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Paulo Coelho

Waldbrand in Garafía am 14.2.2019

15. Februar 2019 Gudrun Jetzt ersten Kommentar schreiben!

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Am Mittwoch, 13. Februar 2019, hatte die Kanarenregierung wegen der andauernden hohen Temperaturen und trockener Luft, verursacht durch den Calima, Waldbrand-Voralarm auf den westlichen Inseln gegeben. Tatsächlich brach am Donnerstagabend auf La Palma auf den Höhen von Garafía ein Feuer aus. Inzwischen ist es unter Kontrolle. Die LP-1 wurde am Freitagmorgen wieder für den Verkehr freigegeben.

 

Waldbrand in Garafía unter Kontrolle

Es war anfangs äußerst brenzlig: Starkwind fachte die Flammen in Garafía in der Zone von Llano Negro an - 20 Personen wurden vorsorglich evakuiert. Foto: aus BRIF-Video

Es war anfangs äußerst brenzlig: Starkwind fachte die Flammen in Garafía in der Zone von Llano Negro an - 20 Personen wurden vorsorglich evakuiert. Foto: aus BRIF-Video

Um 18.39 Uhr ging die Brandmeldung im Centro Coordinador del Plan Insular de Emergencias (CECOPIN) ein, woraufhin sofort alle Hilfskräfte alarmiert wurden und in die Zone von Llano Negro ausrückten: Personal vom Inselumweltamt und vom Nationalpark Caldera de Taburiente, die Bomberos voluntarios de La Palma und die Feuerwehr vom Flughafen, AEA, Alfa Tango, Cruz Roja, BRIF, die Policía Local und die Guardia Civil sowie Freiwilige und Zivilschutzhelfer aus den Gemeinden waren rasch vor Ort und löschten. Die Gefahr, dass sich das Feuer schnelll großflächig ausbreitete, war riesig, weil es am Donnerstag durch Starkwind der Alarmstufe Gelb mit Böen bis zu 110 Stundenkilometern auf den Höhen des Pico de la Cruz zusätzlich angefacht wurde.

Das Ausbreitungsgebiet:

Das Ausbreitungsgebiet des Waldbrandes vom 14. Februar: 136 Hektar wurden ein Opfer der Flammen. Fotos: Brigadas Refuerzo de Incendios Forestales BRIF/Cabildo

Gegen 22 Uhr kam den Fire-Fightern das Wetter zur Hilfe. Wie von der staatlichen Agentur AEMET angekündigt, begann es zu regnen. So konnte sich der Waldbrand nicht weiter rasant durchs Gelände fressen und die Löschtrupps brachten ihn unter Kontrolle. Um 23 Uhr war das Schlimmste vorbei - wie immer bei Katastrophen dieser Art müssen Brandnester, die im Boden glimmen, weiter beobachtet und gewässert werden. Dazu blieben laut Cabildo rund 100 Einsatzkräfte die Nacht über vor Ort. Zum Glück sind heute und morgen in Garafía noch weitere Niederschläge angesagt.

Das Feuer zog eine Fläche von 136 Hektar in Mitleidenschaft, wobei rund 20 Menschen aus einem Dutzend Häusern vorsorglich evakuiert worden waren.

Inselpräsident Anselmo Pestana und die Inselrätin für Norfälle, Carmen Brito, danken allen Helfern für ihre "großartige Arbeit". Übrigens: Die Webcam des Cabildos erfasste, wie sich der Waldbrand in Garafía entwickelte:

CECOPIN: Das Notfallzentrum in Brena Alta koordinierte die Einsätze im Waldbrandgebiet von Garafía. Foto: Cabildo

CECOPIN: Das Notfallzentrum in Breña Alta koordinierte die Einsätze im Waldbrandgebiet von Garafía - Inselpräsident Anselmo Pestana verfolgte gespannt die Entwicklung des Waldbrandes und der Löscharbeiten. Foto: Cabildo

Waldbrand in Garafía: Die Freiwillige Feuerwehr von La Palma

Waldbrand in Garafía: Die Freiwillige Feuerwehr von La Palma und vom Flughafen, die BRIF-Fire-Fighter, Helfer aus der Gemeinde, Zivilschutzorganisationen und Mitarbeiter des Inselumweltamtes sowie des Nationalparks Caldera de Taburiente rückten aus und löschten die Flammen. Foto: Cabildo

Waldbrand Garafía: Gegen 23 Uhr war das Feuer unter Kontrolle, aber die ganze Nacht hindurch bewachten noch rund 100 Einsatzkräfte die Brandnester. Foto: Cabildo

Waldbrand Garafía: Gegen 23 Uhr war das Feuer unter Kontrolle, aber die ganze Nacht hindurch bewachten noch rund 100 Einsatzkräfte die Brandnester. Foto: Cabildo

San Antonio del Monte am Freitagmorgen: Nebel und leichter Regen - das ist gut, damit der Waldbrand nicht wieder aufflammt. Foto: Webcam

San Antonio del Monte am Freitagmorgen: Nebel und leichter Regen - das ist gut, damit der Waldbrand nicht wieder aufflammt. Foto: Webcam

Noch ein Tipp zum Schluss für Inselgäste: Ein Ausflug auf den Roque de Los Muchachos ist am heutigen Freitag, 15. Februar 2019, nicht empfehlenswert: In den oberen Regionen beginnt es zu schneien! Foto: Webcam TNG

Noch ein Tipp zum Schluss für Inselgäste: Ein Ausflug auf den Roque de Los Muchachos ist am heutigen Freitag, 15. Februar 2019, nicht empfehlenswert: In den oberen Regionen beginnt es zu schneien, das heißt die Fahrt auf der LP-4 ist nicht ungefährlich! Foto: Webcam TNG

 

 

 

 

 

Von Gudrun Bleyhl

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