10 Gründe für eine Reise nach La Palma

Michael-Herz-Titel

Sportler, Sternegucker, Sonnenanbeter und Kulturfans: Alle kommen auf ihre Kosten

Die kleine Kanareninsel La Palma ist nach wie vor ein Geheimtipp – aber längst nicht mehr nur für Ruhesuchende und Wanderer. Denn die Isla Bonita hat sich zu einem Treffpunkt für aktive Leute gemausert. Uns sind zehn Gründe für einen Urlaub auf La Palma eingefallen.

 

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La Palma: Die gesamte Insel wurde von der UNESCO zum Weltbiosphärenreservat erklärt – Kernzone ist der Nationalpark Caldera de Taburiente. Foto: Giovanni Tessicini

Grund 1:

Sauberes Meer, sauberes Land und saubere Luft!

Der UNESCO ist La Palma schon lange positiv ins Auge gestochen: 2002 wurde die gesamte Insel zum Welt-Biosphären-Reservat erklärt, darunter die Kernzonen des Nationalparks Caldera de Taburiente, das Artenschutzgebiet Guelguén, der Naturpark Cumbre Vieja und das Meeresreservat La Palma. Weil auf der Isla Bonita schon 1988 das sogenannte Himmelsgesetz zum Schutz der Isla Bonita vor Lichtverschmutzung erlassen wurde, zertifizierte die UNESCO die Insel im Jahr 2012 als Starlight-Reserve. Im Blick auf Verunreinigungen hat La Palma sowieso keine Probleme, denn hier gibt es kaum Industrie.

 

Wanderer, Paraglider, Trailrunner und Biker mit und ohne Motor: entdecken das Naturparadies La Palma. Fotos: Kreikenbom/La Palma 24

Wanderer, Paraglider, Trailrunner und Biker mit und ohne Motor: entdecken das Naturparadies La Palma. Fotos: Kreikenbom/La Palma 24

Grund 2:

Sportmöglichkeiten zu Lande!

Schon seit vielen Jahren genießt La Palma den Ruf als Wanderer-Eldorado, und natürlich sind die rund 1.000 ausgeschilderten Kilometer über Vulkane sowie durch Lorbeer- und Kiefernwälder nach wie vor eine Attraktion für Leute mit dem Rucksack. Für schwierige Routen – beispielsweise in die Caldera – empfiehlt sich ein Guide! Ebenfalls geführt sind auch die vielen Themen-Strecken des Wander-Festivals, das seit sieben Jahren im August stattfindet. Aber das ist noch lange nicht alles in Sachen Sport: Seit dem Senkrechtstart des Mega-Läufer-Events Transvulcania wird La Palma zunehmend auch ein Ziel für Berg-Runner aus aller Herren Länder. Außerdem haben Mountain-Biker die Vielfalt und Herausforderungen der Vulkanlandschaften auf La Palma entdeckt. Die Inselregierung hat im Juni 2015 erstmals ein Streckennetz ausgewiesen, dessen sieben Routen mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden auch ohne Guide bewältigt werden können. Sehr sportlich ambitionierte MTBler finden zudem professionelle Guides. Wer La Palma eher entspannt auf dem Zweirad entdecken will, kann sich entweder ein E-Bike oder ein Motorrad mieten.

Tennis- und Padelplätze: rings um die Insel zu mieten. Foto: La Palma 24

Padel-Tennis – die neue Trendsportart auf La Palma: überall auf der Insel entstehen Plätze, die auch von Touristen gemietet werden können. Tennis-Courts und Trainerstunden gibt es natürlich auch an verschiedenen Orten. Foto: La Palma 24

Die Isla Bonita von oben begucken sich die Gleitschirmflieger, die ebenfalls von verschiedenen Experten unter die Fittiche genommen werden. Im Blick auf Ballsportarten gibt es rings um La Palma Tennis- und Padel-Plätze. Interessant für Familien mit Kindern ist die Waldseil-Anlage auf den Höhen der Cumbre, wo man einen Kletter-Tag verbringen kann. Und es gibt natürlich auch Angebote für Reiter.

 

Tauchen am submarinen Fuß der Vulkaninsel: traumhafte Unterwasserwelten. Foto: Georg Maghon Tauchpartner La Palma

Tauchen: traumhafte Unterwasserwelten am submarinen Fuße der Vulkaninsel La Palma. Foto: Georg Maghon Tauchpartner La Palma

Grund 3:

Sport und Spaß: Der Atlantik ruft!

Entscheidender Vorteil einer Kanareninsel gegenüber Urlaubszielen im Mittelmeer: Auf La Palma sind Sport und Spaß über und unter Wasser das ganze Jahr ohne Frostbeulen möglich. Im sonnigen Westen im Hafen von Tazacorte fahren die Ausflugsboote Bussard, Fancy II und Fantasy aufs Meer hinaus, wobei nicht selten auch Wale und Delfine gesichtet werden.

Mit Sigi: Sport- und Spaßsegeln.

Mit Sigi: Sport- und Spaßsegeln auf der Hispania und der Saschastrid.

Segelfans kommen bei Sigi auf ihre Kosten: Der versierte Käpt´n bietet Törns auf dem Katamaran Saschastrid oder auf dem Sportschiff Hispania.

Taucher finden schöne Reviere rings um die Insel. Neuester Gag: Vor der Hauptstadt Santa Cruz de La Palma entsteht ein Unterwasserpark, als erstes wurden dort Zwerge aus Beton versenkt, um ein künstliches Riff entstehen zu lassen. Zudem ist Ocean-Kajaking mit Axel möglich, und wer surfen oder stand-up-paddeln will, kann sich an Hanibal wenden.

 

La Palma-Strände: manchmal Sand, manchmal Steine am immer sauberen Atlantik. Foto: Michel Kreikenbom

La Palma-Strände: manchmal Sand, manchmal Steine am immer sauberen Atlantik. Foto: Michel Kreikenbom

Grund 4:

Fünf Strände mit blauer Flagge und Meeresschwimmbecken!

Leute, die einfach am Strand die Seele baumeln lassen wollen, haben jede Menge Auswahl: Rings um La Palma gibt es große und kleine Playas – fünf von ihnen durften auch im Sommer 2015 wieder die blaue Flagge der FEE  hissen. Dieser Umweltwimpel wedelt an überwachten und sauberen Stränden und signalilsiert einwandfreie Wasserqualität, saubere sanitäre Anlagen und professionelle Baywatch. Die Blue Flagg weht im Sommer 2016 wieder an den West-Playas in

Blaue Flaggen: Wehen an fünf Stränden der Isla Bonita. Foto: La Palma 24

Blaue Flaggen: Wehen an fünf Stränden der Isla Bonita. Foto: La Palma 24

Puerto Naos, Charco Verde und Tazacorte (in Tazacorte gibt es auch einen FKK-Bereich) sowie im Osten an den Stränden von Santa Cruz, an der Playa de Bajamar und am Beach von Los Cancajos. Warum immer nur im Sommer? Im Winter ist der Atlantik rau und die Brandung wirbelt rum – dann können die strengen FEE-Bedingungen nicht eingehalten werden. Das hat aber nichts mit Umweltverschmutzung zu tun, sondern nur mit Natur pur – die von den Winterwellen aufgewühlten, natürlichen Teilchen von Ablagerungen am Meeresboden trüben die Messergebnisse. So setzt sich zum Beispiel immer wieder nach starken Regenfällen aus der Caldera über den Barranco de Las Angustias heruntergespülter Schlamm am Meeresboden vor der Westküste von La Palma ab.

Charco Azul: Meeresschwimmbecken im Norden bieten Badespaß auch bei viel Welle. Foto: La Palm a24

Charco Azul: Meeresschwimmbecken im Norden wie Charco Azul bei San Andrés y Sauces oder La Fajana bei Barlovento bieten geschützten Badespaß auch bei viel rauer Nordwelle. Foto: La Palm a24

Spezial-Tipp für Badenixen: Die beiden Naturschwimmbecken im Norden der Insel La Fajana bei Barlovento und Charco Azul bei San Andrés y Sauces – bieten geschützten Badespaß selbst im Winter mitten in den wilden Wellen. Übrigens wurde auch Charco Azul schon mit dem ATEGRUS-Eco-Playa-Wimpel ausgezeichnet. Noch zwei Blicke in die Zukunft: La Palmas Hauptstadt Santa Cruz baut zur Zeit einen neuen Stadtstrand – die Fertigstellung wird allerdings immer wieder verschoben, und es kann noch kein genauer Termin genannt werden (Stand Mai 2016). Die zweite, etwas längerfristig anzuberaumende schöne Aussicht: An der Playa Echentive im Süden von La Palma ist der Bau eines Heilbades geplant. Denn hier sprudelt eine mineralhaltige Quelle namens Fuente Santa – konkrete Entwürfe für ihre Nutzung wurden bereits in einem internationalen Architektenwettbewerb ermittelt.

 

Sterneninsel La Palma: immer mehr Astro-Angebote für universell orientierte Leute. Foto: Giovanni Tessicini

Sterneninsel La Palma: immer mehr Astro-Angebote für universell orientierte Leute. Foto: Giovanni Tessicini

Grund 5:

Die Sterne stehen gut!

Wie eingangs erwähnt, wurde die Isla Bonita 2012 zum Starlight-Reservat der UNESCO erklärt. Aber seitdem hat sich im Blick auf das Sternenziel La Palma unglaublich viel getan: Rings um die Insel entstanden astronomische Aussichtspunkte, und es gibt immer mehr Unterkünfte mit zum Beispiel Teleskopen.

Das Gran Telescopio de Canarias auf dem Roque de los Muchachos: Es gibt Führungen. Pressefoto IAC

Das Gran Telescopio de Canarias auf dem Roque de los Muchachos: Es gibt Führungen. Pressefoto IAC

Darüber hinaus kreieren Wirte g-astronomische Menüs, mehr und mehr Firmen spezialisieren sich auf Spaziergänge oder Foto-Sessions unterm Nachthimmel – und nicht zu vergessen: Es gibt auch offizielle Führungen des Instituto Astronómico de Canarias (IAC) in den Teleskopen auf dem Roque de los Muchachos sowie viele aktuelle Events mit Sternenblick im Jahreslauf. Mehr als 100.000 Besucher fahren pro Jahr zu den Observatorien auf den höchsten Berg von La Palma. Auf dem Roque wird sich in nächster Zeit allerhand bewegen – was dort 2015/16 angebaggert wird, kann man im La Palma 24-Journal nachlesen.

 

Tapas and more: Es gibt viele kulinarische Freuden zu entdecken! Foto: La Palma 24

Tapas and more: Es gibt viele kulinarische Freuden zu entdecken! Foto: La Palma 24

Grund 6:

Gut essen!

Ein Urlaub ohne Gaumenfreuden ist wie ein Fisch ohne Fahrrad. Das Schöne auf La Palma: Die Preise in der Gastronomie bewegen sich hier im Vergleich zu den großen Kanareninseln im absolut erfreulichen Bereich – selbst in den Stadtzentren und den ersten Reihen der Badeorte. Wer will, findet natürlich auch exklusive Schlemmer-Tempel mit gehobenem Preisniveau. Umgekehrt wird´s immer günstiger, wenn man abseits der bekannten Touristenmeilen einkehrt – da kostet ein Kaffee schon mal nur um die 60 Cent…

Fisch und mehr: Immer mal wieder Schlemmertouren. Foto: Ruta Marinera

Fisch und mehr:  Schlemmertouren. Foto: Ruta Marinera

Um die Vielfalt der palmerischen Küche zu präsentieren, finden jedes Jahr rings um die Insel Schlemmertouren statt: Lokale im Westen laden zur Ruta del Gallo ein, im Osten hat die Ruta-de-Cruzes-y-Tapas Tradition, neu seit Anfang 2015 sind die Ruta-del-Bonito in verschiedenen Gemeinden rings um die Insel und die Ruta Marinera im Nordosten. Brandneu: Im Herbst 2015 feierten die Gastronomische Vulkanroute rings um Fuencaliente im Süden von La Palma und die Ziegenkäse-Tour in Garafía Premiere.

Für Gourmets: Feine Salzblüte aus der Saline in Fuencaliente. Foto: La Palma 24

Das “Weiße Gold” für Gourmets: Feine Salzblüte aus der Saline in Fuencaliente. Foto: La Palma 24

Palmerische Spezialitäten – auch als schöne Mitbringsel für die Zuhausegebliebenen – finden Urlauber auf den Bauernmärkten. Die öffnen zumeist an den Wochenenden in allen möglichen Gemeinden ihre Pforten. Zu den Spezialitäten gehören zum Beispiel die oftmals preisgekrönten Ziegenkäse, rote und grüne Mojo-Sößchen, Zuckerbäckereien mit Mandeln, Honig, und und und…

Auf den Bauernmärkten und in den Supermärkten entdeckt man mit scharfem Auge das “Weiße Gold” von La Palma. Die Rede ist vom biologisch gewonnen Meersalz der Salinen an der Südspitze von La Palma, das dort und in vielen Supermärkten verkauft wird – in grober und feiner Form, auch mal veredelt mit Wein und Gewürzen oder als Salzblüte für Gourmets Flor de Sal.

Erster Grillplatz am Meer auf La Palma: Playa Punta Large im Südwesten. Foto: Cabildo

Erster Grillplatz am Meer auf La Palma: Playa Punta Large im Südwesten. Foto: Cabildo

Auf Barbecue-Fans, Wanderer und Mountain-Biker warten auf La Palma die sogenannen Áreas Recreativas. Auf diesen Grillplätzen stehen den Gästen nicht nur Feuerstellen, sondern auch gepflegte sanitäre Anlagen zur Verfügung. Bei diesem Link nicht dabei ist übrigens der erst kürzlich eröffnete erste Grillplatz am Meer an der Playa Punta Larga im Süden von La Palma beim Hotel Princess.

 

 

 

Erfrischende Getränke: made in La Palma sind mehrere Biersorten von zwei Hausbrauereien auf der Insel. Foto: La Palma 24

Erfrischende Getränke: made in La Palma sind mehrere Biersorten von zwei Hausbrauereien auf der Insel. Foto: La Palma 24

Vega Norte: Die Bodega im Nordwesten von La Palma holt jedes Jahr die meisten Medaillen. Foto: Vega Norte

Vega Norte: Die SAT-Bodegas im Nordwesten von La Palma sind die Medaillen-Champions der Insel. Foto: Vega Norte

Grund 7:

Gut trinken!

Zur Abrundung des kulinarischen Angebots werden natürlich allerorten La Palma-Weine angeboten, von denen schon viele bei internationalen Wettbewerben Medaillen eingeheimst haben. Probieren kann man die edlen Rebsäfte der Insel im Wein-Museum in Las Manchas – und außerdem in vielen Bodegas direkt an der Quelle.

Wussten Sie übrigens, dass auf La Palma auch Bier gebraut wird? Es gibt eine Hausbrauerei in Los Llanos und eine in Tijarafe. Für alle, die es eher süß mögen, könnten unsere Likör-Macher  interessant sein. Weit über die Insel hinaus einen sehr guten Ruf bei Kennern hat außerdem die Rum-Destille Aldea in San Andrés y Sauces.

 

Kunsthandwerk auf La Palma: Es muss nicht immer ein Stickdeckchen sein... Foto: La Palma 24/Alke Block Keramik

Kunsthandwerk auf La Palma: Es muss nicht immer ein Stickdeckchen sein… Foto: La Palma 24/Alke Block Keramik

Grund 8:

Geschichte – Kunst und Kunsthandwerk!

Viele der Bauernmärkte rings um La Palma haben auch einen Bereich, in dem die Kunsthandwerker der jeweiligen Region ihre Kreationen präsentieren. Jeden Sommer veranstaltet die Inselregierung zudem die Feria de Artesanía, eine Messe bei der Kreative aus allen Regionen von La Palma ihr Können zeigen. Neben den Artesanos leben und arbeiten auf La Palma noch unheimlich viele Künstler sowohl im gestalterischen als auch im musikalischen Bereich. Ein paar von ihnen haben wir besucht und interviewt – hier klicken.

 

Kultur findet man auf La Palma nicht nur in den Museen, sondern auch im Freien: Hier ein Gecko von Inselkünstler Luis Morera auf der Plaza de la Glorieta in Las Manchas. Foto: Michael Kreikenbom

Kunst findet man auf La Palma nicht nur in den Museen, sondern auch im Freien: Hier ein Gecko von Inselkünstler Luis Morera auf der Plaza de la Glorieta in Las Manchas. Foto: Michael Kreikenbom

Die Inselregierung betreibt auch das Inselmuseum in Santa Cruz de La Palma – das Museo Insular – mit einem geschichtlichen und Schöne-KünsteBereich. Interessante Einblicke bietet außerdem das erst 2014 eröffnete Museum für Zeitgenössische Kunst in Santa Cruz, das im November 2015 durch einen  eigenen Bereich zur “Bajada de La Virgen”, dem größten, alle nur fünf Jahr gefeierten Inselfest, erweitert wurde. Ganz oben auf der Museums-Skala steht zudem das Museo Archeológico Benahoarita – genannt MAB – in Los Llanos, das das Leben der Ureinwohner von La Palma beleuchtet. Darüber hinaus kann man im Museo de Seda in El Paso die Kunst der Seidenherstellung betrachten, in Tazacorte lädt das Bananenmuseum und in San Pedro das Zigarrenmuseum zu einer Besichtigung ein – hier gibt es Artikel zu den Museen. Im Oktober 2015 eröffnet wurde das Museum der Ron-Destille Aldea in San Andrés y Sauces, das über Geschichte und Herstellung des einzigen auf La Palma hergetellten Rums Zeugnis ablegt. Und dann finden sich noch in einem Nachbau der Santa Maria von Kolumbus untergebrachte Schiffs-Museum in Santa Cruz, das Völkerkundemusuem in Garafía, das Gofio-Museum in Los Sauces – und es gibt noch mehr.

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Seidenherstellung: Museo de Seda in El Paso.

La Palma-Urlauber, die mehr über die Insel erfahren möchten, steuern die Besucherzentren an. Infos zum Nationalpark Caldera beherbergt das Centro de Visitantes in El Paso, im Süden berichtet ein Besucherzentrum am San Antonio über Vulkanisches, im Lorbeerwald von Los Tilos findet man ein Centro Visitantes mit Details aus der Natur. Über die Felsritzungen und das Leben der Ureinwohner von La Palma informieren das Besucherzentrum in La Zarza und der Archäologiepark von Belmaco. Ein neues Centro de Visitantes entsteht zur Zeit in San Andrés y Sauces und wird Parque Arqueológico El Tendal heißen.

 

Zwergentanz bei der Bajada: Die "Enanos" sind inzwischen auf unzähligen Souvenirs verewigt. Foto: Santa Cruz de La Palma

Zwergentanz bei der Bajada: Die “Enanos” sind inzwischen auf unzähligen Souvenirs verewigt. Foto: Santa Cruz de La Palma

Grund 9:

Fiestas und witzige Figuren!

Die Palmeros sind ausgesprochen festfreudig – deshalb hier unser Tipp für Leute, die verrückte Bräuche mögen. So gut wie das ganze Jahr über werden Fiestas ausgerufen – allen voran das größte Event der Insel, die Bajada de la Virgen. Bei diesem Fest, das nur alle fünf Jahre – letztmals im Sommer 2015 – stattfindet, haben sich die Zwerge als weltliche Symbolfiguren durchgesetzt.

Wer´s richtig verrückt mag, ist beim Día de los Indianos richtig: immer am Rosenmontag! Foto:

Wer´s richtig verrückt mag, ist beim Día de los Indianos richtig: TalkumSchlachten am Rosenmontag! Foto: Santa Cruz de La Palma

 

Beim Día de Los Indianos am Rosenmontag verwandelt sich die Hauptstadt von La Palma in ein weißes Inferno mit Babypuder-Schlachten, und zum Karnevalsabschluss verbrennt man überall auf der Insel Sardinen aus Stoff und Papier. In Tijarafe tanzt immer im September der Teufel, in Mazo entzündet der beschwipste Feuerwerker im August die Gemüter, es gibt verrückte Pferde, die durch die Fiestas in Tazacorte und Fuencaliente hoppeln, und natürlich noch mehr. Zur aktuellen Festübersicht – hier klicken.

 

Shoppen auf La Palma: In der Hauptstadt Santa Cruz (Foto) und in Los Llanos gibt es unzählige Geschäfte in Fußgängerzonen, nette Bars und Cafés zum Einkehren und ab und an noch Musik dazu. Foto: La Palma 24

Shoppen auf La Palma: In der Hauptstadt Santa Cruz (Foto) und in Los Llanos gibt es unzählige Geschäfte in Fußgängerzonen, nette Bars und Cafés zum Einkehren und ab und an noch Musik dazu. Foto: La Palma 24

Grund 10:

Shoppen und Musik!

Last but not least: In den beiden großen Städten Santa Cruz im Osten und Los Llanos im Westen von La Palma kann man und frau nach Herzenslust shoppen. Schicke Schuhe und aktuelle Mode gibt es oft schon zu sehr günstigen Preisen. Und nach dem Einkaufsbummel geht auf den Plätzen der Städte vor allem am Wochenende oft schon nachmittags ein kleines Event mit Live-Musik über die Bühne. Denn die Palmeros genießen ihr Leben – und kommen den Gästen ihrer Insel sehr freundlich entgegen!

La Palmas Musiker: tolle Künstler! Foto: Jonny Acosta

La Palmas Musiker: tolle Künstler! Foto: Jonny Acosta

Konzerte auf La Palma: Von Folklore und Jazz über Salsa und Pop bis hin zum knallharten Rock und E-Musik für junge Leute reicht die Bandbreite des Angebots – wer aktuell wo und wann auf die Bühne tritt, kann man in der Konzert-Rubrik des La Palma 24-Journals studieren.

 

 

Vielleicht der Hauptgrund für eine Reise nach La Palma: Nach all der Action am Tage ganz entspannt auf den Atlantik gucken und den Sonnenuntergang genießen! Foto: Michael Kreikenbom

Vielleicht der Hauptgrund für eine Reise nach La Palma: Nach all der Action am Tage ganz entspannt auf den Atlantik gucken und den Sonnenuntergang genießen! Foto: Michael Kreikenbom

 

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3 Antworten zu "10 Gründe für eine Reise nach La Palma"

  1. Brigitte  20. agosto 2015 at 10:28

    “10 Gruende”, um sofort zu buchen und die Insel geniessen.

  2. Karl-Helge Deutrich  25. agosto 2015 at 15:32

    Diese Zusammenfassung überzeugt, eine schöne Präsentation! Darf sie auch für die Werbung bei unseren Villen verwandt werden?
    Beste Grüße,
    Karl-Helge Deutrich

  3. Admin  27. agosto 2015 at 11:09

    Hola Karl-Helge,

    Du kannst diesen Artikel verwenden – allerdings nur in Form eines Links auf unsere Website. Grund dafür ist, dass unsere Texte urheberrechtlich geschützt sind, und die Fotos zum Teil von Fotografen sind, die nur uns die Genehmigung zur Veröffentlichung gegeben haben. Wenn Du diese verwendest, verletzt Du das Copyright dieser Fotografen.

    Wir bitten um Dein Verständnis.
    Viele Grüße
    Gudrun
    Redaktion

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