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“Malpique”, ein Unterwasserfriedhof auf La Palma

7. Januar 2020 Gladys Riego Jetzt ersten Kommentar schreiben!

Malpique ist zweifellos das wichtigste Tauchgebiet der Kanarischen Inseln.

Die Steinkreuze, die 1999 zum Gedenken an die 40 verstorbenen Franziskanermönche an der Küste von Fuencaliente errichtet wurden, gehören zu den wichtigsten historischen und religiösen Vermächtnissen von La Palma und den Kanarischen Inseln.

Das Tauchgebiet Malpique an der Küste von Fuencaliente.
© IslaAzul.es

Dieser Unterwasserfriedhof weist in etwa 20 Metern Tiefe vierzig untergegangene Steinkreuze auf. Die Kreuze befinden sich im südlichen Teil von La Palma, im Ort "La Punta de Malpique", westlich des Leuchtturms von Fuencaliente.​

Dieser Ort stellt eine bedeutende Touristenattraktion für Taucher dar.

Video: La Palma Tauchen - Kreuze und Unterwasserfriedhof von Malpique



Das portugiesische Schiff "El Santiago", auf dem Pater Ignacio Acevedo und seine 39 Brüder unterwegs waren, wurde 1570 von dem Korsen Jacques Sourie, der sich an Bord des Schiffes "Le Prince" befand, angegriffen. Beim ersten Angriff gelang es den Padres jedoch zu fliehen. Sie erreichten die Küste von Tazacorte, wo sie von der Familie Monteverde y Pruss (eine Familie, die Zuckerhandel betrieb ) in einem Haus im Viertel El Charco in Tazacorte aufgenommen wurden.

Dieses Haus aus dem 16. Jahrhundert ist eines der ältesten auf den Kanarischen Inseln überhaupt. Es handelt sich um ein zweistöckiges Steingebäude mit einem wunderschönen Balkon. Auf der einen Seite des Hauses sieht man eine Inschrift zu Ehren und zum Gedenken: "Das Haus, in dem Pater Acevedo am 6. Juli 1570 gewohnt hat."

Die übrigen Brüder verbargen sich in den Höhlen, die noch heute im Bereich des El Time-Pfades und des Barranco des Hafens von Tazacorte zu sehen sind. Am 13. Juli 1570 feierte Pater Ignacio de Acevedo seine letzte Messe in der ehemaligen Pfarrei San Miguel Arcángel in der Stadt Tazacorte. Historiker sind der Ansicht, dass Acevedo wohl eine Vorahnung von dem tragischen Tod hatte, der ihn und seine Gefährten erwarten sollte. Sie mutmaßen, dass die Angst, die er fühlte, einen Abdruck seiner Zähnen in dem goldenen Kelch hinterlassen hat.

Casona Monteverde in Tazacorte. © Gladys Riego

Santos Martires, Iglesia San Miguel in Tazacorte. © Gladys Riego

Höhlen in Tazacorte. © Gladys Riego

Am 13. Juli 1570 feierte Pater Ignacio de Acevedo seine letzte Messe in der ehemaligen Pfarrei San Miguel Arcángel in der Stadt Tazacorte. Historiker sind der Ansicht, dass Acevedo wohl eine Vorahnung von dem tragischen Tod hatte, der ihn und seine Gefährten erwarten sollte. Sie mutmaßen, dass die Angst, die er fühlte, einen Abdruck seiner Zähnen in dem goldenen Kelch hinterlassen hat.

Am 15. Juli 1570 wurden die Jesuiten bei ihrem zweiten Versuch, nach Brasilien zu gelangen, erneut in der Punta de Fuencaliente eingekesselt und diesmal von den Piraten brutal angegriffen. Viele von ihnen wurden erstochen oder lebend ins Meer geworfen.

Die Liste aller Betroffener:

1. Ignacio de Azevedo, Sacerdote y Provincial de Brasil (n. Puerto, Portugal)
2. Diego de Andrade, Sacerdote, (n. Gran Pedrógão, Portugal)
3. Benedicto de Castro, hermano, estudiante (n. Chacim, Macedo de Cavaleiros, Portugal)
4. Antonio Soares, hermano, estudiante (n. Trancoso Beira, Portugal)
5. Manuel Álvarez, hermano coadjutor (n. Estremoz, Portugal),
6. Francisco Álvares, Hermano, coadjutor (n. Covilhã, Portugal)
7. Domingos Fernandes, hermano, estudiante (n. Borba, Portugal)
8. Juan Fernandes, hermano, estudiante (n. Braga, Portugal)
9. Juan Fernandes, hermano, estudiante (n. Lisboa, Portugal)
10. Antonio Correia, hermano, estudiante (n. Oporto, Portugal)
11. Francisco de Magalhães, hermano, estudiante (n. Fortaleza de la Sal, Portugal)
12. Marcos Caldeira, hermano, (n. Feira, Portugal)
13. Amaro Vaz, hermano coadjutor (n Benviver, Marco de Canavezes, Portugal)
14. Juan de Mayorga , hermano coadjutor (n. San Juan a Pie de Puerto, Navarra)
15. Alfonso de Baena , hermano coadjutor (n. Villatobas, Toledo, España)
16. Esteban de Zudaire , hermano coadjutor (n. Zudaire-Améscoa, Navarra, España)
17. Juan de San Martín, hermano, estudiante (n. Yuncos, Toledo, España) 18. Juan Zafra, hermano coadjutor (n. Jerez Badajoz, España)
19. Francisco Pérez Godoy, hermano, estudiante (n. Torrijos, Toledo, España)
20. Gregorio Escribano, hermano coadjutor (n. Viguera, Logroño, España)
21. Fernando Sánchez, hermano, estudiante (n. Castilla-La Vieja, España)
22. Gonçalo Henriques, hermano, estudiante (n. Oporto, Portugal)
​23. Álvaro Mendes Borralho, hermano, estudiante (n. Elvas, Portugal)
24. Pedro Nunes, hermano, estudiante (n. Frontera, Portugal)
25. Manuel Rodríguez, hermano, estudiante (n. Alcochete, Portugal)
26. Nicolás Dinis, hermano, estudiante (n. Bragança, Portugal)
27. Luis Correia, hermano, estudiante (n. Évora, Portugal)
28. Diego Pires Mimoso, hermano, estudiante (n. Nisa, Portugal)
29. Aleixo Delgado, hermano, estudiante (n. Elvas, Portugal)
30. Bras Ribeiro, hermano coadjutor (n. Braga, Portugal)
31. Luis Rodrigues, hermano, estudiante (n. Evora, Portugal)
32. André Gonçalves, hermano, estudiante (n. Viana do Alentejo, Portugal) 33. Gaspar Álvarez, hermano, estudiante (n. Oporto, Portugal)
34. Manuel Fernandes, hermano, estudiante (n. Celorico de Beira, Portugal) 35. Manuel Pacheco, hermano, estudiante (n. Ceuta, España)
36. Pedro Fontoura, hermano coadjutor (n. Chaves, Portugal)
37. Antonio Fernández, hermano coadjutor (n. Montemor-o-Novo, Portugal)
38. Simao da Costa, hermano coadjutor (n. Oporto, Portugal)
39. Simón López, hermano, estudiante (n. Ourém, Portugal)
40. Juan, el añadido, (n. Entre Douro e Minho, Portugal)
Datos: Nombres obtenidos de Wikipedia / Daten von Wikipedia

Monumento in Fuencaliente. © Gladys Riego

Angeblich wurde auch die Galeone "Santiago", das Schiff, auf dem sie unterwegs waren, an derselben Stelle versenkt. Der Historiker Don José Feliciano Reyes (ehemaliger Direktor des Marinemuseums der Insel La Palma) hat den Ort des tragischen Ereignisses an den Koordinaten 23., 27., 178., Nord und 17., 50., 748 West (an der Küste von Fuencaliente) festgelegt. Er ist derzeit der Meeresgrund mit den meisten Tauchgängen auf den Kanarischen Inseln.

Der palmerische Forscher und Ethnograf, Don Juan José Santos aus Fuencaliene, gibt darüberhinaus an, dass die Überreste der Santos Martires in einer Höhle namens "La Cueva de Los Frailes" , welche 1971 vom Vulkan Teneguía in Fuencaliente verschüttet wurde, zu vermuten sind.

Eine Touristenattraktion in Tazacorte

Die Reliquienkirche San Miguel in Tazacorte. © Gladys Riego

Jedes Jahr am 13. Juli wird in der Kirche San Miguel zu Tazacorte eine heilige Messe zu Ehren der Heiligen Märtyrer gefeiert, an der Politiker und andere Persönlichkeiten teilnehmen.
Dieser Tag ist etwas ganz Besonderes, weil nur dann die Arquette mit den Reliquien beleuchtet wird. Dabei handelt sich um eine Truhe mit 22 Zahnabdrücken, die die Heiligen bei der Christianisierung Amerikas und "El Caliz" als Zeichen der Zugehörigkeit zu Acevedo trugen.
Die Reliquien wurden an Melchor Monteverde zur Obhut übergeben, damit sie nicht in die Hände von Piraten fielen. Sie befinden sich heute in der Kirche im Barranco de Las Angustias (Los Llanos de Aridane).

Reliquienschrein in der Kirche de Las Angustias. © Gladys Riego

In der Kirche des Erlösers von Santa Cruz de La Palma befand sich ein Gemälde aus dem 17. Jahrhundert (heute ist sein Aufenthaltsort unbekannt), welches das Bild der Jesuiten mit ihren Namen darstellte. Heute können wir eine Kopie des Originals in der Kirche von Las Angustias (Los Llanos de Aridane) und eine weitere in der Kirche von El Salvador im S /C de La Palma sehen.

Das Gemälde Jesuitas, Santa Cruz de La Palma. © Gladys Riego

Die Gemeinde Tazacorte entwickelt zusammen mit dem Inselrat eine mögliche thematische Touristenroute der Santos Martires, inklusive der Höhlen des Hafens von Tazacorte sowie ein mögliches zukünftiges Museum in dem Haus, in dem sie sich im Stadtteil Charco befanden -Tazacorte sowie der Vater Ignacio de Acevedo sind Ehrenbürgermeister und ewiger Bürgermeister der Gemeinde.

Texte und Fotos: Gladys Riego
Übersetzungen : Daniela Fleming

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Von Gladys Riego

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