Unterwasserpark Santa Cruz: Zwergeversenken

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Unterwasserpark Santa Cruz: Zwerge sind verankert

Sieben Zwerge bilden den ersten Teil des zukünftigen Taucher-Märchenlandes

Die Sieben Zwerge wohnen auf La Palma nicht hinter den sieben Bergen, sondern seit Montag, 23. Juni 2014, auf dem Meeresgrund vor der Hauptstadt Santa Cruz. Der erste Schritt zum geplanten Unterwasserpark als Magnet für den Tauchtourismus ist getan.

Die 1,63 Meter großen Figuren aus Spezialbeton wurden rund 20 Meter tief gegenüber dem nördlichen Damm des im Bau befindlichen Stadtstrands versenkt. Die nicht gerade kleinen Zwerge sind der erste Teil des künftigen Unterwasserparks Parque Temático Submarino. Mehr Infos über die Enanos aus Spezialbeton und den Künstler, der sie schuf.

Zur Technik des Versenkens: Die 450 Kilo schweren Zwerge wurden von Berufstauchern im submarinen Boden verankert. Unterwasserpark-Projekt-Direktor Fernando Sanfiel koordinierte die Aktion von der Omvac Cuatro aus – dieses Baggerschiff wird seit langem im Zuge der Bauarbeiten am geplanten Stadtstrand von Santa Cruz eingesetzt. Den sieben Zwergen sollen weitere folgen.

Die Stadtverwaltung hat uns mehrere Fotos von Danny Medina zur Verfügung gestellt, die die Versenkungsaktion und die neue, feuchte Heimat der Enanos zeigen:

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Kraftakt: Das Kranschiff Omvac Cuatro hievt die 450 Kilo schweren Betonzwerge in den Atlantik.
Know-how: Im Wasser warten Profitaucher und lenken die Enanos zum Meeresgrund.

 

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Das können nur Könner: Die Zwerge werden verankert.
Warten auf Taucher: Die ersten Bewohner des Unterwasserparks vor Santa Cruz de La Palma haben ihr neues Zuhause bezogen. Experten gehen davon aus, dass sich um die sieben Zwerge rasch Meeresbewohner aller Art ansiedeln.

 

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Der Vater der Enanos: Künstler Miguel Marzan mit dem Prototyp vor seiner Werkstatt. Foto: La Palma 24
Projektleiter Fernando Sanfiel: Das Zwergenversenken war eigentlich schon viel früher geplant, musste aber aus technischen Gründen und wegen schlechten Wetterbedingungen immer wieder verschoben werden. Foto: La Palma 24

 

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