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Wanda Rezat

Newsticker: Nachrichten am 21.2.2019

21. Februar 2019 Gudrun Jetzt ersten Kommentar schreiben!

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Newsticker-Journal-neu-buchEnergiewende und Klimawandel: Europäische Kommission wählt sechs Pilotinseln aus - darunter La Palma. Weiter geht es in unseren News mit dem Tierheim-Projekt des Cabildos, das nach langer Zeit wieder thematisiert wird. Gute Nachrichten für Filmemacher: In El Paso entsteht ein professionelles Studio. Darüber hinaus sind die gefährlichen Agaven, der Anti-Plastik-Kurs in Breña Baja und das Wassernetz in Los Llanos heute unsere Themen, und es geht um zwei neue Bücher über die Geschichte von Barlovento und die Unterwasserwelten der Kanaren.

La Palma Nachrichten am 21.2.2019

Energiewende auf La Palma: Die inzwischen entwickelten Projekte gefielen der EU-Kommission so gut, dass die Isla Bonita als eine der sechs Pilotinseln ausgewählt wurde.

Energiewende auf La Palma: Die inzwischen entwickelten Projekte gefielen der EU-Kommission so gut, dass die Isla Bonita als eine von sechs Pilotinseln ausgewählt wurde. Foto: La Palma Renovable

Isla Bonita im EU-Energiewandel-Programm. La Palma ist eines der sechs Eilande, die die Europäische Kommission unter mehr als 2.000 als Pilotprojekte im Blick auf die Energiewende auf Inselgebieten ausgewählt hat. In dem Programm befinden sich außerdem die Inseln Aran in Irland, Cres-Lošinj in Kroatien, Sifnos in Griechenland, Culatra in Portugal und Salina in Italien. Das Cabildo von La Palma gab nach Erhalt dieser Nachricht bekannt, dass eine Agenda für den Übergang zu sauberer Energie ab dem Sommer 2019 mit Unterstützung des zuständigen EU-Sekretariats entwickelt werde. Inselpräsident Anselmo Pestana und Inselwirtschaftsförderrat Jordi Pérez Camacho werten die Aufnahme in das Europäische Projekt als Beweis dafür, dass man auf der Isla Bonita bereits auf dem richtigen Weg sei und verweisen auf die Projekte Plattform für ein neues Energiemodell und La Palma Renovable sowie auf die Erklärung Manifiesto del Electrón. In diesem Sinne erklärte auch der Generaldirektor der EU-Energiekommission, die ausgewählten Inseln hätten „ein außergewöhnliches Potenzial und eine außerordentliche Begeisterung für die Entwicklung solider und dauerhafter Partnerschaften im Bereich des Energiewandels“ an den Tag gelegt. Dominique Ristori sagte weiter, dass die sechs Pilot-Eilande „inspirierende Beispiele für andere Inseln und für Europa im Allgemeinen“ sein würden: „Dies wiederum wird der EU helfen, ihre ehrgeizigen Klima- und Energieziele zu erreichen.“ Hier geht es zur Internetseite von La Palma Renovable – dieses Projekt wird von der Cabildo-eigenen Firma Sodepal betrieben, die künftig als Ansprechpartner der EU agiert. Im Rahmen dieses Projekts erhalten interessierte EinwohnerInnen Energieberatung und Tipps zum Wassersparen, werden Workshops veranstaltet und ein monatlicher Newsletter verschickt.

 

Beratung über die geplante Herberge für Streuner in Tijarafe: Tierschutzorganisatoren, Veterenäre und Cabildo an einem Tisch.

Beratung über die geplante Herberge für Streuner in Tijarafe: Tierschutzorganisatoren, Veterenäre und Cabildo an einem Tisch. Foto: Cabildo

In Sachen Tierheim tut sich was. Nach langer Funkstille kommt nun wieder Bewegung im Blick auf das bereits im Jahr 2014 vom Cabildo grundsätzlich beschlossene Heim für streunende Hunde und Katzen: Das Inselressort für Raumordnung hat sich mit VertreterInnen von Tierschutzorganisationen, VeterinärInnen und dem Architekten getroffen, um Meinungen zu dem in Tijarafe geplanten Bau einzuholen. Ressortleiter Gonzalo Pascual betonte, dass das Cabildo im Blick auf den "großen sozialen Anspruch" des Projekts eine breite Beteiligung für erforderlich halte und die hilfreichen Erfahrungen der Tierschützer einfließen lassen wolle. Geplant ist, dass die Herberge auf einem 10.000 Quadratmeter großen Grundstück im oberen Bereich des Baranco del Jurado beim Punto Limpio von Tijarafe errichtet wird. Auf zwei Ebenen sind Räume für die Tiere, eine Rezeption, ein Büro sowie ein Lager geplant. An dem Treffen beteililgten sich folgende Gruppen: das Colegio Oficial de Veterinarios de Santa Cruz de Tenerife, die Kollektive Protectora de Animales y Plantas Benawara, Mascotas de La Palma, Aproa, UPA La Palma, Aanipal und die Asociación para la defensa y los animales de Garafía.

 

Die ehemalige JTI-Fabrik: Hier soll das Studio für professionelle Filmproduktionen eingerichtet werden.

Die ehemalige JTI-Fabrik: Hier soll das Studio für professionelle Filmproduktionen eingerichtet werden.

Filmstudio in der alten Zigarettenfabrik genehmigt. Der Regierungsrat des Cabildos hat jetzt grünes Licht für die Einrichtung eines Filmstudios in großem Maßstab in der ehemaligen Zigarettenfarbrik von Japan Tobacco International (JTI) in El Paso gegeben. Damit folgt die Inselregierung einem Vorschlag der La Palma Film Commission, die damit noch mehr Möglichkeiten für audiovisuelle Produktionen auf der Isla Bonita schaffen will. Inselpräsident Anselmo Pestana sagte, dass die erforderliche Genehmigung für das Projekt bereits vorliege. Der Aufwand hält sich in Grenzen, da namhafte Produzenten bei der Besichtigung der ehemaligen Fabrikgebäude erklärt hatten, dass sich daraus mit nur wenigen Ergänzungen Filmstudios machen ließen. Die alte Zigarettenfabrik in El Paso ist heute ein Unternehmer-Zentrum. Sie wurde 1923 von der Familie Capote gegründet, später an die Reynolds Tobacco Campany und ein weiteres Mal an die JTI verkauft. Letztere schloss das Werk im Jahr 2000.

 

Wahlkampf mal ganz anders: Diese Fotomontage war im Mail, das die Stadt Los Llanos verschickte.

Wahlkampf mal ganz anders: Diese Fotomontage war im Mail, das die Stadt Los Llanos verschickte. Foto: El Time

Wahlkampf mit seltsamen Methoden. Am Freitag, 22. Februar 2019, findet in der Casa de la Cultura in Los Llanos von 17 bis 19.30 Uhr eine öffentliche Veranstaltung zum Thema Tourismus und Ferienunterkünfte statt. Aus diesem Anlass verschickte die Stadt eine Einladung auch ans Cabildo, allerdings nicht gerade auf die feine, englische Art, wie die Internet-Zeitung El Time berichtet: Unter die Bilder des Mails hat jemand im Referat der Bürgermeisterin eine Fotomontage mit dem Konterfei des spanischen Ministerpräsidenten geschmuggelt, versehen mit der spottenden Unterschrift Pedro I. El Breve – so nennt man kurz gefasste päpstliche Beschlüsse. Die Häme bezieht sich auf die kürzlich von Pedro Sánchez nach nur achteinhalb Monaten Amtszeit zum 28. April 2019 vorzeitig anberaumten Neuwahlen des Parlaments am 28. April 2019. Die Präsidentschaft des Cabildos bezeichnete die Aktion als „respektlos“ im internen Umgang der Verwaltungen. Der Ärger ist groß, denn die Fotomontage ist inzwischen auch in einigen Whats-App-Gruppen verbreitet worden. Grund für den "Scherz": Sánchez und die Inselregierung von La Palma gehören der sozialistischen Partei PSOE an – im Rathaus von Los Llanos regiert die liberal-konservative Partido Popular (PP).

 

Bioinvasoren: Die P

Bioinvasoren: Die Piteras breiten sich auf La Palma rasant aus und sollten auch in Privatgärten beseitigt werden. Fotos: Barlovento

Piteras breiten sich gefährlich aus. Mitarbeiter der Kanarenregierungsfirma Gesplan kontrollieren derzeit Agaven im Bereich von Barlovento. Wie die Nordgemeinde mitteilt, hat sich die eingeschleppte Pflanze in den vergangenen Jahren in den Schluchten der Insel stark verbreitet und gefährdet die heimische Flora. Darunter sei eine besondere Art der Pitera, die sich in ihrer Reproduktion von der bläulichen Pitera común unterscheide und deshalb künftig nicht einfach zu kontrollieren sei. Die Gemeinde ruft dazu auf, diese Pflanzen auch auf Privatgrundstücken so schnell wie möglich zu entfernen. Dabei müsse auf die Ableger im oberen Teil geachtet werden, die im fortgeschrittenen Entwicklungsstadium zu Boden fallen und so neue Piteras aussäen. Last but not least: Schon die kleinen BürgerInnen von La Palma sollen über die Gefahren durch Bioinvasoren Bescheid wissen. Dazu hat das Inselumweltdezernat jetzt eine Kampagne ins Leben gerufen, das Safari Alien heißt. Im Rahmen dieses Programms werden Gespräche und Workshops an den Schulen organisiert, damit die Kinder und Jugendlichen sowohl eingeschleppte als auch heimische Pflanzen identifizieren können.

 

Plastikflaschen, nein danke: Brenja Baja geht voran.

Plastikflaschen, nein danke: Breñja Baja geht mit gutem Beispiel voran.

Breña Baja auf Anti-Kunststoff-Kurs. Breña Baja will es vormachen: Laut Bürgermeister Borja Pérez sollen in den Einrichtungen der Gemeinde im Jahr 2019 die bisher 18.200 pro Jahr verwendeten Plastikflaschen auf 1.000 reduziert werden - diese Restmenge sei für Sport- und Kulturveranstaltungen vorgesehen. Um dies in die Praxis umzusetzen, werden in den öffentlichen Gebäuden Wasserspender mit austauschbaren Zylindern aufgestellt und Glasflaschen an alle Mitarbeiter des Ayuntamientos ausgegeben. Auch auf den Einsatz von Lejia wird künftig verzichtet; als Ersatz für das chemische Bleich- und Desinfektionsmittel kommen Bioprodukte zum Einsatz. Rathauschef Pérez: „Wenn wir den EinwohnerInnen Abfallvermeidung und Umwelschutz näher bringen wollen, müssen wir selbst wie jede andere Administration mit gutem Beispiel vorangehen.“

 

Vier Jahre unermüdlicher Einsatz: Das einst marode Wassernetz von Los Llanos steht heute gut da. Foto: Stadt

Vier Jahre unermüdlicher Einsatz: Das einst marode Wassernetz von Los Llanos steht heute gut da. Foto: Stadt

Wasserkosten und -verbrauch in der Aridanemetropole gesunken. Die Stadtverwaltung von Los Llans hat 2018 knapp 484.000 Euro für das Trinkwassernetz ausgegeben. Dem zuständigen Gemeinderat Mariano Hernández Zapata zufolge waren das 64 Prozent weniger als 2017. Er führt dies auf die seit 2014 kontinuierlich durchgeführten Sanierungen des einst maroden Systems zurück: In den vergangenen vier Jahren wurden mehr als drei Millionen Euro investiert, um das Netz zu überwachen und zu digitalisieren, um mehr als 100 Kilometer Faserzementleitungen auszutauschen, und um Pumpen, Regler und Manometer zu installieren. Allerdings müsse man weiter daran arbeiten, um die Verluste auf ein Minimum zu reduzieren, so Mariano Hernández.

 

E-Reisemeldebestätigung in Tijarafe. Der Antrag für das Certificado de Empadronamiento para Viajes kann in Tijarafe jetzt auf elektonischem Weg heruntergeladen werden. Die Gemeinde hat das Formular für die Meldebestätigung, die für den Residentenrabatt bei Reisen mit dem Schiff oder Flugzeug notwendig ist, jetzt auf ihrer Website eingestellt – hier klicken.

 

Sport und bunte Meldungen von der Isla Bonita

Luis Alberto ist zurück. Luis Alberto Hernando, dreimaliger Bergrennen-Weltmeister und dreimaliger Sieger des Transvulcania-Ultramarathons, tritt nach zwei Jahren Pause am 11. Mai 2019 wieder auf La Palma an. Wie die TRV-Rennleitung mitteilt, geht der schnellste Skyrunner dieser Erde dieses Jahr im Vertical und im Halbmarathon an den Start. Luis Alberto: "Ich möchte wieder die besondere Athmosphäre der Transvulcania spüren und freue mich darauf, sie mit allen Fans auf der Insel zu teilen."

Luis Alberto kommt zurück. Luis Alberto Hernando, dreimaliger Bergrennen-Weltmeister und dreimaliger Sieger des Transvulcania-Ultramarathons, tritt am 11. Mai 2019 wieder auf La Palma an. Wie die Transvulcania-Rennleitung mitteilt, geht der schnellste Skyrunner dieser Erde dieses Jahr im Vertical und im Halbmarathon an den Start. Luis Alberto: "Ich möchte wieder die besondere Athmosphäre der Transvulcania spüren und freue mich darauf, sie mit allen Fans auf der Insel zu teilen." Foto: TRV

 

Unterwegs mit dem Ross.

Unterwegs mit dem Ross.

Reiter-Ausflug. Auf dem Rücken der Pferde liegt das Glück dieser Erde: Nach diesem Motto hat sich rings um die Rennen unterm Dach von La Palma Ecuestre eine große Familie zusammengefunden. Am Samstag, 23. Februar 2019, treffen sich Pferdefreunde auf der Insel um 10 Uhr im Refugio de El Pilar zur Reiter-Route, und um 11 Uhr gehen alle auf den Rundkurs. Fürs leibliche Wohl der TeilnehmerInnen ist gesorgt – Anmeldungen unter Info@lapalmaecuestre.com sind erforderlich.

Neu: Geschichte von Barlovento.

Neu: Geschichte von Barlovento.

 

Buch zur Geschichte Barloventos. Am Donnerstag, 21. Februar 2019, wird das Buch Historia de Barlovento vorgestellt. Der Autor Horacio Concepción García hat darin die Begebenheiten in der Nordgemeinde von La Palma von 1493 bis 1918 zusammengefasst. Die Präsentation beginnt um 19.30 Uhr in der Casa de la Cultura.

 

Neu: Meer der Kanaren.

Neu: Meer der Kanaren.

Guide für die Meereswelten der Kanaren. Soeben ist der Guía de Biodiversidad Marina des Instituts Oceanográfica erschienen. Dabei handelt es sich um die überarbeitete Version des Guía Visual de Especies Marinas de Canarias mit aktuellen Informationen und noch mehr Fotos. Beschrieben werden mehr als 700 submarine Spezies in den kanarischen Gewässern auf 460 Farbseiten. Hier kann der Biodiversitäts-Guide bestellt werden, und hier gibt es einen kleinen Vorgeschmack.

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Virtueller Spaziergang durch Tendal. Erst vor kurzem hat der Archäologiepark Tendal in San Andrés y Sauces seine Pforten geöffnet, und in den ersten 20 Tagen waren schon 765 BesucherInnen dort. Nun kann man das Ureinwohner-Besucherzentrum im Nordosten der Insel auch im Internet besichtigen: Auf der Website von Visit La Palma wurde nach Angaben des Cabildos ein virtueller Gang durch den Parque Arqueológico eingestellt. Tourismusrätin Alicia Vanoostende erklärt den Grund: Bilder sagen mehr als tausend Worte. Tendal-Öffnungszeiten: dienstags bis samstags von 10 bis 18 Uhr; sonntags und montags von 10 bis 15 Uhr.

 

La Palma Ausgehtipps zum Wochenende

Echentive: Die Folkloregruppe tritt zum Geburtstag von Fuencaliente auf. Foto: Agrupación

Echentive: Die Folkloregruppe tritt zum Geburtstag von Fuencaliente auf. Foto: Agrupación

Fuencaliente feiert. Am Mittwoch dieser Woche feierte Fuencaliente das 182-jährige Jubiläum seiner Gründung im Jahr 1837. Aus diesem Anlass gibt es am Freitag, 22. Februar 2019, um 20 Uhr ein Konzert im Centro Cultural de Los Canarios. Auf dem Programm stehen Folklore-Akte, unter anderem mit der Asociación Cultural y Folclórica Echentive.

Noch mehr Events finden sich auf der Veranstaltungsseite des La Palma 24-Journals und in unserem Karnevalskalender 2019.

 

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Von Gudrun Bleyhl

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