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La Palma News am 19.06.2024

La Palma 24 | 19.06.2024 | 0 | Diesen Artikel teilen
El Llano de las Brujas  © Oliver Igel

+++ STARMUS macht La Palma im April 2025 zur „Insel der Sterne“ +++ Vulkanasche des Tajogaite als Grundstein für neues Dienstleistungszentrum in Teneriffa +++ Asprocan fordert Begrenzung des Bananenanbaus aufgrund sinkender Absätze auf der Halbinsel +++

STARMUS macht La Palma im April 2025 zur „Insel der Sterne“

Kanarenpräsident Fernando Clavijo © Gobierno de Canarias

Der Präsident der Kanarischen Inseln, Fernando Clavijo, hat auf einer Pressekonferenz die nächste Ausgabe des STARMUS Festivals angekündigt, das im April 2025 auf La Palma stattfinden wird. Dieses einzigartige Event, das Wissenschaft und Musik verbindet, wurde von dem Astrophysiker Garik Israelian und dem Queen-Gitarristen Brian May ins Leben gerufen und kehrt nach vier internationalen Ausgaben wieder zurück zu seinen Wurzeln.

Die Rückkehr von STARMUS nach La Palma ist Teil des Wiederaufbauprogramms nach der verheerenden Vulkaneruption 2021. Das Festival soll die Insel als weltweit führenden Standort für Sternenbeobachtungen fördern und ihre wirtschaftliche Erholung unterstützen. Die diesjährige Ausgabe wird besonders auf die Herausforderungen der Licht- und Umweltverschmutzung eingehen und renommierte Wissenschaftler sowie Künstler zusammenbringen.

Observatorium auf dem Roque de Los Muchachos © Jens-Lindner

Zur Unterstützung des Festivals trägt auch die "Starlight-Erklärung" bei, die den Schutz des Nachthimmels und das Recht auf Sternenlicht betont, unterzeichnet von internationalen Organisationen wie UNESCO und IAU. Die Veranstaltung verspricht, mit einem vielfältigen Programm aus hochkarätigen Vorträgen und musikalischen Darbietungen, La Palma und die Kanarischen Inseln global als Zentrum der Astronomie und Kreativität zu positionieren.

Zudem wird die lokale Verwaltung und die kanarische Regierung das Festival mit erheblichen Mitteln unterstützen, um die wissenschaftliche und kulturelle Kapazität der Region zu stärken und die Insel international als „die Insel der Sterne“ zu etablieren.

Weitere Informationen werden in Kürze auf der folgenden Starmus-Webseite veröffentlicht:

https://starmus.com/

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Vulkanasche des Tajogaite als Grundstein für neues Dienstleistungszentrum in Teneriffa

Asche Sammelplatz Las Manchas © Michael Nguyen

Am gestrigen Dienstag hat Fernando Clavijo, der Präsident der Kanarischen Inseln, den Grundstein für zwei neue Gebäude für wichtige Dienste in Teneriffa gelegt. Diese Gebäude werden aus Vulkanasche des 2021 ausgebrochenen Tajogaite-Vulkans errichtet und befinden sich in Santa Cruz de Tenerife im Stadtteil El Sobradillo sowie in Jinámar in Telde. Das Ziel dieses Projekts ist es, zentrale Notfall- und Dauerdienste für die Bevölkerung der Kanarischen Inseln bereitzustellen.

Kanarenpräsident Fernando Clavijo mit dem Grundstein aus Vulkanasche © Gobierno de Canarias

Die Nutzung der Vulkanasche als Baumaterial soll an die Herausforderungen erinnern, denen sich die Inselbewohner während der Eruption stellen mussten und symbolisiert die Resilienz der Gemeinschaft. In den Gebäuden werden rund um die Uhr Dienste in den Bereichen Notfallmanagement, Sicherheit und Bürgerbetreuung angeboten, um die Kanarischen Inseln in der effizienten Verwaltung dieser Bereiche an die Spitze zu bringen.

Aschewolke 2021 © Michael Nguyen

Die Gesamtkosten für beide Gebäude belaufen sich auf 79,4 Millionen Euro, finanziert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Das von dem Architekten Fernando Menis entworfene Projekt wird von einer Arbeitsgemeinschaft unter der Führung von Acciona Construcción ausgeführt, mit einer geplanten Fertigstellung innerhalb von 24 Monaten.

Die neuen Anlagen vereinen alle Sicherheits-, Notfall- und Dauerdienste unter einem Dach und beenden damit die aktuelle Zersplitterung der Dienste. Zudem wird jedes Gebäude über eine autonome Betriebsfähigkeit von sieben Tagen im Notfall verfügen, was die Effizienz und Sicherheit der Einrichtungen weiter erhöht.

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Asprocan fordert Begrenzung des Bananenanbaus aufgrund sinkender Absätze auf der Halbinsel

La Palma: zweitgrößter Bananen-Produzent auf den Kanaren. Foto: La Palma 24

Die Organisation der Bananenproduzenten Asprocan fordert eine Begrenzung neuer Anbauflächen auf den Kanaren, um die Wettbewerbsfähigkeit der Branche zu wahren. Aktuell kann die Nachfrage auf der iberischen Halbinsel nicht gedeckt werden, was zu einem Rückgang des Absatzes um 17 Millionen Kilogramm im Vergleich zum Vorjahr geführt hat.

Das Jahr 2024 zeigt sich besonders herausfordernd: Nachdem die Bananenproduktion aufgrund des Vulkanausbruchs auf La Palma 2022 eingebrochen war und 2023 ein Produktionsrekord bei niedriger Rentabilität verzeichnet wurde, liegen die Produktionsmengen nun weit unter dem historischen Durchschnitt. Dies ist auf klimatische Faktoren wie frühere Erntezeiten, kältere Frühlingstemperaturen und eine anhaltende Dürre zurückzuführen.

© Heidrun Schumann

Angesichts dieser instabilen Produktionsbedingungen und dem Rückgang der Produktionsmengen seit Mai dieses Jahres betont Asprocan die Notwendigkeit, langfristig zu planen und kurzfristige, impulsive Entscheidungen zu vermeiden. Die Organisation schlägt vor, die Krisenmanagementmaßnahmen zu verstärken und durch eine Regulierung der Anbauflächen das Angebot zu stabilisieren. Ziel ist es, die bestehenden Flächen anpassungsfähig zu halten und das Risiko durch Überproduktion zu minimieren.

Asprocan hat bereits Vorschläge für ein entsprechendes Modell an das Ministerium für Landwirtschaft, Fischerei und Ernährung gerichtet, um Konflikte innerhalb der Branche zu vermeiden und den Sektor vor den Herausforderungen steigender Produktionskosten und seit 2007 unveränderten EU-Hilfen zu schützen.

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Von La Palma 24

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