:

Jahr für Jahr mehr LeserInnen: 2018 hatte das La Palma 24-Journal mehr als eine Million Seitenaufrufe.

Jahr für Jahr mehr LeserInnen: 2018 hatte das La Palma 24-Journal mehr als eine Million Seitenaufrufe und freut sich natürlich sehr darüber.

In eigener Sache. Ein Blick auf Google Analytics zum Jahreswechsel brachte es zutage: Das La Palma 24-Journal hat die Millionengrenze geknackt. Wir freuen uns über mehr als eine Million Seitenaufrufe im Jahr 2018 und danken unserer seit Jahren ständig zunehmenden Leserschaft für ihre Treue! Wir werten dies als Erfolg unserer Philosophie, die auf einen Mix aus Information und Unterhaltung setzt, und werden Sie weiterhin mit Nachrichten, Eventkalendern sowie Beiträgen über Land und Leute auf dem Laufenden halten.

 

La Palma schließt sich landesweiten Demos an. Mehrere hundert Menschen versammelten sich kürzlich in Santa Cruz und in Los Llanos unter dem Motto „Kein Schritt zurück in der Gleichheit!“. Damit schlossen sich die Protestanten auf der Insel Kundgebungen in ganz Spanien an. Der Aufschrei ist die Reaktion auf Postulate der ultrarechten Vox-Partei im Blick auf Männergewalt, die bei den Wahlen im Mai erstmals auch auf den Kanaren und La Palma antreten will. Die DemonstrantInnen mahnen, Errungenschaften im Bereich der Gleichstellung zu verteidigen und sich gegen Gewalt und Faschismus zu wenden.

 

Warum geht nichts voran? Die Pläne sind fix-fertig, das Grundstück ist da, aber der Bau des Pilzmuseums in Mazo wurde nicht wie geplant 2018 begonnen.

Warum geht nichts voran? Die Pläne sind fix-fertig, das Grundstück ist da, aber der Bau des Pilzmuseums in Mazo wurde nicht wie geplant 2018 begonnen.

Wo bleibt das Geld fürs Pilzmuseum? Wir hatten bereits darüber berichtet, dass das Kanarenparlament für das Projekt des Centro de Investigación y Especialización Micológico in Mazo im Haushalt 2017 eine halbe Million Euro eingestellt hat. Die PSOE-Abgeordnete im Regionalparlament, María Victoria Hernández, hat nun offiziell bei der Regionalregierung nachgefragt, wo das Geld bleibe. Ursprünglich sollte der Bau vor dem 20. Dezember 2018 beginnen, aber noch habe sich bis auf die Planung des Projekts mit Kosten von 16.000 Euro noch nichts bewegt. Bislang steht den Freunden der Setas von La Palma nur das Pilzzentrum mit Informationen von Rose Marie Dähncke zur Verfügung – wir haben dort kürzlich mit der Großen Dame der Pilze gesprochen.

 

Das "Glashaus" in Santa Cruz beim Hafen: einer der i-Punkte des CIT-Tedote.

Das “Glashaus” in Santa Cruz beim Hafen: einer der i-Punkte des CIT-Tedote – weitere finden sich in El Paso, Los Cancaos, Las Tricias und Llano Negro. Foto: La Palma 24

Besucherzahlen in den i-Punkten. Mehr als 132.000 UrlauberInnen aus Europa haben 2018 in den Niederlassungen des Verbandes palmerischer Unternehmer im Tourismusbereich CIT Tedote Informationen eingeholt. Im Glashaus in Santa Cruz wurden rund 55.600 Inselgäste gezählt, gefolgt vom Tourismusbüro in Los Cancajos mit knapp 31.400 und El Paso mit rund 19.600 Besucherinnen. Die i-Punkte in Las Tricias und Llano Negro empfingen im vergangenen Jahr rund 13.300 und 7.300 Ratsuchende. Präsident Óscar León wies darauf hin, dass auch die Entwicklung des vom CIT Tedote geleiteten Gofio-Museums sehr zufriedenstellend ausfalle – dort stieg die Besucherzahl 2018 um 41 Prozent. Die Gemeinde Tijarafe betreibt ebenfalls eine Touristeninformation in der Casa del Maestro. Dort wurden 2018 knapp 3.000 BesucherInnen betreut, allen voran deutsche und holländische UrlauberInnen.

 

La Palma-Werbung: auf der Vakantie

La Palma-Werbung: auf der Vakantiebeurs in Holland (links) und oft auch im Kanarenpavillion gemeinsam mit den anderen Inseln. Fotos: Cabildo/GobCan

Messe-Saison hat begonnen. Kürzlich haben MitarbeiterInnen des Inseltourismusressorts auf der Vakantiebeurs für Ferien auf La Palma geworben. Diese Messe ist die größte im Tourismusbereich in Holland. Ressortchefin Alicia Vanoostende betont die Bedeutung der niederländischen Gäste: „2018 und in den Jahren zuvor kamen im Schnitt um die 24.000 UrlauberInnen aus diesem Land, das zeigt das große Interesse für unsere Insel.“ Die Vakantiebeurs war die erste Ferienmesse im Kalender 2019 des Inseltourismusamts. Insgesamt stehen in diesem Jahr 24 Events an, darunter die FITUR in Madrid vom 23 bis 27. Januar, wo sich auch die Profis der Branche treffen.

Lanzarote-Airport wird umgetauft. Der drittgrößte Flughafen der Kanaren wird künftig César Manrique Lanzarote heißen. Dies hat der spanische Ministerrat beschlossen. Die Taufe wird am 24. April 2019 stattfinden, dem Tag an dem der 1992 bei einem Verkehsunfall tödlich verunglücke Künstler und Landschaftsarchitekt geboren wurde, stattfinden. Anlass für die Umbenennung des Airports Arrecife (ACE) ist, dass das künstlerische Vermächtnis von César Manqie die im Osten der Kanaren liegende Insel bis heute maßgeblich prägt. Foto: AENA

Lanzarote-Airport wird umgetauft. Der drittgrößte Flughafen der Kanaren wird künftig Aeropuerto César Manrique-Lanzarote heißen. Dies haben der Ministerrat Spaniens und der Kanarenregierung beschlossen. Die Taufe soll am 24. April 2019 stattfinden, dem Tag an dem der 1992 bei einem Verkehsunfall tödlich verunglücke Künstler und Landschaftsarchitekt geboren wurde. Anlass zur Umbenennung des Airports Arrecife (ACE) gab, dass das künstlerische Vermächtnis von César Manrique die im Osten der Kanaren liegende Insel bis heute maßgeblich prägt. Foto: AENA

 

 

 

 

 

 

 

Bauen – Sanieren – Regenerieren auf La Palma

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Subventionen für die Hauptstadt. Santa Cruz erhält vom Cabildo in diesem Jahr Subventionen für verschiedene Projekte: Unter anderem sind 200.000 Euro für Zugänge und Einrichtungen am neuen Stadtstrand bestimmt, 300.000 Euro fließen in Maßnahmen im Stadtteil Benahoare, mehr als 36.000 Euro in Renovierungsarbeiten in der La Recova-Markthalle und rund 18.000 Euro in die Restaurierung des Nitrato de Chile-Wandbildes am Eingang zur Fußgängerzone Calle O´Daly. Foto: Stadt

 

Küstenweg in Tazacorte geplant: vom Stadtteil San Borondón bis zum Hafen.

Küstenweg geplant: Künftig kann man vom im Süden von Tazacorte gelegenen Ortsteil San Borondón bis zum Hafen spazieren. Foto: La Palma 24

Küstenweg in Tazacorte geplant. Der Regierungsrat des Cabildos von La Palma hat dem Projekt Paseo del Litoral del Puerto de Tazacorte grünes Licht gegeben. Für den etwas mehr als zwei Kilometer langen Fußgängerweg entlang der Küste vom Ortsteil San Borondón bis zum Hafen gibt es einen Kostenvoranschlag von 3,5 Millionen Euro. Darin ist der für die Realisierung des Projekts erforderliche Ankauf von Grundstücken für schätzungsweise eine halbe Million Euro bereits enthalten. Der Küstenweg von Tazacorte wird aus Geldern des Kanarischen Entwicklungsfonds Fondo de Desarrollo de Canarias FDCAN) finanziert und soll ein neuer touritischer Anziehungspunkt werden.

 

Wundervoller Sonnenuntergang an der Playa Zamora: Bald wieder gefahrlos zu sehen. Foto: Facundo Cabrera

Wundervoller Sonnenuntergang an der Playa Zamora: bald wieder gefahrlos zu sehen. Foto: Facundo Cabrera

Playa de la Zamora soll wieder öffnen. Schutzvorrichtungen für 370.000 Euro sollen die Playa de la Zamora in Fuencaliente sicher machen. Dies hat jetzt das Cabildo beschlossen. Ziel ist, den 2009 wegen Steinschlag geschlossenen Strand bald wieder zu öffnen, damit Inselgäste und Residenten hier wieder Badefreuden genießen können.

 

Molino de El Roque: wird zu einem Besucherzentrum in Sachen Brauchtum ausgebaut. Foto: Gemeinde

Molino de El Roque: wird zu einem Besucherzentrum in Sachen Brauchtum ausgebaut. Foto: Gemeinde

Puntagorda bekommt ein Besucherzentrum. Die Molino de El Roque und ihre Gebäude werden zu einem Centro de Interpretación de los Usos y Costumbres Tradicionales ausgebaut. Die Umwandlung der baufälligen Mühle in ein Besucherzentrum wird durch 300.000 Euro aus den Kassen des Cabildos möglich. Künftig können BesucherInnen hier Bräuche und Traditionen des Nordwestens von La Palma kennenlernen.

 

Filmstudios in der Alten Zigarettenfabrik? Die La Palma Film Commission hat die Idee, ungenutze Teile der ehemaligen Zigarettenfarbrik von Japan Tobacco International (JTI) in El Paso als Filmstudios zu nutzen.

Die ehemalige Zigarettenfabrik in El Paso ist heute ein Firmenzentrum: Jetzt kommt die Idee auf, dort Filmstudios einzurichten. Foto: La Palma 24

Die ehemalige Zigarettenfabrik in El Paso ist heute ein Firmenzentrum: Jetzt kommt die Idee auf, dort Filmstudios einzurichten, um die Isla Bonita noch attraktiver für Film- und Fernsehproduktionen aus aller Welt zu machen. Foto: La Palma 24

Dies berichtet jetzt die Internetzeitung El Time. Anlass dazu gab, dass namhafte Produzenten bei der Besichtigung der ehemaligen Farbikgebäude erklärt hätten, dass sich daraus mit nur wenigen Ergänzungen Filmstudios machen ließen. Die Film Commission hat den Vorschlag beim Cabildo eingereicht und hofft, dass sie das Angebot für audiovisuelle Produzenten auf der Isla Bonita mit den JTI-Studios künftig erweitern kann. Auch Gran Canaria gehe diesen Weg zur Förderung der Filmindustrie als Wachstumsbranche; dort ist ein audiovisuelles Zentrum geplant, in dem zwei Sets für Innenraumaufnahmen bei Film- und Fernsehproduktionen möglich sind. Die alte Zigarettenfabrik in El Paso ist heute ein Unternehmer-Zentrum. Sie wurde 1923 von der Familie Capote gegründet, später an die Reynolds Tobacco Campany und ein weiteres Mal an die JTI verkauft. Letztere schloss das Werk im Jahr 2000.

 

Sportgelände in Las Manchas: Hier

Bolzplatz in Las Manchas: Hier entsteht ein Sport- und Fußballstadion. Foto: Cabildo

Finanzierung für Sportkomplex in Las Manchas steht. Der Bau eines Fußballplatzes und einer Leichtathletik-Piste in Las Manchas ist gesichert: Das Cabildo hat dafür 300.000 Euro zur Verfügung gestellt. Weitere Gelder fließen nach El Paso für den Plan zur Dynamisierung des Handels und 15.000 Euro für die Organisation und Durchführung von Fiestas.

 

Tijarafe:

Tijarafe: Erholungsbereich Fuente del Toro wird aufgemöbelt. Foto: Gemeinde

Freizeitzone in Tijarafe wird renoviert. Das Cabildo nimmt jetzt mehr als 200.000 Euro in die Hand, um die Zona Recreativa de la Fuente del Toro in Tijarafe umzubauen und zu erweitern. Dabei soll in erster Linie die Quelle, die diesem Ort ihren Namen gab, wiederhergestellt werden. Außerdem sind ein Fischteich in den vorhandenen Wasserbecken, vier überdachte Grillstellen und ein kleiner Kinderspielplatz geplant.

 

Vergammelts Kalkofen-Gelände: CC beantragt die Umwandlung in eine Touristenattraktion. Foto: Coalicion Canarias

Vergammelts Kalkofen-Gelände: CC beantragt die Umwandlung in eine Touristenattraktion. Foto: Coalicion Canarias

Kalkofen als Touristenattraktion. Die Coalición Canarias (CC) in San Andrés y Sauces fordert, dass der seit acht Jahren stillgelegte Kalkofen-Komplex an der Küste von San Andrés y Sauces wiederhergestellt werden soll. Derzeit sei das Gelände in einem sehr schlechten Zustand, woraus ein schlechtes Image der Gemeinde bei den hier durchwandernden Touristen entstehe. Die CC schlägt vor, hier mit rund 63.000 Euro einen touristisch interessanten Ort zu schaffen. Der Kalkofen El Guindaste liegt in der Nähe des Strandes von San Andrés y Sauces und ist der am besten erhaltene auf La Palma. Diese Schlöte dienten einst der Zementherstellung, wozu Kalksteine von Lanzarote oder Fuerteventura in den Hafen Puerto Espíndola geschifft und in den Kalköfen von San Andrés y Sauces sowie von Charco Azul verbrannt.

Gefährdete Bodendecker regenerieren sich. Dem Inselumweltamt ist es gelungen, zwei gefährdete endemische Gewächse auf La Palma erfolgreich zu vermehren. Dabei wurden die Hornklee-Gattungen Lotus pyranthus und Lotus eremiticus laut dem Chef dieses Ressorts im Cabildo, Juan Manuel González, im Rahmen eines neunjährigen Planes vor allem Möglichkeiten gegeben „sich selbst zu vermehren“. Im April 2018 sei ein erster Ableger des Pico de Fuego an einem Zaun bei Lomo de la Monja entdeckt worden und im November zwei weitere im Bereich von Garafía. Die Pflanzen waren fast ausgerottet, da sie von verwildertem Rindvieh und Kaninchen gefressen wurden. Aus diesem Grund lege das Inselumweltamt Schutzzäune an und säte in diesen Berreichen den Hornklee-Nachwuchs aus.

Gefährdete Bodendecker regenerieren sich. Dem Inselumweltamt ist es gelungen, zwei gefährdete endemische Gewächse auf La Palma erfolgreich zu vermehren. Dabei wurden den Hornklee-Gattungen Lotus pyranthus und Lotus eremiticus laut dem Chef dieses Ressorts im Cabildo, Juan Manuel González, im Rahmen eines neunjährigen Planes vor allem Möglichkeiten gegeben, „sich selbst zu vermehren“. Im April 2018 sei ein erster Ableger des Pico de Fuego an einem Zaun bei Lomo de la Monja entdeckt worden und im November zwei weitere im Bereich von Garafía. Die Pflanzen waren fast ausgerottet, da sie von verwildertem Rindvieh und Kaninchen gefressen wurden. Aus diesem Grund legte das Inselumweltamt Schutzzäune an und säte in diesen Bereichen den Hornklee-Nachwuchs aus. Fotos: Cabildo

 

 

Bunte Meldungen von der Isla Bonita

Emilio Barrionuevo hat eine Fotoserie gestartet und in die sozialen Netzewerke gestellt:

Emilio Barrionuevo hat eine Fotoserie gestartet und in die sozialen Netzewerke gestellt: Werbung für das Tierrettungszentrum Maro Parque.

Palmerischer Topp-Fotograf unterstützt den Maro Parque und prangert illegalen Tierhandel an. Das La Palma 24-Journal hat schon über den Maro Parque berichtet, und jetzt setzt sich auch der international preisgekrönte Fotograf Emilio Barrionuevo für das Tierrettungszentrum im Osten von La Palma ein. Er schoss einige Bilder unter dem Motto Tiendeles una Mano! – Hilf Ihnen mal! – und postete sie auf seiner Facebook-Seite: „Damit wollen wir auf die Gefahr aufmerksam machen, die mit der Haltung eines wilden Tieres verbunden ist, das besser in seinem ursprünglichen Lebensraum bleiben sollte.“ Emilio fotografierte bedrohte Tiere, die in schlechtem Zustand im Maro Parque eingeliefert und dort wieder aufgepäppelt wurden.

 

Die Motoren laufen langsam an: Los Llanos (links) und Santa Cruz präsentieren ihre Karnevalsplakate.

Die närrischen Motoren laufen langsam an: Los Llanos (links) und Santa Cruz präsentieren ihre Karnevalsplakate.

Karnevalsplakate sind da. Die beiden großen Städte auf La Palma haben ihre Karnevalsplakate vorgestellt: In Santa Cruz kündigt ein Poster von Carlos Manuel Rodríguez alias Carlines in bunter Aquarellmanier die Ankunft der Negra Tomasa am Día de Los Indianos 2019 an, der dieses Jahr auf den Rosenmontag, 4. März, fällt. In Los Llanos hat Andrea Camacho Catalán den Plakatwettbewerb gewonnen, indem sie das diesjährige Motto Viva México bunt und gekonnt umsetzte. Mehr über die Karnevalstraditionen auf La Palma kann man in diesem Artikel erfahren.

 

Der Beitritt ist besiegelt: Die Hilanderas stellen ihre Seide jetzt auch unter dem Label Isla Bonita Moda her.

Der Beitritt ist besiegelt: Die Hilanderas stellen ihre Seide jetzt auch unter dem Label Isla Bonita Moda her.

Seidenspinnerinnen im Verbund der Kreativen. Die Hilanderas vom Seidenmuseum in El Paso haben sich dem Label Isla Bonita Moda angeschlossen. In diesem vom Cabildo geführten Förderprogramm laufen Aktionen zu Professionalisierung und Marketing der Kreativen im Bereich Mode, Schmuck und Accessoires auf La Palma. Die Seidenspinnerinnen haben ihren edlen Stoff kürzlich an die prominente spanische Designerin Agatha Ruiz de la Prada geliefert. Daraus wurde Kleidung angefertigt, die am 25. Januar 2019 auf der Mercedes Benz Fashion Week in Madrid über den Catwalk geht. Wer einen Blick ins Seidenmuseum von El Paso werfen will, klickt hier.

 

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Sardinen-Plakatwettbewerb im Nordosten. San Andrés y Sauces ruft DesignerInnen auf, sich am Concurso del Cartel Anunciador für die Beerdigung der Sardine 2019 zu beteiligen. Der Fisch wird heuer am 16. März abgefackelt, wobei es in der Nordostgemeinde so schaurig-fröhlich zugeht, dass das Event kürzlich sogar zur Fiesta de Interés Turístico de Canarias erklärt wurde. Thema des Plakatwettbewerbs 2019 ist Kabarett, Burleske und die 1920er-Jahre. Einsendeschluss ist am 12. Februar 2019 um 14 Uhr. Die Details kann man auf der Website von San Andrés y Sauces studieren.

 

Ausgehtipp diese Woche

On tour: Roland Satterwhite & The North Sea String Quartet.

On tour: Roland Satterwhite & The North Sea String Quartet.

Das North Sea String Quartet ist wieder mal auf der Isla Bonita! Diesmal werden die Auftritte der Band aus Holland, zu der der palmerische Geiger Pablo Rodríguez gehört, durch Roland Satterwhite bereichert. Der Sänger mit der Violine aus den USA bringt Folklore aus Südamerika und Irland sowie Delta Blues und afrikanische Klänge ins Spiel. Hier sind die Konzerttermine: Dienstag, 22. Januar 2019, 20.15 Uhr, in den Alten Salinen von Los Cancajos, Donnerstag, 24. Januar, 20.15 Uhr, Ausstellungssaal im Tourismusbüro in Garafía-Las Tricias, Freitag, 25. Januar, 20.15 Uhr, Casa de la Cultura in Tazacorte und Samstag, 26. Januar, 20.15 Uhr, Casa de la Décima in Tijarafe. Der Eintritt kostet jeweils 15 Euro außer in Los Cancajos – dort werden zehn Euro verlangt. Tickets an der Abendkasse gibt es eine Stunde vor Konzertbeginn. Kartenreservierungen sind unter info@northseaquartet.com möglich.

 

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